Hallo, meine Mutter verkauft ein Gartengrundstück (kein Bebauungsgebiet), ich bin daran zu knapp 8 % beteiligt. Muss auf den "Erlös" Steuer entrichtet werden?

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4 Antworten

Das kommt darauf an, seit wann das Grundstück im Besitz Deiner Mutter ist, zu welchem Preis es eingekauft wurde (und daraus errechnet der Gewinn) und ggfls. ob es im Privatbesitz ist oder teil eines "Betrieblichen Vermögens"

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Wenn Du das Grundstück als Privatperson verkaufst, fällt in der Regel für den Verkäufer keine Steuern an. Lediglich der Käufer zahlt Grunderwerbssteuer.

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Wenn das Grundstück länger in Eurem Eigentum als 10 Jahre ist, fällt nichts an.



Bei privatem Grundbesitz bleiben Wertsteigerungen
unbesteuert, wenn der Eigentümer mit dem Verkauf bis zum Ablauf der
zehnjährigen "Spekulationsfrist" warten kann.

Ein Spekulationsgewinn wäre die Differenz zwischen dem damals bezahlten Kaufpreis und dem innerhalb von 10 Jahren liegenden Verkaufspreis.


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Einkommensteuergesetz (EStG)
§ 23 Private Veräußerungsgeschäfte

(1) Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind

1. Veräußerungsgeschäfte bei Grundstücken und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z. B. Erbbaurecht, Mineralgewinnungsrecht), bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt. (...)
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