Hallo, mein Rentenversicherungsverlauf weißt ca. 2,7 Jahre eine Lücke auf (Schule 2. Bildungsweg+unbezahlter Urlaub). Kann man dies nachträglich Kompensieren?

4 Antworten

Hallo,

rufe bei deinem Rentenversicherungsträger an und bitte um die Unterlagen zur Kontenklärung. Dann kannst du die Zeiten nachtragen. Ob sie wirksam werden bezweifle ich, da lediglich nach dem 17. Lebensjahr Schul- und Ausbildungszeiten, max. 36 Monate, anerkannt werden. Also deine zweite Ausbildung wird dann wohl nicht mehr berücksichtigt.

Aber am besten jetzt klären, bevor du in 25 Jahren Unterlagen suchst.

Beste Grüße

Dickie59

Hast Du schon einen Nachweis über den Schulbesuch eingereicht? Eventuell wird diese Zeit auch als Schulzeit berücksichtigt.

Eine Nachzahlung ist nicht möglich. Du hättest bis zum 31.03. des Folgejahres freiwillige Beiträge zahlen können.

Und nein, vom BAFöG werden keine Rentenbeiträge gezahlt.

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Hallo Schneeburg82,

Sie schreiben:

Hallo, mein Rentenversicherungsverlauf weißt ca. 2,7 Jahre eine Lücke auf (Schule 2. Bildungsweg+unbezahlter Urlaub). Kann man dies nachträglich Kompensieren ?

Antwort:

Ihr richtiger Ansprechpartner ist Ihre zuständige DRV-Rentenanstalt, also dort, wo Ihr Rentenkonto geführt wird!

Hier können Ihnen nur allgemein bekannte Hinweise weitergereicht werden!

Unter folgendem Link der DRV finden Sie hilfreiche Infos im Zusammenhang mit der Nachentrichtung von freiwilligen Beiträgen:

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232670/publicationFile/63947/freiwillig_rentenversichert_ihre_vorteile.pdf

Auszug:

Nachzahlen erlaubt

In bestimmten Fällen dürfen Sie auch für weiter zurückliegende Zeiten Beiträge nachzahlen.

Allerdings besteht diese Möglichkeit teilweise nur zeitlich befristet.

Zur Nachzahlung für weiter zurückliegende Zeiten berechtigt sind

Versicherte, denen Kindererziehungszeiten angerechnet werden und die beim Erreichen der Regelaltersgrenze die allgemeine Wartezeit nicht erfüllt

haben,

Versicherte mit Zeiten einer schulischen Ausbildung, die nicht als Anrechnungszeiten berücksichtigt werden,

versicherungsfreie oder von der Versicherungspflicht befreite Personen (zum Beispiel Beamte oder Mitglieder einer berufsständischen Versorgungseinrich

tung), die am 10. August 2010 nicht zur freiwilligen Versicherung berechtigt waren und die beim Erreichen der Regelaltersgrenze die allgemeine Wartezeit

nicht erfüllt haben,

Berufssoldaten und Bundeswehrbeamte, die nach bestimmten Sonderregelungen beurlaubt wurden und beim Erreichen der Regelaltersgrenze die allgemeine Wartezeit nicht erfüllt haben,

Personen, die nachversichert wurden und mit den freiwilligen Beiträgen die Anwartschaft auf Rente wegen Erwerbsminderung erwerben können,

Versicherte, für die zu Unrecht Pflichtbeiträge gezahlt wurden,

Unser

Tipp:

Lassen Sie sich von Ihrer Rentenversicherung beraten, ob Sie die weiteren Voraussetzungen erfüllen, für welche Zeiten und in welcher Höhe Sie nachzahlen können und wie sich das auf Ihre Rentenhöhe auswirkt.

Anhand einer Proberechnung können Sie entscheiden, ob sich das Nachzahlen für Sie lohnt.

Bitte beachten Sie außerdem:

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, hat in der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV) keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit und muß diese Lücke durch eine private Berufsunfähigkeitsversicheurng schließen!

google>>

finanztip.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/

In jungen Jahren ist

dieser unverzichtbare Versicherungsschutz

auf Grund des niedrigen Eintrittsalters sehr preiswert, außerdem ist in der Regel Grundvorassuetzung, daß noch keine gesundheitlichen Gebrechen vorliegen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Nachzahlen erlaubt

In bestimmten Fällen dürfen Sie auch für weiter zurückliegende Zeiten Beiträge nachzahlen.

Das mit dem "Nachzahlen für die Vergangenheit", wie Sie öfter schreiben kommt alles erst dann zum tragen wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist und nicht die allgemeine Wartezeit  erfüllt wird.(dieser Nachzahlungszeitraum beginnt dann auch mit dem Monat vor Rentenbeginn, die Lücke von 2 Jahren vor dann 30 Jahren bleibt auch dann Lücke) Der Fragensteller ist 33 Jahre alt und hat 2 Jahres Lücke, als vermutlich die allg. WZ sowieso erfüllt. Was in über 30 Jahren zurtrifft weiß man heute eh nicht.

Die Schulzeiten, die nicht berücksichtigt werden. Das bezieht sich auf Schulzeiten vor dem 17. Lebensjahr. 2. Bildungsweg wird wohl zeitlich später einzuordnen sein, trifft also ebenso nicht zu.

Da diese Zeit ja offentsichtlich eine Lücke ist, wurden auch keine Pflichtbeiträge gezahlt.

Es ändert sich was für später geborene, nach 1961, etwas in der Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. Das ist richtig, jedoch geht es an der Frage total vorbei.

Für diese Zeiten kann er keine Beiträge mehr zahlen. Das bleibt eine Lücke, sofern die Zeit nicht als Schulzeit anerkannt wird.

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