Hallo wenn ich bei einer Fahrradfelge ein Schlauch mit Autoventil durch einen mit Franzosenventil ersetzen will, gibt es dadurch Nachteile?

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5 Antworten

Du brauchst einen Adapter,wenn Du es korrekt ausführen willst, der das Loch in der Felge ausfüllt, sonst kann sich das franz. Ventile bewegen und abreißen. Dann brauchst Du noch einen Adapter für die Pumpe.

Das Damenrad ist durch den Einstieg (ohne Oberrohr) eine statische Fehlkonstruktion und hat dadurch im Bereich des Tretlagers eine konstuktive Knickstelle. Aber, es wird versucht, durch konstruktive Maßnahmen, die Gefahr zu reduzieren, da solche Räder für Personen gebraucht werden, die nicht mehr übers Rad steigen können.

Man kann eine spezielle Rändelmutter mit einem Bund verwenden, die den "Hohlraum" rund um das dünnere französische Ventil ausfüllt. Ist aber nicht "überlebenswichtig", d.h. es geht auch so. Bei der Pumpe sollte auch eine gehen, die nicht für Autoventile gedacht ist, auch ohne Adapter. Überlegenswert wäre aber die Anschaffung  einer Standluftpumpe, die das Pumpen nicht so anstrengend macht und alle gängigen Ventilarten bedient. Ich habe eine von Lidl und was soll ich sagen, sie tut, was sie soll.

Zum Damenrad ist meine Meinung, warum nicht? Frauen fahren doch auch damit. Die Rahmen sind natürlich nicht so steif wie bei Herrenrädern mit Oberrohr, aber wer Probleme beim Auf- und Absteigen hat, fährt in der Regel auch nicht mehr so sportlich, als dass ein stabiler Rahmen notwendig wäre, außer man ist deutlich übergewichtig. Also von daher lieber ein Damenrad als gar keins.

Wenn du nicht mal einen Adapter für AV Ventile bei deiner Pumpe hast, dann geht ein Sclaverandventil schon gar nicht. Deine "normale" Pumpe ist für sog. Dunlopventile.

Außer das du nicht an jeder Tankstelle deinen Reifen flicken kannst nicht.

Bei Sclaverandventilen dient die mitgelieferte Mutter meist als Adapter für die größere Felgenbohrung.

Fahrradrahmen ohne Querstange sind weniger steif als der klassische Diamantrahmen. Das wirkt sich mit zunehmendem Benutzergewicht immer stärker aus. Insofern hat der Radhändler nicht Unrecht.

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