Hallo, was genau muss ich beim Jobcenter beachten, wenn ich mit meinem Freund zusammen ziehen möchte?

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6 Antworten

Du kannst dem Jobcenter sagen, dass ihr ein Jahr lang zur Probe zusammen wohnen möchtet. Dann bildet ihr noch keine Bedarfsgemeinschaft und dein Freund muss sich anteilmäßig an der Miete beteiligen.

Nach einem Jahr werdet ihr zur Bedarfsgemeinschaft und das Gehalt deines Freundes wird voll angerechnet.

Je nach Höhe seines Verdienstes kann es sein, dass du vom Jobcenter keinerlei Leistungen mehr erhältst.

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Ihr werdet als Bedarfsgemeinschaft betrachtet werden. Das Einkommen Deines Freundes wird in die Bedarfsberechnung einbezogen werden.

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Kommentar von 19Dany78
27.03.2016, 10:37

Ok. Jetzt verdient er aber nicht viel und bekommt seine Miete vom Amt bezahlt. Wird dann trotzdem was von ihm angerechnet?

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Kommentar von Roquetas
27.03.2016, 10:37

Aber erst nach einem Jahr. Das erste Jahr darf man zur Probe zusammen wohnen.

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Gehe am besten einfach ins JobCenter mit deinem freund zusammen, lasse es Dir genau erklären, was steht Euch zu, was für Möglichkeiten habt Ihr...Ich denke die netten Mitarbeiter im JobCenter werden Dir all deine Fragen beantworten können.

Stellt aber einen Antrag auf ALG2 Aufstockung (Sicherung zum Lebensunterhalt).

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Kommentar von 19Dany78
27.03.2016, 10:39

Das wird das Beste sein wenn wir da persönlich erscheinen. Danke erstmal.

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Das hängt vom Verdienst deines Freundes ab. Wenn ihr "eheähnlich" lebt, ist er verpflichtet, dich zu unterhalten oder zumindest zu deinem Unterhalt beizutragen. Wenn dein Kind von ihm ist, ist er auch dem Kind unterhaltspflichtig, sonst ist der Kindesvater zuständig. Das Amt tritt nur ein, wenn die Verpflichteten ihrer Pflicht nicht nachkommen (können).

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Kommentar von Roquetas
27.03.2016, 10:38

Erst nach einem Jahr.

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Unterhaltspflichtig ist man doch nur den Ehepartnern.

Wie kommt der Staat dazu dieses Gesetz zu brechen?

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Kommentar von Schuhu
27.03.2016, 10:45

Da Ehe und Familie unter besonderem Schutz des Grundgesetzes stehen, dürfen Eheleute gegenüber Nichtverheirateten nicht benachteiligt werden. Wenn bei einem Paar ein Partner vom Steuerzahler gesponsert wird, weil der verdienende Partner nicht unterhaltsverpflichtet ist, wäre das eine grobe Benachteiligung von Eheleuten.

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