Hallo. Meine Mutter hat zwei Kinder. Wie sieht es aus, wenn sie zu Lebzeiten einem Kind das Haus verkauft. Hat das andere Kind nach Tod Anspruch auf Auszahlung?

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3 Antworten

Da müsste man erstmal überprüfen, ob es ein echter Verkauf ist (Verkauf zum normalen Kaufpreis), oder eine gemischte Schenkung (Verkauf unter dem normalen Kaufpreis.

Im ersten Fall entsteht dem anderen Kind ja gar kein Schaden. Kind 1 zahlt 200.000,- für ein Haus was 200.000,- Wert ist.

die Mutter hat 200.000,- auf dem Konto. Kann es für die Erben aufbewahren (jeder bekommt dann die Hälfte), oder das Geld verbrauchen (keiner bekommt mehr was.

Wäre der Verkauf unter wert, also eine gemischte Schenkung, dann bestände für 10 Jahre (jährlich 1/10 abnehmend) ein "Pflichtteilsergänzungsanspruch."

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Sofern es später mal etwas zu erben gibt, haben die Kinder einen Erbanspruch, der sich auf die Hinterlassenschft bezieht.

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Der Kaufpreis steht dem Verkäufer und niemand anderem zu.

Schließlich lebt ja die Mutter und es handelt sich nicht um einen Erbfall.

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Kommentar von DMartinaD
25.06.2016, 10:52

Also kann auch, das 2. Kind nichts verlangen, falls die Mutter, was man nicht hofft, in sagen wir jetzt einmal 5 Jahren stirbt?

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