Hallo, meiner Schwester geht es nicht gut wegen psychischen Problemen und hat jemand eine Idee was sie haben könnte und wie es ihr wieder besser geht?

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4 Antworten

Dieses Verhalten ist alles andere als typisch für eine Depression, von dem her würde ich auf Fehldiagnose tippen (ich bin jedoch kein Arzt und kann dies nicht abschliessend beurteilen). Die Diagnosekriterien für eine Depression findest du hier: http://deprimed.de/depressionen/

Depressive Menschen sind völlig bei Verstand. Sie können einwandfrei zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Depressionen gehören zu den affektiven Störungen. Affektiv heisst, dass die Emotionen und nicht das logische Denken betroffen ist.

Die Diagnose Schirzophrenie trifft es schon eher. Menschen mit einer Schizophrenie können nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Sie leben völlig in ihrem eigenen "Film" und nehmen ihre Wahnideen als Realtiät war. Oft fehlt ihnen auch die Krankheitseinsicht. Die Symptome einer Schizophrenie findest du hier: http://www.onmeda.de/krankheiten/schizophrenie-symptome-1542-4.html

Deine Schwester ist schwer krank und braucht unbedingt psychiatrische Unterstützung bzw. eine Psychotherapie und in solch schweren Fällen auch Medikamente.

Wenn sie wirklich all das macht was du schilderst, muss sie zudem dringend in eine Klinik. Wenn sie nicht gehen will, kann man sie in einem solchen Zustand auch zwangseinweisen lassen. Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass dies nicht schon längst passiert ist.

Für eine Zwangseinweisung muss man den Notfallpsychiater kommen lassen. Dieser beurteilt ob eine solche führsorgliche Unterbringung angebracht ist oder nicht. Im Fall deiner Schwester scheint mir dies mehr als angebracht.



Deine Schwester ist schwer krank. Es ist nicht auszuschließen, dass sie unheilbar krank ist. Sie wird ihr ganzes Leben Medikamente nehmen müssen und wenn sie nicht ganz genau befolgt, was man ihr rät, immer wieder Rückfälle bekommen.

Auch wenn sie zwischendurch stabil erscheint, wird sie immer wieder Probleme bekommen. Es ist fraglich ob sie sich wirklich über längere Zeit selber versorgen kann.

Als Schwester wirst du damit rechnen müssen, dass du dich immer wieder um sie kümmern mußt, denn deine Eltern werden es nicht ewig schaffen oder können bzw. für sie da sein.

Ich bin wirklich flott mit der Diagnose Pubertät bei der Hand. Aber die Symptome deiner Schwester haben mit Pubertät nichts zu tun.

Ich will hier nicht spekulieren, aber sie gehört in psychiatrische (nicht primär psychotherapeutische) Behandlung. Der Verdacht auf eine Jugendform der Schizophrenie ist naheliegend.

Aber das ist Aufgabe eines Psychiaters, dies festzustellen.

Also ich würde definitiv nochmal zum Psychiater gehen ich denke er kann da am besten helfen. :)

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