Hallo! Was ist der Unterschied zwischen Beitrag und Gebühren (monatlich) in einer Uni?

2 Antworten

An staatlichen Hochschulen werden üblicherweise einmal im Semester so genannte Semesterbeiträge erhoben. Diese sind dafür da, dass z.B. das Studentenwerk arbeiten kann oder dass bestimmte Verwaltungskosten gedeckelt werden können.

Diese Beiträge sind aber keine Gebühren in dem Sinne, dass man damit die Lehre bzw. die Hochschule direkt finanziert.

Letzteres wird üblicherweise als "Studiengebühr" bezeichnet. Diese wird in Deutschland vor allem an privaten Hochschulen erhoben und stelt einen wesentlichen Teil der Finanzierung privtaer Hochschulen dar. Ob diese Studiengebühren monatlich oder semesterweise erhoben werden, regeln diese Hochschulen aber weitgehend selbst.

Die Begriffe "Beitrag" oder "Gebühr" sind aber nicht trennscharf definiert. Es kann also durchaus sein, dass eine staatliche Hochschule den semesterweise zu zahlenden Betrag auch als "Semestergebühr" bezeichnet.

Ein gutes Unterscheidungskriterium ist aber eigentlich immer die Höhe des Betrags. Der normale Semesterbeitrag bewegt sich an staatlichen Hochschulen irgendwo zwischen 80 und 400€ (je nach Hochschule), Studiengebühren an privaten Hochschulen erreichen das ganz schnell pro Monat bzw. vierstelle Beträge pro Semester.

Beste Grüße!

Vielen Dank!! Es war eine sehr große Hilfe!!!

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Beitrag klingt irgendwie freiwillig und sozial, während Gebühren so zwanghaft rüber kommen. 

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