hallo was ist der beste anime den ihr je gesehen habt?

24 Antworten

Die Kurzfassung gibt es am Ende unter "tldr:"

0) Vorwort:

Ich versuche im folgenden Spoiler zu vermeiden um niemanden den Genuss dieses Animefilms zu verderben. Falls ich aber in Teilen meiner Rezension nicht umhinkomme, (minimal) zu spoilern, wird dies durch "SPOILERWARNUNG-ANFANG" und "SPOILERWARNUNG-ENDE" gekennzeichnet.

0.1) Vorab:

Ich habe den Anime schon oft auf "myanimelist.net" auf Platz 1 bei "Ranked Score" gesehen. Die Beschreibung hatte ich mir bestimmt schon zwei oder drei Mal durchgelesen, allerdings hat es sich, im Vergleich mit anderen Anime, die auf meiner Liste standen, nicht sonderlich interessant angehört. Die Bewertung von 9.32, was verglichen, mit den Bewertungen der meisten anderen auf dieser Seite extrem hoch war, hat mich dann doch dazu gebracht diesen Anime anzuschauen.
Meine Erwartungen waren ziemlich hoch. Der Film hat diese Erwartung allerdings nicht erfüllt, er hat sie weit übertroffen.
Am Anfang des Filmes dachte ich: "Hmm, der könnte ziemlich gut werden, eventuell sogar eine 9,x schaffen", jedoch wurde er immer besser und besser.

1) Die Animation:

10/10

Zur Animation brauche ich wohl nicht viel zu sagen, stellenweise war die Animation/die Bilder an sich ausreichend, um einen zu Tränen zu rühren oder Gänsehaut bekommen zu lassen.

Von Makoto Shinkai, der unter anderem zum Beispiel für, meiner Meinung nach, optische Meisterwerke wie "Byousoku 5 Centimeter" oder "Kotonoha no Niwa" verantwortlich war, um nur zwei zu nennen, war wohl nichts anderes zu erwarten.

Auch wenn es beim einmaligen Schauen des Filmes vielleicht nicht sonderlich auffällt, merkt man beim zweiten mal , wie viel Liebe zum Detail doch in den Bildern steckte und diese trotzdem nie von dem ablenkten, was das Auge sehen soll.

Stellenweise kam es mir so vor, als ob ich einen "nicht-anime-Film" sehen würde. Außerdem gibt es eine Menge Szenen die "Wallpaper würdig" sind und einem schon vom kurzen Ansehen Gänsehaut bereiten. Es gab mit Sicherheit mehr als zehn Momente, in denen ich eine Kamera holen, den Bildschirm fotografieren und mir das ganze an die Wand hängen wollte.

2) Der/Die Sound(tracks):

10/10

Ein Vorteil, den Anime gegenüber Manga hat, ist die Möglichkeit Musik zu benutzen. Dies wird hier, meiner Ansicht nach, perfekt zur Schau gestellt. Die Musik passte durchweg ausgezeichnet zu den Worten der Charaktere, den Hintergrundbildern und der Stimmung, die vermittelt werden sollte.

Der Soundqualität war durchweg sehr gut und die Stimmen passten perfekt zu den Charakteren. Erst beim zweiten Ansehen des Films ist mir aufgefallen, wie viel Musik/Melodien doch verwendet wurden, die ich beim ersten Sehen überhaupt nicht/nur unterbewusst wahrgenommen habe.

Das Opening Theme "Yumetourou - REDWIMPS" und das Ending Theme "Nandemonaiya - REDWIMPS" passen, wie oben schon erwähnt, perfekt zum Thema und der Stimmung des Anime.

Jedes Mal, wenn ich mir die Lieder anhöre, muss ich sofort an „Kimi no na wa“ denken und bekomme Lust den Film ein weiteres Mal anzusehen.

3) Die Story:

9/10

Auch hier wird die Erwartung, die allein durch Nennung des Autors "Makoto Shinkai" entsteht, der u.a. für Werke wie schon genannte, "Byousoku 5 Centimeter" oder "Kotonoha no Niwa" verantwortlich ist, erfüllt.

Die Grundidee der Story, war mir aus anderen Animes/Filmen, bis dato, noch nicht bekannt und hätte ich mir die Kurzbeschreibung nicht mehrmals vor schauen des Film durchgelesen, hätte es mich vermutlich ziemlich überrascht.

Auch wenn die Story anfangs recht einfach gehalten ist, gewinnt sie schnell an Komplexität und entwickelt sich in meinen Augen extrem gut. Auch wenn sie teilweise etwas "abgespaced" wirkt, was bei dem Genre "Supernatural" aber zu erwarten war, blieb das ganze jedoch noch recht normal.

Der Verlauf der Story war im Großen und Ganzen allerdings etwas absehbar, da mir im Vorfeld bekannt war, das der Film dem Genre "Drama" angehört, allerdings gilt dies nur für den grundlegenden Storyverlauf.

Der Plot hingegen, der gegen Mitte bis Ende des Filmes auftritt war sehr gelungen, worauf aber in Punkt 4) näher eingegangen wird.

Das Ende passt zum ganzen Film, dazu aber in Punkt 5) mehr.

genaueres zum Storyverlauf:

SPOILERWARNUNG-ANFANG

Die Story lässt sich im Großen und Ganzen recht gut in zwei Hälften teilen:

Die erste Hälfte der Story beschäftigt sich mit der Einführung der Charaktere, Einblicke in deren Leben und dem "sich kennenlernen" der 2 Protagonisten, auch wenn dies auf eine extrem untypische Art geschieht. Dieser Teil ist sehr Slice-of-Life-artig gehalten und die Story entwickelt sich recht langsam.

In der zweiten Hälfte macht die Story eine 180 Grad Wendung. Ziemlich viel des vorher vorhandenen Slice-of-Life-artigen verschwindet und das Ganze geht in eine etwas abenteuerliche Richtung über. Während die erste, wie schon genannt, noch ein recht langsames Tempo an den Tag gelegt hat und viel Zeit dafür investiert, die Story aufzubauen, gewinnt der zweite Teil schnell an Geschwindigkeit. Das Ganze wird allerdings so rübergebracht, dass es in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt hektisch oder "gezwungen schnell" wirkt.

SPOILERWARNUNG-ENDE

4) Der Plot:

10/10

Ein "Problem", was mich in der Vergangenheit oft auffiel, ist, dass ich den Plot der meisten Animes/Filme/Serien (leider) recht früh erkenne und folglich dieser "woah, was? damit hätte ich nicht gerechnet"-Effekt ausbleibt.

Hier war das aber keineswegs der Fall.

Als der den Plot gegen Mitte des Filmes eintrat, saß ich nur da und dachte mir "what.the.actual.f*ck". Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, was gerade passiert ist. Und genau deswegen, gefiel mir der Plot, der gewählt wurde so gut.

5) Das Ende:

8/10

(kleinere) SPOILERWARNUNG-ANFANG [im Folgenden wird etwas über die Art des Endes (happy-end, sad/tragic-end, offenes Ende) gespoilert]

Das Ende hier ist wohl eine Mischung aus Happy-End und einem etwas offenem Ende. Ich persönlich war früher absolut kein Fan von sad/tragic-ends oder einem offenen Ende. Mittlerweile bin ich aber soweit, dass mir je nach Film/Anime, ein sad/tragic-ending sehr gefällt.

Auch wenn ich hier gerne ein etwas weitergeführtes Ende gesehen hätte, ist das gewählte in meinen Augen recht gelungen. Ein Kritikpunkt wäre allerdings, meiner Meinung nach, dass das ganze recht abrupt kam und man sich eventuell die ein oder andere Minute mehr hätte nehmen können um das ganze auszuführen. Hier wäre der einzige Punkt, der, in meinen Augen, noch minimale Verbesserungen zulassen würde. Allerdings hätte das Ende dann vermutlich den Aspekt verloren, dass der Zuschauer selbst über nun folgende Zukunft nachdenken kann.

(kleinere) SPOILERWARNUNG-ENDE

6) Die Charaktere:

8/10

Die Nebencharaktere an sich, sind von der Persönlichkeit recht einfach gehalten und setzen sicherlich keine neuen Maßstäbe ich Sachen Charakterdesign. Der Protagonist und die Protagonistin hingegen, zeigen doch eine charakterliche Tiefe und Ansätze einer Charakterentwicklung, auch wenn der Film lediglich einen kürzeren Zeitraum ihres Lebens beleuchtet.

Der männliche Protagonist macht es einem einfach, sich in seine Lage zu versetzen, da man sich, meiner Meinung nach, leicht in diesem selbst wiederfinden kann (vorausgesetzt man ist im Alter schon so weit wie der Protagonist), da er einen recht durchschnittlichen Teenager in der Schulzeit widerspiegelt. Außerdem kommt es oftmals zu Situationen, die einem selbst schon passiert sind oder passiert sein könnten (den Supernaturalteil des Films logischerweise außenvorgelassen). Auch das typische klischeehafte Teeny-Romance-Zeugs wird hier teilweise aufgegriffen, verliert sich aber zu keinem Zeitpunkt in zu großer Klischeehaftigkeit oder sonstigen schnulzigen Szenen.

Auf der anderen Seite steht die Oberschülerin Mitsuha, die sich nichts mehr wünscht, als aus dem Dorf, welches sie hasst, auszuziehen und in die Großstadt Tokio zu reisen. Während der männliche Part ein typisches Stadtleben darlegt, erkennt man im weiblichen Part die typischen Merkmale des Landlebens und der mit diesen eingehenden Problemen. Mitsuhas Leben entspricht, wie das des männlichen Protagonisten auch, dem eines durchschnittlichen Oberstufenschülers, welches man zum Beispiel daran erkennt, dass viel Wert daraufgelegt wird, was andere Personen von einem halten.

SPOILERWARNUNG-ANFANG

Auch wenn die zwei Hauptcharaktere sich zu keinem Zeitpunkt in der ersten Hälfte des Filmes sich wirklich begegnen, bekommt man zwischenzeitlich das Gefühl, dass die Charaktere in der Rolle des anderen besser aufgehoben wären, als in ihrem eigenen Körper.

SPOILERWARNUNG-ENDE

Alles in allem hätte ich mir eventuell noch etwas mehr charakterliche Tiefe von der ein oder anderen Nebenfigur gewünscht, die zwei Hauptcharaktere allerdings sind in meinen Augen sehr gelungen.

7) Emotionen:

9/10

Auch wenn ich nach durchlesen der Kurzbeschreibung nicht davon ausgegangen bin, hat der Film doch des Öfteren die ein oder andere Träne meinerseits verursacht. Man konnte sich teilweise sehr gut in die Lage der Protagonisten versetzen, was das ganze umso schlimmer machte. Hinzu kommt außerdem noch, dass schon genannte Musik und Graphik einfach phänomenal zu den Szenen gepasst haben.

Wie der Autor es doch schafft, einem vor Freude über bestimmte Ereignisse Tränen in die Augen zu treiben, was auch durch, schon in 6) genanntes "Leichtes Hineinversetzen in den männlichen Protagonisten" unterstützt wird, nur um dann im nächsten Moment die Freude in Trauer zu verwandeln und somit ein Wechselbad der Gefühle hervorzurufen. Herrlich!

Trotz all der Trauer und auch Behandlung etwas ernsterer Themen (die sicherlich nicht im Vordergrund stehen), der zwischenzeitlich aufkommt, gab es im Film auch mehrere Stellen, die mich zum Schmunzeln oder Lachen brachten, was mir (bei den meisten gängigeren Filmen/Animes, die nicht unbedingt dem Comedy Genre angehören) auch nicht sonderlich häufig passiert.

8) Enjoyment/Freude am Schauen:

10/10

Ich bin jemand, der sich oftmals leicht ablenken lässt, ob damals in der Schule, heute in der Uni oder auch beim Thema Anime. Bevor ich es bemerke, habe ich mein Handy in der Hand, während im Hintergrund ein Anime läuft, was bei Ger Sub / Eng Sub meist nicht sonderlich vorteilhaft ist.

"Kimi no na Wa" hat mich allerdings durchgehen so gefesselt, vermutlich vor allem auch der ausgezeichneten Graphik geschuldet, dass ich zu keinem Zeitpunkt den Drang hatte, mich in irgendeiner Weise auf andere Art zu beschäftigen.

Trotz der doch längeren Dauer von 106 Minuten hatte ich nie die Vorstellung, dass sich die Story zu langsam entwickelt oder der Film unnötig in die Länge gezogen wird.

Die Graphik, die ausgezeichnete Musik, der Storyverlauf und die Emotionen die aufkommen haben den Film für mich zu einem der schönsten Erlebnisse, im Bereich Film/Anime, bis heute gemacht.

Gegen Ende des Filmes setzte dann noch der "Mitfieber-Modus", in dem man nur noch vor seinem Bildschirm sitzt und hofft, dass das Ende eintrifft, welches man sich erhofft.

Auch ein mehrmals Anschauen des Filmes hat diesen, in meinen Augen nicht viel abgewertet, auch wenn mir den Plot, logischerweise, schon bekannt war.

9) Overall/Gesamteindruck:

10/10

Der Film war (mit Abstand) das Beste, was ich in letzter Zeit gesehen habe. Mir ist nach längeren Überlegen nichts in den Sinn gekommen, was ich geändert oder mir noch gewünscht hätte, außer eventuell das in Punkt 5) genannte oder eine längere Dauer des Films.

Ich habe mal gelesen, dass der Autor gesagt hat, das sowohl zu wenig Zeit als auch Geld vorhanden war und er selbst nicht vollständig von seinem Werk überzeugt ist. Da frage ich mich bloß, was ich hätte sehen dürfen, wenn mehr Geld und Zeit vorhanden gewesen wäre.

Auch die Atmosphäre die während des Sehens aufkommt war phänomenal und ich ärgere mich, dass ich diesen nicht auf Leinwand begutachten konnte...

Für mich war der Film perfekt und jede Sekunde wert und hat auch bei mehrmaligen Schauen nichts von seinem anfänglichen Glanz verloren.

"Kimi no na wa" ein Meisterwerk zu nennen, wäre, in meinen Augen, noch eine Untertreibung und ich würde definitiv jedem empfehlen, diesen Film anzuschauen.

10) Endwort:

Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, den Film einmal (oder auch mehrmals) anzusehen. Außerdem ist dieser mit seinen Genres relativ geschmacksneutral, da er keine spezielleren Genres, wie Harem, Mecha, Yaoi, o.ä. enthält, und wenn man nicht total etwas gegen Romance/ Drama hat, macht man sicherlich keinen Fehler, wenn man sich diesen Film anschaut!

Die meisten Filme verlieren beim mehrmaligen Ansehen doch etwas von ihrem Glanz und man erkennt oftmals den ein oder anderen Aspekt, den man besser in Erinnerung hatte. Das ist hier keineswegs der Fall. Als ich den Film (55 Tage nach dem ersten Mal) noch ein zweites Mal gesehen habe, hat er absolut nichts im Vergleich zum ersten sehen einbüßen müssen.

Alles, von mir verfasste, ist natürlich nur meine Meinung!

Falls ihr in irgendwelchen Punkten nicht meiner Meinung seid, würde es mich natürlich freuen, eure in den Kommentaren zu erfahren!

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tldr:

Zum einen glänzt der Film mit phänomenale Animation und Bilder die man zu sehen bekommt, zum anderen mit einem Soundtrack der perfekt zu der Stimmung des ganzen passt und den ganzen Film nur noch besser macht.

Die Story hatte ich zuvor noch nicht in einem anderen Anime gesehen und sie hat mir extrem gut gefallen.

Der Plot kam unerwartet, was bei mir nicht allzu häufig vorkommt, und hat perfekt gepasst und dem Ganzen eine ausgezeichnete Wendung gegeben.

Die Hauptcharaktere wurden gut und recht ausführlich eingeführt und wirkten extrem symphytisch. Auf Nebencharaktere wurde nicht allzu viel Wert gelegt, allerdings waren auch nicht sonderlich viele storyrelevant.

Der ganze Film an sich hat sich doch recht ausführlich an der Palette der Emotionen bedient, von Trauer über Schmunzeln bis hin Lachen oder Wut war alles vertreten. Die dramatischen Momente wurden vor allem von der Musik ausgezeichnet untermalt.

Enjoyment: Der Film war über extrem große Teile sehr unterhaltend und hatte nur teilweise Momente, die man eventuell als etwas langweiliger bezeichnen könnte.

Alles in allem, war Kimi no na wa, der (mit Abstand) beste Film/Anime den ich bis jetzt gesehen habe. Selbst nach dem zweiten Anschauen, hat er, im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen, absolut nichts von seinem Glanz verloren und hat mich immer noch 106 Minuten gefesselt und ausgezeichnet unterhalten.

Jeder, der nicht entweder blind ist, oder den Film schon gesehen hat, sollte dies definitiv noch tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand es bereuen könnte diesen gesehen zu haben!

Lg Tobi

Ich schaue seit einigen Jahren Animes und rate dir - je nachdem was dein Geschmack ist - folgende anzuschauen:

  • Death Note (Spannende, fesselnde Krimi-Thriller-Geschichte. Eines der besten, nicht überrascht, dass es viele hier auch zitieren.)
  • Fullmetal Alchemist: Brotherhood (Zusammen mit Death Note eines der Avantgarde-Animes in puncto "spannende" Stories. Beeinhaltet aber weit mehr als nur Krimi.)
  • Clannad & Clannad After Story (Eines der emotionalsten und berührendsten Serien, mit einem Hauch von Fantasy.)
  • School Rumble (War mein erstes Anime. Comedy pur, eines der besten Romance-Comedys).
  • Tsukigakirei (Frisch herausgekommen. Eine perfekt Romance-Story von Anfang bis Ende. Das Ende ist das schönste das ich bislang bei einem Anime gesehen habe. Spricht vielleicht eher eine jüngere Zielgruppe an, aber ich fand es sehr bewegend. Eines meiner Favs.)

Weiterhin ist eines meiner absoluten Lieblingsanime Sword Art Online. Wenn du dich für virtuelle Realität interessierst, ist dieses Anime sicher perfekt für dich. Aber ich würde es nicht unbedingt anderen weiterempfehlen, gerade Animeneulingen.

Mein Liebling ist zwar Inuyasha, aber der Anime, der mir nicht aus dem Kopf geht und den ich immer wieder gucken könnte ist Usagi Drop.

Es geht um den 30-jährigen Angestellten Daikichi, der entgegen dem Willen seiner Verwandtschaft die 6-jährige uneheliche Tochter seines toten Großvaters Rin zu sich nimmt. Die Verwandten hätten das Mädchen sonst wohl zur Adoption freigegeben. 

Doch Daikichi lebt allein und hat keine Erfahrung mit dem Umgang mit Kindern. So muss er die alltäglichen Probleme wie das Finden eines Kindergartens und die Vereinbarung von Kind und Job lösen. Doch auch Rin hat durch den Verlust ihres "Großvaters" mit Verlustängsten zu kämpfen.

Alles in allem ein toller Anime, der wie das echte Leben auch zwischen glücklichen und schwierigen Zeiten hin und her springt. Allerdings eine Warnung: Egal wie gut der Anime einem gefallen sollte, niemals und damit meine ich wirklich niemals den Manga weiterlesen.

Hast du schon den Manga dazu gelesen? Wenn nicht hohl das bitte nach :)

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@Shintaro

Was meinst du warum ich vor dem Mangas warne? Das Ende gefällt mir nicht und es wirkt als der Mangaka von irgendjemanden unter Druck gesetzt wurde es so zu schreiben. Mir gefällt die Story mit Rin und Akari das passt, ebenso die Treffen von Rin und ihrer Mutter, aber die letzten Kapitel, in denen sich Rin ihrer Gefühle bewusst wird, ruinieren für mich so vieles.

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