Hallo meine Oma ist 67 und kommt morgen ins Krankenhaus wegen Lungenkrebs :( Wie stehen heutzutage die Chancen das sie überlebt?

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7 Antworten

Die Chancen hängen - wie so oft, von verschiedenen Faktoren ab:

- was für ein Lungenkrebs genau ist es ("Kleinzeller", Nicht-Kleinzeller?)

- wie groß / fortgeschritten ist der Tumor?

- wie weit hat er sich ausgebreitet (Lymphknotenbefall? Metastasen?)

- welche anderen Erkrankungen hat deine Oma?

- In welchem Allgemeinzustand ist sie (wie "fit"?)

Du siehst, das alles -und einiges mehr- muss man erst wissen, um deine Frage sinnvoll beantworten zu können.

Wenn der Tumor noch recht klein ist, kann oft sehr erfolgreich operiert werden, aber auch mit einer Bestrahlung und/oder Medikamenten-Therapie (Antikörper / Chemotherapie) kann man häufig sehr erfolgreich behandeln.

Genaueres können dir aber - aus o.g. Gründen nur die behandelnden Ärzte sagen.

Für seriöse(!) weitere Informationen empfehle ich dir die Broschüre der Dt. Krebshilfe zu dem Thema:

http://www.krebshilfe.de/wir-informieren/material-fuer-betroffene/blaue-ratgeber.html

dort die Broschüre Nr. 010 (kann kostenlos heruntergeladen werden), kann auch kostenfrei zugeschickt werden.

Gute Besserung für deine Oma!

Das kan dir hier niemand sagen.

Nicht alle Arten von Lungenkrebs sind gleich schlimm. Außerdem kommt es darauf an, an welcher Stelle der Lunge der Tumor sitzt, denn davon hängt ab, ob man ihn operieren kann. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie weit er schon fortgeschritten ist. Und ob deine Oma noch andere Gesundheitsprobleme hat.

Spricht mit dem Arzt, der sie behandelt.

Kann man nicht beurteilen weil wir ja nichts wissen wie weit der krebs ist wie ihr gesundheitszustand ist!!

Also meine oma hatte mit 60 einen magenkrebs wo sie überstanden hat lebensdauer nach der op nicht mehr so lange hatte ein künstlichen magen teilweise nur noch 32 kilo sie hat sich zurück gekämpft 10 jahre lang bis sie dann wasser in der lunge hatte mehr mals hat sie durch ihren lebenswillen alles geschafft 👍🏽 dannach konnte sie nicht mehr gehen hatte wieder 31 kilo ärtze haben ihr höchstens 2 wochen gegeben war ein pflegefall sie hat sich wieder zurück gekämpft konnte iweder gehen hatte 45 kilo wieder also siehst du nichts ist unmöglich 

Hallo,

bei Krebs steht und fällt vieles mit der Früherkennung. Die Lunge versucht störende Wucherungen abzustoßen, deshalb wird das oft früher bemerkt als bei anderen Tumoren. Nur weiß man erst nach der OP und der Untersuchung des Gewebes, das entfernt wurde, ob es Krebs ist und wie gefährlich er ist / war. Wenn der Krebs randfrei entfernt werden konnte, bestehen gute Überlebenschancen. Der Körper wird mit CT oder ohne Strahlenbelastung mit MRT nach verdächtigen Stellen / Metastasen untersucht. Wie gut die Lunge nach der OP und Rehabilitationszeit arbeitet muß auch abgewartet werden.

Erst wenn diese Maßnahmen und Untersuchungen erfolgt sind, können die Ärzte genaueres sagen.

Eine Chemotherapie ist bei deiner Oma kaum durchführbar, zudem diese auch schädliche Folgen hat. Vor einer Chemo wird anhand der Blutwerte geprüft, ob sie diese gefährlichen Chemogifte überleben kann. Auch wurde vor 2 Jahren ein Bericht des Krebsforschungsinstituts in Seatte veröffentlicht, wonach die gesunden Körperzellen sich gegen die Chemo wehren und das Protein WNT16B herstellen können, was künftig Krebszellen schützen und sogar zu schnelleren Wachstum fördern kann. Wenn der Krebs nicht vollständig entfernt oder zerstört werden konnte, wird der Krebs nach der ersten Chemo noch gefährlicher.

Eine Bekannte von mir hat während der Chemo Aloe Vera mit Graviola getrunken. Außer dem anfänglichen Haarausfall hatte sie kaum Nebenwirkungen, keine Übelkeit und kein Erbrechen, ihre Blutwerte waren auffallend gut und die Haare fingen während der Chemo wieder an zu wachsen.

Aloe Vera würde deiner Oma sicher helfen, die Abwehrkräfte des Körpers aufzubauen und sich relativ gut zu fühlen. Ich trinke Aloe-graviola Saft zur Vorbeugung und Kräftigung meines Körpers.

Am besten wird sein, dass deine Oma jetzt nicht nur noch in mitleidige und betrübte Gesichter sehen muss. Sie braucht Lebensfreude, freundliche lachende Gesichter sind ihr sicher lieber und können ihren Lebenswillen fördern.

LG


beamer05 23.08.2015, 16:19

Die Lunge versucht störende Wucherungen abzustoßen, deshalb wird das oft früher bemerkt als bei anderen Tumoren

GERADE Lungenkrebs wird sehr selten im Frühstadium bemerkt, weil lange Zeit keine - oder nur sehr unspezifische Symptome bestehen.

Eine Chemotherapie ist bei deiner Oma kaum durchführbar

Aha, das weißt du woher?

Kennst du die Dame, um die es geht?

Häufig kann durch eine Chemotherapie der Tumor so weit verkleinert werden, dass danach eine OP möglich, oder durch Kombination mit einer lokalen Bestrahlung auch ohne OP eine Heilung möglich ist.

Welches Vorgehen im Einzelfall angezeigt ist, hängt von vielen Faktoren ab, wie wir hier nicht kennen können (außer Dir, anscheinend?).

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bioslife 23.08.2015, 17:07
@beamer05

Hallo Beamer05,

ich habe nicht geschrieben, dass Lungenkrebs im Frühstaddium bemerkt wird. man könnte das zwar mit MRT feststellen, diese Untersuchungen müsste man aber selbst bezahlen, da die Krankenkassen diese Kosten erst bei "begründeten Verdacht" übernehmen.

Bei älteren Menschen ist eine Chemotherapie mit sehr großen lebensgefährlichen Risiken behaftet, da viele in höheren Alter eine Chemotherapie nicht überleben, es werden deshalb Blutuntersuchungen vor der jeweiligen Chemo gemacht, wonach entschieden wird, ob die Chemo überhaupt durchgeführt wird.

Wenn durch Chemo und/oder Bestrahlung der Krebs verkleinert werden kann und dadurch operiert werden kann, ok. Aber was ist wenn der Krebs trotz Chemo und OP nicht vollständig entfernt werden kann? Dann kann das passieren, was das Krebsforschunginstitut in Seattle festgestellt hat und von 2 Jahren veröffentlicht wurde, siehe unter folgenden Link:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/27/chemotherapie-das-falsche-versprechen-der-heilung-vom-krebs/


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Adlerblick 24.08.2015, 20:00

@bioslife:
Eine Bekannte von mir hat während der Chemo Aloe Vera mit Graviola getrunken. Außer dem anfänglichen Haarausfall hatte sie kaum Nebenwirkungen, keine Übelkeit und kein Erbrechen, ihre Blutwerte waren auffallend gut und die Haare fingen während der Chemo wieder an zu wachsen.

Der Glaube versetzt Berge, das ist das Einzige, was in dem Fall hilft.

Aloe Vera parallel zur Chemotherapie ist völlig nutzlos.

Und die Haare wachsen nach einer gewissen Zeit sowieso wieder, auch ohne Aloe Vera.

Außerdem gibt es auch Patienten, die trotz Chemotherapie überhaupt keinen Haarausfall haben, auch nicht mit den Begleiterscheinungen zu kämpfen haben, wie sie häufig erwähnt werden.Jeder Mensch ist anders und jeder reagiert daher auch anders auf solche Behandlungen.

In dem Fall kann man nur sagen: "Wenn es der Psyche hilft" warum denn dann nicht auch Aloe Vera.

Du erwähnst in Deinem Beispiel Deiner Bekannten nicht, um welche Krebsart es sich da handelte.

Man kann nicht eine Krebsart mit einer anderen vergleichen. Insofern nützen da auch keinerlei Pauschalaussagen.

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bioslife 25.08.2015, 20:23
@Adlerblick

Hallo Adlerblick,

danke für den Kommentar, du hast natürlich Recht, auch bei Aloe Vera gibt es Qualitätsunterschiede und ohne den Glauben, dass es hilft werden die Körperkräfte oft nicht aktiv. Du kennst du den Placebo-Effekt? Da glauben Menschen fest an Heilung und siehe da, der Körper heilt sich selbst, oft besser als die Medikamnete. Wenn man das mit Aufbaukräften wie Obst und Gemüse oder Aloe Vera (übrigens ist Aloe Vera ein Liliengewächs aus der Familie Knoblauch und Zwiebel) ergänzt kann der Placebo-Effekt, also die Selbstheilungskräfte des Körpers "Berge versetzen".

LG

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Das kommt darauf an wie weit das alles schon ist. Mein Mann hatte Glück da hat sich der Tumor verkapselt was sehr selten ist. Wenn man ein Stück der Lunge entfernt hat sie gute Chancen. Aber Krebs ist heimtückisch. 

Ist der Lungenkrebs fortgeschritten, oder hat sie ihn früh erkannt?

Das kann man von hier aus überhaupt nicht beurteilen.

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