Hallo, soll ich meinen Hund abgeben (brauch ehrliche Meinung). Trainering mit 2 Hunden, die er mag würde ihn nehmen. Bei mir kommt er nicht mehr zu Ruhe?

12 Antworten

Ich arbeite Deinen Text mal der Reihe nach ab:

Hier war alles stressig. Der Hund hatte am Anfang Angst vor jedem und allem.

Es ist Dein Job als Hundehalter, für Ruhe und Sicherheit zu sorgen! Sobald Du Deine Souveränität verlierst, unsicher und unglücklich ist, überträgt sich das auch auf den Hund. Du hättest dafür sorgen müssen, dass der Hund den Stress abbauen kann bzw. ihm gar nicht erst ausgeliefert ist. Und Du hättest ihm Stabilität und Sicherheit vermitteln müssen!

Die nächsten Wochen wurde er von anderen Hund stark angebellt, so dass er zitterte.

Warum hast Du ihn nicht aus der Situation genommen? Warum hast Du ihn nicht geschützt? Warum hast Du es nicht geschafft, ihm die Sicherheit zu vermitteln, dass ihm nichts passieren kann? Das ist (s.o.) Dein Job!

Er find nach ein paar Wochen auch auf Hunde loszuhegen -am meisten Rüden.

Wundert Dich aber nicht wirklich, oder? Du hast bei den ersten Begegnungen mit anderen Hunden nicht im Sinne Deines Hundes eingegriffen, sondern eine Zuspitzung bis hin zum körperlichen Ausdruck von Anspannung/ Stress/ Angst (zittern) zugelassen und warst nicht dazu in der Lage, Deinen Hund vernünftig zu führen. Deshalb hat er die Führung übernommen, was ihn vollkommen überfordert. In einer Situation, in der der Hund eh schon von seinen Lebensumständen gestresst ist, ziemlicher Mist.

Er mag die Jungs sehr, aber laut wie die sind, ist es sicherlich stressig für ihn.

Warum hat der Hund keinen ruhigen Rückzugsort? Es ist absolut unverantwortlich, dem Hund nun auch noch diese Ladung Stress obendrauf zuzumuten!

Er hatte monatelang eine starkte Atlasverdrehung und Entzündung am Kopf, wo ihn natürlich alle angefasst haben.

Natürlich??? Wieso verdammt lässt Du das zu? Warum bist Du nicht dazu in der Lage, Verantwortung für den Hund zu übernehmen? Ein Hund in so einer gesundheitlichen Verfassung, der zudem noch extrem gestresst ist, hat von absolut niemandem angefasst zu werden! Noch mehr Schmerz, noch mehr Stress! Ich bekomme auch gleich eine "Atlasverdrehung".... vom vielen Kopfschütteln.

Erst als er aggressiv gegenüber menschen geworden ist

Du hast ein unfassbares Glück gehabt, dass es zu keinem schlimmen Beißvorfall gekommen ist. Einen kranken Hund, der Schmerzen hat und unter Dauerstrom steht, Tag für Tag einer Horde Jugendlicher, deren Lärm und Getasche am schmerzenden Kopf auszusetzen.

Natürlich wird Dein Hund aggressiv gegenüber Menschen! Gleiches Muster wie bei den Rüden: Du versagst als seine Führungsfigur und der Hund reagiert mit Überforderung, Stress und Aggression.

Augenkontakt und wenn sich jemnd über ihn beugt empfindet er als eine
Drohung. Anfassen dürfen ihn nur ein paar Leute. Und ich verstehe das
alles.

Augenkontakt und wenn sich jemnd über ihn beugt empfindet er als eine
Drohung. Anfassen dürfen ihn nur ein paar Leute. Und ich verstehe das
alles.

Ich habe nicht den Eindruck, dass Du "alles verstehst". Sonst wäre es längst nicht so weit gekommen.

Und immer ist was mit ihm. Ich habe schon alle Nerven verloren, als er
diese Entzünung hatte und aggressiv gegenüber Menschen, Tieren, Kindern
war.

Du hast ihm diese ganzen Probleme doch selbst eingebrockt- Krankheitskosten inklusive!

Hast Du Dir mal überlegt, dass auch Hunde Verspannungen bekommen, wenn sie ständig unter Strom stehen? Noch dazu brettert Dein Hund ständig in die Leine, wenn er andere Rüden sieht und wird an Deinem Arbeitsplatz bedrängt und an der schmerzenden Stelle betascht. Die Krankheitskosten hättest Du komplett vermeiden können, wenn Du schon früher- wie Du schreibst- "alles verstanden hättest".

ich habe auch keine Kraft mehr und lasse meine Frust in letzer Zeit oft
an ihm raus (nicht schlagen, aber er krieg große Angst vor mir und
bleibt einfach liegen.

ich habe auch keine Kraft mehr und lasse meine Frust in letzer Zeit oft
an ihm raus (nicht schlagen, aber er krieg große Angst vor mir und
bleibt einfach liegen. 

Ganz großes Kino. Und nun mal Klartext von mir: es ist schon eine Leistung, einen gut sozialisierten und freundlichen Welpen so gründlich zu versauen, wie Du es gemacht hast. Und anstatt mal zu reflektieren, was die Ursachen sein könnten, welchen Anteil Du hast und wie Du es ändern kannst, memmst und heulst Du hier rum, ohne auch nur eine Sekunde daran zu denken, was Du dem Hund antust!

Gib den Hund ab. Zügig. Ich glaube Deiner Trainerin, dass er ein genialer Hund ist und gute Anlagen hat. Aber bei Dir ist das arme Tier in den denkbar schlechtesten Händen.

Es gibt hier schon einige Idioten, die irgendetwas schreiben müssen, obwohl sie die ganze Geschichte nicht kennen. Du bist einer von denen. Du kennst meinen Hund nicht, du kennst mich nicht, du hast keine Ahnung was alles passiert ist, außer das was ich hier geschrieben habe. Das ist dir aber auch unwichtig, denn dir geht es nicht darum einen Rat zu geben, dir geht es darum dein "Hundewissen" zu zeigen. Das einzige was du hier zeigen kannst, ist wie armselig und jämmerlich du bist, wird aber kaum einer hier kapieren, weil ihr alle irgendwelche Besserwisser seit.  Ich würde zu gerne deine Situation zu hause sehen, ist sicher alles wie auf Wolke Nummer 7. Aber hey ich muss dir danken, es ist nur weil ich die  leeren Kommentare von Leuten wie dir hier gelesen habe (die absolut nicht auf die Frage antworten, sondern erzählen hier ihre Geschichte, denn darum gehts bei denen), dass ich beschlossen habe, meinen Hund zu behalten. Und du stirb jetzt vor Neid.  Es ist mir ein Rätzel,  wie mann so dumm sein kann. Du solltest dir in der realen Welt ein Hobby suchen, wenn du so bitter auf die Welt bist und davon lebst, andere Leute mit "Argumenten" ( und deinem "Fachwissen") in den Boden zu rammen. An deiner Stelle würde ich diese Seite meiden. Du kannst auf Fragen nicht antworten. Aber auch dafür braucht man auch Grips um das zu merken. Mir tut dein Hund echt Leid. Wahrscheinlich bist du auch einer denn ihn nach einem Maß füttert. Armes Tier, wie oft ging es hungrig ins Bett..

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@romeo26

Du darfst mich gerne beschimpfen, romeo26, aber das ändert absolut nichts an meiner Meinung und an den Fakten:

Du hast einen tollen Hund gehabt, auf den Du stolz gewesen bist, und sitzt nun mit einem unverträglichen, gestressten und kranken Hund da, der inzwischen aggressiv auf Mensch und Hund reagiert und lehst jede Verantwortung für die Entwicklung, die dazu geführt hat, ab. 

Du kannst Dich weiter an der Kritik abarbeiten, den Kopf in den Sand stecken und darauf zusteuern, dass es den ersten Beißvorfall gibt (und der wird kommen), oder Du lässt das Ganze sacken und erkennst darin Ansatzpunkte, um die Situation für Dich und den Hund zu verbessern.

Dein Leben, Deine Entscheidung. Viel Glück!

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Jetzt mal ganz im Ernst. romeo26, warum stellst du deine Frage auf Gf, wenn du 1.) alle anfeindest, die eine Antwort mit sehr viel Wissen über Hunde geben und ehrlich sind (wie du ja sogar in deiner Frage gefordert hast!!) 2.) Sowieso aus Trotz dich gegen alle (wirklich alle!!) Antworten entscheidest? Ich denke, alle hier wollen dir helfen und ihre Sicht der Dinge erklären. Behalte den Hund. Es ist deine Sache - aber sei nicht dermaßen unfreundlich zu den Personen, die dir helfen wollen und sogar sehr viel Wissen über Hunde mitbringen! Natürlich können wir nicht wissen, was alles mit einem so deinem Hund und dir passiert ist. Aber wenn wir dir eine Antwort geben sollen (was du ja sicherlich wolltest), dann müssen wir die Informationen nutzen, die du uns gegeben hast. Ich schätze, das müsste dir auch klar sein.

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Unbedingt solltest du ihn abgeben , bevor schlimmeres Passiert . Bis jetzt hast du Glück gehabt das er noch nicht richtig zugebissen hat , was aber wenn ein Kind auf deinem Hund zugeht und er es als Angriff sieht und zu schnappt . Geh dieses Risiko bitte nicht weiter ein , du wirst mit dieser Situation nicht fertig , was auch kein Vorwurf an dich ist ,  wenn ein Hund es gewohnt war viel draußen zu sein und dann auf engstem Raum leben muss ist das sehr schlimm für ihm , und dann noch zusätzlich alles andere erleben musste dann sind das schon extreme Situationen . Dir und deinem Hund wird es schnell besser gehen wenn du ihn abgibst , und dann wirst du selber zur Ruhe kommen und sehen das es gut war somit werden deine selbst Zweifel sich von selber auflösen . 

Ich wünsche dir die Kraft ihn abzugeben , ein Schlechtes Gewissen brauchst du wirklich nicht zu haben . 

Ich würde dir ebenfalls, wie die anderen auch, raten, den Hund abzugeben. Man weiß ja nicht woran es liegt, dass er so ist. Vielleicht kann sie ihn ja mit viel Zeit wieder auf die richtige Spur bringen. Wie es momentan ist, darf es nicht weiter gehen. Der Hund ist am Ende, und du, wie du selber gesagt hast, ja auch. Für so ein Tier geht sehr viel Geld und Zeit drauf und es braucht eine Sonderbehandlung die du ihm im Moment nicht geben kannst. Also so schwer es auch ist, vielleicht solltest du dich von deinem langjährigen Freund trennen... Es scheint, als wäre es das beste für euch beide...

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