Hallo (old?)Ladys und Oldboys, endet unser Leben in einem schwarzen Loch, wissen wir nicht wie es weitergehen wird, was fühlt ihr so bei dem Gedanken?

48 Antworten

Einen wunderschönen guten Morgen Oldwestminster und auch an alle anderen in der Runde hier und vielen Dank für diese Frage. Wenn das heute die Gugumo ist, dann mal los.

Ich erwarte vom Jenseits nichts. Aber das Jenseits erwartet mich – irgendwann. Daher mache ich es ganz kurz. Ich denke, wenn man den Hebel für mich mal herumlegt, dann ist nichts mehr. So muss ich mir auch keine weiteren Gedanken darüber machen. Mein Wunsch wäre noch, dass es schnell und Schmerzlos gehen soll und möglichst schonend für meine Familie. Das war es schon zu diesem Thema.

Ich wünsche allen noch einen schönen frühlingshaften Montag und einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße Lazarius

Mein Wunsch wäre noch, dass es schnell und Schmerzlos gehen soll und möglichst schonend für meine Familie.

Ich glaube das wünscht sich jeder. Ich jedenfalls denke genau so wie du. Mein Wunsch ist es auch, dass ich den Menschen die mir wichtig sind, in guter erinnerung bleibe.

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Servus lieber Lazarius, bei mir ist es nicht die Angst vor dem Tode sondern die Trauer am Heranwachsen der Enkelkinder nich voll dabei sein zu können.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Montag und grüße dich herzlichst aus der Wienerstadt.

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@Fredlowsky

Das geht mir genau so, lieber Fred.

Ich grüße dich recht herzlich aus dem schönen Dresden und wünsche noch einen schönen Tag. Herzliche Grüße von Lazarius

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Guten Tag, lieber Lazarius,

Das ist eine typische Antwort von Dir, so wie ich sie mir auch in etwa von Dir zu dieser Frage vorgestellt habe.

Dein zuletzt formulierter Satz;"es möge wennschon, dennschon schmerzlos vonstatten gehen und das Deine letzten Gedanken auch bei Deiner Familie sind" das passt wunderbar zu Dir und das hatte ich auch nicht anders von Dir erwartet. Hab Dank für Deine so gut gewählten Worte.

Noch einen schönen Abend für Dich, und viele Grüße vom Plawöpfchen

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@iQPlawopf

Guten Abend liebes Plawöpfchen und vielen Dank für das Lob.

Dass du diese Antwort so erwartet hast, wundert mich nicht, denn dir ist bekannt, dass ich Atheist bin. Ich glaube aber auch, zwar nicht an Religion, aber ich glaube, dass die Religion vielen Menschen hilft, ihnen Halt, Sicherheit und eine Gemeinschaft oder so etwas wie eine Familie gibt. Ich glaube, dass Religion auch ein hilfreicher Leitweg für Menschen sein kann, solange er friedliche und menschenwürdige Ziele hat. Diese Art von Religion respektiere ich.

Ich wünsche dir noch einen schönen erholsamen Abend.

Herzliche und liebe Grüße von Lazarius.

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@Lazarius

Genau lieber Freund, Jeder soll das glauben was ihm oder ihr am besten durch dieses Leben hilft und auch wieder daraus heraus.

Aber ich wünsche und hoffe, wie ja schon erwähnt, dass du uns noch laaange erhalten bleibst und möglichst gesund, GLG.

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@PicaPica

Vielen Dank für deine lieben und wahren Worte, liebe Freundin. Was deine Hoffnung betrifft, da werde ich mich bemühen :-)

Ich wünsche dir noch einen schönen erholsamen Abend. Herzliche und liebe Grüße von Lazarius.

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@Lazarius

Ja lieber Lazarius das siehst Du völlig richtig, und Deine Gedanken die Du beschrieben hast, möchte ich auch voll bekräftigen.

Eine Religion sollte immer friedliche und menschenwürdige Ziele vor Augen haben. Noch liebe Grüße an Dich, vom Plawöpfchen

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Lieber Lazarius.....im Hier und Jetzt einen ganz lieben Gruss an Dich vom Engelchen

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Guten Morgen!

Ehrlich gesagt befasste ich mich noch nie tiefer mit dem Thema - und ich möchte es auch nicht, weil man es sowieso nicht ändern kann und es auch niemand wissen soll, was dann sein wird. Ich verdränge es sicherlich auch, aber das ist mir egal.

Ich lebe im Hier und Jetzt, glaube nicht an Wiedergeburt und bin zwar katholisch, aber sicher nicht das, was man bibelfest nennt. Egal wie es ausgeht, ändern kann man es sowieso nicht -----> also warum drüber nachdenken und sich verunsichern? Eben, bringt doch alles nix!

Es ist uns nicht möglich in die Zukunft zu blicken, selbst wenn manches "menschliche Medium" anderes behaupten mag, und bei diesem Faktum sollte es eigentlich auch bleiben.

Musikalisch habe ich heute die Münchner Freiheit mit "Wenn ein Stern vom Himmel fällt" ausgesucht - solche Gedanken hege ich, wenn ich in den Nachthimmel schaue (mit oder ohne "Purpurmond" - so hieß das Album, auf dem der Song drauf ist - spielt keine Rolle).

Viele Grüße und einen schönen Tag!

https://www.youtube.com/watch?v=jl-J-tnczO0

Das man mal über den Tod nachdenkt ist ja normal, es wäre kömisch wenn nicht. Man kann ihn ja nicht verhindern (wie du auch schon sagtest), deswegen macht es keinen Sinn länger darüber nachzudenken... eine Antwort wird man vorher sowieso nicht finden...

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@LukeatWork

Ja, eben. Es bringt nix, sich zu verunsichern über Dinge, von denen gar nicht sicher ist, ob sie jemand zur Debatte stehen - von daher sage ich: Wir gehen alle mal den selben Weg, und niemand ist unendlich, aber es bringt nix, drüber nachzudenken wie es sein wird oder nicht.

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@LukeatWork

Ich habe mich vor geraumer Zeit mit einem 82-jährigen, sehr tiefsinnigen Menschen unterhalten ----> er fragt sich immer, wieso die Menschen überhaupt auf die Erde kommen, die uns überhaupt nicht im Geringsten brauchen würde, wenn man doch sowieso "lebt, um zu sterben". Der Mann ist nicht depressiv oder lebensmüde, aber er hinterfragt vieles, es war eine sehr gute Unterhaltung.

Mein Großonkel, der 2016 mit 84 Jahren gestorben ist, muss schon Ende der 80er mal eine Nahtoderfahrung gehabt haben und sagte bis zum Schluss ------> es sei schön gewesen und er hatte laut eigener (glaubwürdiger) Aussage keine Angst mehr vor dem Tod. Ihm wurde Ende der 80er mit Mitte-Ende 50 (er war ein 1932er) bei einem Spaziergang schlecht, ehe er sofort nach Hause fuhr und sich mit letzter Kraft ins Bett schleppte. Dort habe er eine Art Tunnel vor seinen Augen gesehen, der mit einem weißen Licht endete ---> da habe er sich hinschleppen wollen, es ging aber nicht. Dann sei mein Opa gekommen und habe ihm eine Tasse Tee gebracht. Mein Großonkel hörte sich wieder sprechen, er hob seinen Kopf und trank den Tee. Für meinen Großonkel war das eine Nahtoderfahrung, er hat auch immer wieder davon gesprochen. Er glaubte stets, dass das eine Art Herzinfarkt gewesen sei, den er überstand.

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Bei mir ist es nicht die Angst vor dem Tode sondern die Trauer am Heranwachsen der Enkelkinder nich voll dabei sein zu können.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Montag und grüße dich herzlichst aus der Wienerstadt.

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Stimmt, das kann man bereits im jetzigen Dasein nicht, in die Zukunft blicken, wie soll man das dann jenseits dieses Lebens können...

Dir ein schönes Leben noch und erstmal einen guten Start in diese Woche, LG.

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Ich habe vor Jahren 2 Bücher zum Thema "Das Leben nach dem Tod" gelesen, wirklich überzeugt haben mich die Geschichten nicht, sie wiederholen sich immer wieder und bewiesen werden, konnte bis heute nichts. Ich habe mich damit abgefunden bzw. gehe davon aus, dass es kein Leben nach dem Tod gibt und mit dem Tod alles erloschen ist. Wenn es anders ist, lasse ich mich gerne überraschen. Mein Grundsatz war bisher immer der, dass ich nur das glaube, was ich sehen oder greifen kann.

*◄থৣ💖থৣ►🎼>ԑ̮̑ঙ<ԼƠƔЄԼY💙>ԑ̮̑ঙ<🎼◄থৣ💖থৣ►*

Ich wünsche allen die mögen, einen tollen Start in die neue Woche!

Bildquelle: Eigene

https://www.youtube.com/watch?v=NlprozGcs80

 - (Menschen, Leben, Gefühle)

Danke, eine beruhigende Antwort und die schönen Bilder noch dazu. Lassen wir uns überraschen :-)

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Guten Morgen! Was habt ihr von "Älteren" lernen dürfen?

Guten Morgen!

Am Freitag hatte ich mich länger mit einem 83-Jährigen unterhalten, der auf ein interessantes Berufsleben zurückblickt und was Menschenkenntnis und Lebenserfahrung angeht, absolut ganz weit vorn ist - und er bringt sein Wissen angenehm rüber.

Ich wuchs beim Opa auf und wurde von dieser Generation (Jahrgänge ca.1920 bis 1940) besonders geprägt, weil ich was Erwachsenenkontakte anging eben mehrheitlich unter ihr aufgewachsen bin - und durfte unter anderem Dinge über korrekte Umgangsformen, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit (was man verspricht, muss man auch halten) sowie jede Menge alte Hausrezepte bezüglich kleinerer Reparaturen lernen, die man ohne Handwerker selber machen kann, wenn man kurz nachdenkt. Auch lernte ich durch diese Menschen, dass man sich Dinge erstmal erarbeiten muss und dann auf sie aufzupassen hat, weil es nichts geschenkt gibt - und auch der Kugelschreiber für einen Euro hat seinen Wert und ist ein Gegenstand, auf den man aufpassen muss.

Auch als eine Beziehung auseinander ging, war derjenigen, der mir am meisten half, Jahrgang 1935: Sein Wissen über Gefühle, Gedanken und auch Abschiede war in der Situation besser und hilfreicher als jeder gut gemeinte Kommentar von Gleichaltrigen oder jüngeren - und den Mann und mich trennen über 50 Jahre, wir verstehen uns trotzdem sehr gut.

Ich finde an mir teilweise auch die Eigenschaften dieser Generation wieder und fand es vor einiger Zeit fast erschreckend, als ich ein Buch über typische Eigenschaften von "Kriegskindern" gelesen habe, weil ich die an mir auch alle fand oder es Leute gibt, die mir das nachsagen und mich gut kennen.

Wie ist das bei euch, was habt ihr von den "Älteren" gelernt? Was war gut, und war war vielleicht nicht so gut? Bei mir war fast alles gut - außer, dass ich sehr auf korrekte Anredeformen wie das "Sie" getrimmt wurde und zu Beginn der Berufsschulzeit etwa Gleichaltrige von 17/18 zunächst per Sie ansprach (Erwachsene - man kennt sich nicht?), was anfangs für etwas "Verwunderung" sorgte, sich aber schnell legte.

Viele Grüße, und ich wünsche euch eine schöne neue Woche - musikalisch habe ich heute einen Mann dieser Generation: Roger Whittaker singt "Old Durham Town".

https://www.youtube.com/watch?v=dgjMPhN6DrM

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