Wie lebten Flüchtlinge um 1945 in Deutschland?

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10 Antworten

Wer zur damaligen Zeit eine ausreichend große Wohnung, ein Haus oder einen großen Bauernhof hatte, der mußte noch Flüchtlinge aufnehmen.

In dem Haus meiner Großeltern, in dem jetzt nur noch 2 Personen leben, waren es mal 14 Leute.

Meine Großeltern, meine Eltern, ein Untermieter (Wochenendpendler), zwei Flüchltingsfamilien mit je 2 Kindern und ich. Die Flüchtlinge lebten dann bei uns bis Anfang bzw. Mitte der 60er, bis der Wohnraum für die Flüchtlinge fertig war. War alles recht eng, aber es mußte gehen. Damals stellte man eben noch nicht ganz so große Ansprüche, wie es wohl heutzutage bei Vielen der Fall ist.

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In einer längeren Doku auf 3sat erzählte eine ältere Dame, dass viele Bundesbürger darüber erstaunt waren, dass Leute aus so weiter Ferne (Ostpreußen) überhaupt deutsch sprachen.Manchen alten "Ortsgemeinschaften" gelang es als Gemeinschaft völlig neue Orte zu gründen. Einer davon: Neugablonz.

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In Baracken, Scheunen, Kellern, Einquartierungen bei fremden Familien ... sehr unterschiedlich. Und oft unter sehr ärmlichen und primitiven Umständen. Willkommen war sie in den seltensten Fällen, bestenfalls als Knechte und Mägde für Arbeiten, die niemand machen wollte.

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Die Flüchtlinge waren ziemlich ausgeschlossen und haben in schlechten Hütten gelebt

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Meine Eltern und mein Bruder haben zunächst zwei Sommer und auch einen ganzen Witer auf dem Dachboden eines eher ärmlichen Bauernhofes gehaust,  ohne Heizung unter den nackten Dachpfannen. Sie wurden von ihren "Gastgebern" auch nur höchst widerwillig geduldet.

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viele bunker wurden zum wohen benutz

bei den flüchlings vereine gibt es viele bücher meist etwas versteckt

aber die haben viele bilder und auch bücher darüber. must halt in deren bücher fragen.

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ich hatte dich gerade auf friedland hingewiesen, mir ist aber gerade eingefallen, dass meine großeltern , die in oberhessen einen grossen bauernhof hatten, eine familie bestehend aus mutter und 3 kindern bei sich aunehmen "mussten" , die bekamen 2 zimmer , wurden mit beschäftigt in der landwirtschaft und wurden mit versorgt.

wenn dir noch spezielle fragen einfallen schreib mich noch mal an, es fallen einem dann doch wieder einzelheiten ein, die man vergraben hat.

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Mann könnte sagen , wie die heutigen.

Die Flüchtlinge aus Ost-D(Russland, Schlessien u.s.w), waren nicht gern gesehen, wurden beleidigt, als nicht Deutsche als Polacke. Auch die wurden in Lagern sagenwirmal gesteckt, und dann im laufe der Jahre hat es sich gewandelt.

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mir fällt dazu in erster Linie Friedland ein:

Die Entstehung des Grenzdurchgangslagers Friedland

Am 20.September 1945 wurde das "Lager" Friedland auf Anordnung der
britischen Besatzungsmacht als erste Anlaufstelle für Flüchtlinge,
Vertriebene und Heimkehrer eingerichtet. Seit seiner Gründung ist das
Grenzdurchgangslager für mehr als 4.000.000 Menschen zum „Tor zur
Freiheit“ geworden.

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