Hallo, meine Tochter möchte nach den bfd fachabi machen. Muss da wieder unterhalt gezahlt werden? Bekommt keine Ausbildung wegen schlechter schulnoten.?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Das "Fachabi" zählt hier nicht als Ausbildung, so dass in dieser Zeit kein Unterhaltsanspruch an die Eltern besteht.

  • Anders wäre es, wenn die Tochter nach Abbruch der Ausbildung eine andere Ausbildung begonnen hätte, da in der Regel ein Abbruch/Wechsel zugestanden wird, ohne den Unterhaltsanspruch zu verlieren.
  • Die Tochter hatte ja bereits einen Schulabschluss, der sie zur Aufnahme einer Ausbildung befähigte. Diese nun abzubrechen und einen höheren Schulabschluss anzustreben, rechtfertigt keinen Unterhaltsanspruch an die Eltern mehr.

Die Tochter könnte ggf. "BAföG" beantragen, welches dann aber "elternunabhängig" beantragt werden müsste, da ja kein Unterhaltsanspruch an die Eltern besteht...

Auch könnte die Mutter ggf. weiterhin Kindergeld für die Tochter beanspruchen....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von claudialeitert
05.04.2016, 11:52

hallo, und die können sich nicht auf die Eltern berufen zwecks unterhalt oder Berechnung vom Bafög. Uns kommt das nach 2 Jahren langsam nach hinhaltetaktik vor wegen unterhalt. Klar einfach ist es nicht wenn man nicht so gute Noten hatte beim Realschulabschluss. Aber sie sucht sich auch Ausbildungsstellen die gute Zeugnisse brauchen.

0
Kommentar von claudialeitert
05.04.2016, 13:52

Ok . danke. hoffe die Tochter findet noch ihren richtigen weg. Dabei unterstützen wir Sie gern.

0
Kommentar von claudialeitert
05.04.2016, 19:26

Sie will definitiv fachabi machen. Sucht sich keine normale Ausbildung. Geschweige was nach ihren Fähigkeiten und Neigungen. Das Fachabi ist wiedermal ne Privatschule. Das scheine mir wieder versuchen an Papas Geld zukommen. Sie bewirbt sich kaum und ist auch nicht in der Berufsberatung gewesen.

0
Kommentar von claudialeitert
06.04.2016, 14:31

Bist du dir sicher? Sie machte keine anstalten sich ne normale Ausbildung zu suchen nur weil sie mal 3 absagen hatte. aber auch nur 3 Bewerbungen geschrieben hat. Dann ebenso wieder privatschule ohne Zugangstest. Sie hat in allen Hauptfächern ne 4 im realabgang. was tun wenn bafög ins anfordert steht ja im i net das es elternabhängig ist. Das sehen wir nicht ein

0

Hi,

ja musst du. Denn: Das gilt immernoch als erste Laufbahn und damit bleibt sie unterhaltsberechtigt. Ein einmaliger Neigungswandel/Abbruch ist erlaubt. Bricht sie danach nochmal was ab, dann steht die Frage im Raum, ob sie auch wirklich zielgerichtet ihrer Bildung nachgeht. Wie das dann beantwortet wird, wird ein Gericht entscheiden. Aktuell steht aber der Unterhaltsanspruch von ihr nicht auf der Kippe.

Sie bekommt Kindergeld und Unterhalt  Können die Eltern wegen zu geringem Einkommen nicht (alles) zahlen, dann kann sie Schüler-Bafög beantragen.

Wohnt sie weiterhin daheim, dann bekommt sie zwar Unterhalt, muss aber daheim an die Mutter (welche ja die Kosten trägt) zahlen, wenn sie über 18 ist. Bei getrennt lebenden Eltern und noch daheimwohnend bei einem Elternteil wird das eh nochmal anders gerechnet, da der Unterhaltsanspruch gegenüber beiden Elternteilen ist. Unter 18 bekommt die Mutter den Kindesunterhalt vom Vater und unterhält damit das Kind daheim.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DFgen
05.04.2016, 11:48

Das gilt immernoch als erste Laufbahn und damit bleibt sie unterhaltsberechtigt.

Das dürfte hier eher nicht mehr der Fall sein: 

Die Tochter hatte ja bereits einen Schulabschluss, der sie zur Aufnahme einer Ausbildung befähigte. Diese nun abzubrechen und einen höheren Schulabschluss anzustreben, rechtfertigt keinen Unterhaltsanspruch an die Eltern mehr. 

Nur, wenn die Tochter nach Abbruch der Ausbildung eine andere Ausbildung begonnen hätte, könnte sie ggf. dafür noch Unterhalt beanspruchen, da in der Regel ein Abbruch/Wechsel zugestanden wird, ohne den Anspruch zu "verwirken".

0

Was möchtest Du wissen?