Hallo... Wer von euch glaubt, dass Martin Schulz vertrauenswürdig ist?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Seit wann genießen bloße Dampfplauderer Vertrauen ?

danke für den Stern

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Ich beobachte Schulz seit ca. 8 Jahren und kann sagen, dass er im Europaparlament einen super Job gemacht hat. 

Nicht ohne Grund wurde er Parlamentspräsident, und wenn ich an den Wahlkampf um die Präsidentschaft des Europarates gegen Junkers denke, da hat Schulz eine sehr gute Figur abgegeben, er war in allen Fachdiskussionen besser und hat nur knapp verloren.

Obwohl er innenpolitisch in D wenig Erfahrung hat, würde ICH ihm den Job zutrauen, und vielleicht ist es von Vorteil, wenn einer Kanzler wird, der nicht so stark in D vernetzt ist.

DAS ist meine persönliche Einschätzung.

cheerio

Für mich ist ehrlichgesagt kein SPD'ler wirklich glaubwürdig, das zieht sich aber runter bis in die Kommunale Ebene. Was hier gerade von SPD-Mitgliedern an den Tag gelegt wird, kommt der Definition der Redensart "Wasser predigen und Wein trinken" doch bedenklich nahe.

Schulz' Aufstieg profitierte davon, dass Angela Merkel einige Fehler gemacht hat & ein SPD'ler trotz Gerhard Schröders Desaster der Gesellschaft immernoch als "seriöser" gilt als etwa ein AfD-Mitglied oder die Linkspartei. Er war quasi die einzige halbwegs salonfähige Alternative...

Bundestagswahl: Haben Kandidaten kleinerer Parteien in kleinen Bundesländern eine geringere Chance in den Bundestag einzuziehen aufgrund von Landeslisten?

Sehe ich das so richtig: Als Politiker einer kleinen Partei hat man nur in einem großen Bundesland die reale Chance, in den Bundestag einzuziehen, da bei der Bundestagswahl bei der Zweitstimme eine Länderliste - keine Bundesliste - gewählt wird und einem kleinen Bundesland somit weniger Plätzen zusteht. Um dann einen Platz zu ergattern, bräuchte man prozentual mehr Stimmen als in einem großen Bundesland.

Zum Beispiel bei der Bundestagswahl 1983 erreichten die Grünen in Bayern 4,7% und schickten 4 Abgeordnete nach Bonn, während im Bundesland Bremen die Grünen mehr als doppelt so viel erreichten, nämlich 9,7% und schickten kein einzigen Abgeordneten nach Bonn (sorry, dass die Zahlen alt sind, aber neuere fand ich auf die schnelle nicht. An der Methode hat sich aber ja nichts geändert).

Die prozentuale Sitzverteilung im Bundestag stimmt dadurch zwar schon, aber als Politiker einer kleinen Partei, wie der FDP oder Grüne, würde dann ein Mandat im Bundestag zu erlangen kaum möglich sein, wenn er aus einem kleinen Bundesland kommt. Seh ich das so richtig? Und wenn ja, was ist die Begründung? Um den eigenen Wahlkreis vertreten zu bekommen, gibt es doch die Erststimme, die Zweitstimme soll doch eigentlich das eigentliche und somit das bundesweite Ergebnis widerspiegeln, aber schlussendlich würde doch z.B. ein Freidemokrat aus Hamburg kaum die Chance haben, bundespolitisch Einfluss zu nehmen, während er aus z.B. NRW beim gleichen Ergebnis der Zweitstimme es könnte.

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