Was kostet eine Abtreibung, wenn man nicht krankenversichert ist?

6 Antworten

Hallo

Zuerst ist einmal abzuklären, ob sie überhaupt selber zahlen muss.

Ist ihr Einkommen unter EUR 1'075.-- netto pro Monat, dann übernimmt die Krankenkasse resp. das Land die Kosten auf Antrag. Hat sie Kinder, ist die Freigrenze noch höher. Fällt sie in diesen Bereich, wendet sie sich einfach vor der Abtreibung an irgendeine Krankenkasse, sie muss dort nicht versichert sein. Die Krankenkasse selbst wird das Geld vom Bundesland erhalten.

Liegt das Einkommen darüber, müsste sie selber zahlen. Die Kosten einer Absaugung würden im Bereich von EUR 300.-- - EUR 500.-- liegen, je nach Ort und Arzt.

Ist die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigt? War sie bei einem Beratungstermin, z. B. bei Pro Familia? Eine Abtreibung wäre mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen danach möglich.

Ich wünsche ihr alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Auch wenn man krankenversichert ist, nützt das nicht viel bei einem Schwangerschaftsabbruch nach Fristenregelung.

Die Krankenkasse zahlt für die ärztliche Beratung und für die Untersuchung vor einem Schwangerschaftsabbruch und, falls nötig, für die Behandlung von Komplikationen oder Untersuchungen nach einem Schwangerschaftsabbruch.

Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern ist in Deutschland der Schwangerschaftsabbruch selbst keine Kassenleistung.

Nur bei einer Indikationsstellung (medizinisch oder kriminologisch) übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 200 bis 570 € je nach Praxis und Methode.

Es gibt jedoch eine "Bedürftigkeits-Regelung".

Wenn die Frau über kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen (derzeit 1.121 € netto) verfügt, kann sie einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Kosten werden von dem Bundesland, in dem sie lebt, übernommen, den Antrag muss sie jedoch bei einer Krankenkasse stellen - bei privat Versicherten in der Regel bei der AOK.

Alles Gute für dich und deine Bekannte!

"200 bis 570"

200 für Abtreibung per Pille?

Ich frage, da ich von 200 noch nicht gehört habe und etwas niedrig scheint; kann ja auch ein Tuppfehler sein.

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vielen Dank, dass Du Dich jetzt um Deine bekannte kümmerst, wo sie so nötig Hilfe braucht.

Vom fiananzeillen kann Deine Bekannte so ca. 500 Euro einplanen. Aber die tatsächlichen Kosten können weit höher sein. Deiner Bekannten kann eine Abtreibung über Jahre hinweg die körperliche und psychische Gesundheit kosten, weil es eine Verlusterfahrung werden kann. Dem Kind kostet eine Abtreibung die Chance die unterschiedlichsten Facetten des Lebens kennenzulernen.

Ich sollte ledeglich fragen. 500€ sind gut sagt sie und sie will nie Kinder

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@schwimmm

Immer dieses "psychische Gesundheit bla bla" das ist vollkommener Bullshi*

Nicht alle Frauen wollen Kinder - Wir leben glücklich ohne

Immer wieder diese Lügen von Psychisch gestörten Frauen nach Abtreibungen....Wenn das stimmen würde,wäre ich mittlerweile total verrückt:-)))

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@manu289

Manche Leute haben halt ein sehr kleines Weltbild, oder leben mit ihrer Einstellung noch 60 Jahre hinten.

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@profil10

So oft wie ich von "Psychischen Folgen" nach Abtreibungen lese müsste das 90% aller Frauen betreffen...So ein Unsinn

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Abtreibungen führen nur dann zu psychischen Problemen, wenn man dazu gedrängt oder gezwungen wurde! 

Die Körperliche Gesundheit ist bei einer Geburt wesentlich mehr in Gefahr als bei einer Abtreibung. 

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und ja, ich kann mir auch denken das viele antworten werden wieso die nicht verhütet haben :-D das war nämlich auch meine erste frage an ihm. aber wie gesagt, ein mensch ist wohl nicht perfekt.

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ich bedanke mich im voraus :-)

mfg

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