Hallo, wer hatte in Schwetzingen einen Wunschkaiserschnitt und möchte kurz erzählen, wie dieser ablief. Wie viel früher wurde das Kind geholt ect?

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2 Antworten

Ich kenne diese Klinik in Schwetzingen nicht, möchte dir aber allgemein antworten.

Die Durchführung einer „Wunsch“- Sectio sollte nicht vor 39 Schwangerschaftswochen angesetzt werden.

Theoretisch gibt es keine ICD Diagnose "Wunschkaiserschnitt", die die Krankenkasse bezahlt. Die (Mehr-)Kosten müssten also von der Patientin selbst getragen werden. In der Praxis "findet" aber fast jede Klinik eine "medizinische" Notwendigkeit (und damit die Abrechnungsmöglichkeit mit der Kasse) um die Patientin als Kundin zu binden, in dem Wissen: "Wenn wir es nicht machen, macht es die nächste Klinik". An einem geplanten Kaiserschnitt verdient das Krankenhaus, bei einer Spontangeburt zahlt es drauf!

Auch wenn die modernen Techniken und der hohe Hygienestandard den Kaiserschnitt zu einem relativ problemlosen Routineeingriff hat werden lassen, gibt es Nachteile und Risiken gegenüber einer Spontangeburt: Das Kind wählt seinen Geburtstag nicht selbst, kein Geburtserlebnis, Wund- und Narbenschmerzen nach der Operation (bis zur vollständigen Heilung vergehen rund sechs Wochen), rund einen Tag lang nicht aufstehen können, auf Hilfe angewiesen sein bei der Versorgung des Babys, Urin-Katheter und eventuell eine Drainage für die Narbe, längerer Klinikaufenthalt. Es besteht ein höheres Risiko für eine und Thrombose oder Embolien. Das häufigste Problem nach der Operation ist eine milde Darmträgheit, gelegentlich gibt es Probleme bei der Entleerung der Blase, eventuelle Blasenentzündungen müssen behandelt werden, nach einer Operation kann es zu Wundinfektionen kommen. Eine weitere, seltene Gefahr ist ein möglicher hoher Blutverlust bis hin zur Gebärmutterentfernung, in seltenen Fällen werden während der Operation andere Organe wie die Blase oder der Darm verletzt, was eine weitere Operation nach sich ziehen würde. Als mögliche Spätfolgen nach einem Kaiserschnitt sind wie nach jeder Operation die Risiken von Wucherungen und Verwachsungen gegeben, die zu ständigen Unterbauchschmerzen führen können. Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Kaiserschnittes, einer Plazenta praevia oder einer manuellen Plazentalösung ist höher. Gelegentlich wird das Kind beim Kaiserschnitt verletzt und hat häufiger Atem- und Anpassungsstörungen. Kaiserschnitt-Kinder von Müttern mit bekannten Allergien haben ein siebenfach erhöhtes Risiko, ebenfalls eine Allergie zu haben.

Schau auch mal unter http://www.frauenarzt.de/1/2008PDF/08-06/2008-07-06-schneider.pdf

Aus ganzheitlicher Sicht wird vom Kaiserschnitt abgeraten, da man die Wehen als Vorbereitungsphase für den Eintritt ins Leben sieht.

Die Natur hat bereits einen perfekten und begehbaren Weg gefunden.

Alles Gute für dich!

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Die Klinik kenne ich  nicht. Ich kann dir nur raten niemals in einen Kaiserschnitt einzuwilligen der medizinisch nicht notwendig ist.

Ein Wunschkaiserschnitt ist immer ein unnötiges Risiko für Mutter und Kind.

Meine Schwägerin hatte nach dem Kaiserschnitt 2 Notoperationen. Die Schwiegertochter unserer Freunde lag bis gestern im Koma nach der Notoperation nach dem Kaiserschnitt. Sie hat ihr Kind  seit dem Kaiserschnitt am 7.1, bis heute noch nicht gesehen, ihr geht es miserabel. Die Plazenta wurde beim Kaiserschnitt angeschnitten...

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Kommentar von Noraya88
10.01.2016, 09:55

Ist mein zweiter und er wurde vom FA angeordnet

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