Hallo liebe Moslems.Seid ihr in Deutschland integriert oder lebt ihr nur in Deutschland?

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26 Antworten

Jeder Moslem wird Dir sagen, ich bin voll integriert, Islam ist Friede und Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun.

Politik und Medien nehmen diese Aussage begeistert auf, und klopfen dem jeweiligen auf die Schulter.

Siehste Deutschland....der Islam ist eine Bereicherung für uns, und gehört zu Deutschland.

Wer was anderes sagt, ist dann halt ein Nazi, AFDler, Rechtspopulist, Islamhater, Islamophob, oder einfach nur ein Stammtischschwätzer.

Wie aber sieht der Alltag aus ?

....also die gelebte Realität in der alltäglichen Gesellschaft ?

  • Parallelgesellschaft. Noch nie haben wir in der Geschichte der BRD eine derartige Anhäufung von Parallelgesellschaften erleben müssen. Fast jede größere Stadt in Deutschland hat Randbezirke in denen sich Muslime bevorzugt aufhalten und ausgrenzen.
  • No-Go-Aereas. Noch nie haben wir in der Geschichte der BRD Gebiete gehabt, in denen selbst die Polizei nur mit einer Hundertschaft zum Einsatz fährt.
  • Clan-Konzentration. In Clans organisiert, ausserhalb jeglicher deutscher Gesetzgebung, haben sich Muslime selbst in Kleinstädten, wei zum Beispiel Erkrath oder Hilden zusammen gerottet. Sie tragen sogar untereinander Kriege aus.
  • Statt deutscher Justiz werden eigene Friedensrichter ernannt und bemüht.
  • Muslimas dürfen Andersgläubige nicht heiraten, geschweige denn eine Beziehung führen.
  • Man verweigert den Handschlag.
  • Man beansprucht eigene Darstellungen, wie bei der Kleidung im Alltag oder in Badeanstalten.
  • Man verlangt eine islamkonforme Gesetzgebung, und versucht diese mit Muslimen in deutschen Parteien zu reklamieren. Erst im letzten Jahr sollte sogar das Grundgesetz geändert werden.

Ich sehe da keine Integration.

Ich sehe da nur die Beanspruchung von Sonderrechten, und dies zum Teil zur Belastung der deutschen Gesellschaft.

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hutten52 18.06.2017, 09:24

1988Ritter, danke für diese Antwort, die ins Schwarze trifft.

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wildcarts2 18.06.2017, 10:07
@hutten52

Dem kann ich mich nur anschließen. Was Moslems betrifft, ist diese Aussage zu 100% korrekt.

Ausklammern muss man nur diejenigen, die Pseudo-Moslems sind. Das sind vor allem Personen die in Deutschland geboren sind, den Islam von ihren Eltern nur oberflächlich gelernt haben und sich mehr als Deutsche sehen. Sie gehen einer geregelten Arbeit nach und verhalten sich gesellschaftskonform, nennen sich aber immer noch Moslems, weil sie zb kein Schweinefleisch essen, Fasten etc. - dies aber getrennt von ihrer Arbeit und nicht-muslischen Umfeld ausüben.  Verlgeichbar mit "Namens-Christen", die nur Weihnachten und Ostern feiern und sonst nur selten mit religiösen Themen zu tun haben.

Hinzufügen würde ich dafür noch Konvertiten die quasi eine De-Integration vornehmen, indem sie als "Integrierte" auf einmal Lebensweisen o.ä. propagieren und sich selbst derart zur Schau stellen, die entgegen der unseren steht. Ich kenne ein paar Selbsternannte Muslima, die zum Islam konvertiert sind, weil ihnen das Christentum zu Frauenfeindlich war (ja, ich amüsiere mich auch heute noch über diese Aussage). Sie wettern gegen alles "westliche" (auch ein Begriff den ich nicht mag, weil er faktisch falsch und pauschalisierend ist), obwohl sie bis dahin alle Annehmlichkeiten genutzt haben und diese teilweise auch weiterhin nutzen, um für ihre "neue Sache" Werbung zu machen.

Diese Menschen unterstützen o.g. Gruppen indirekt, ohne selbst zu ihnen zu gehören.

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Psssh 18.06.2017, 13:46
@wildcarts2

Kann ich allem nur zustimmen, aber zu letzterem, Pseudo-Moslems würde ich moderate bis wenig gläubige, integrierte Moslems nun nicht nennen, es ist negativ konnotiert und gerade da muss ich auch genau an ein anderes Klientel denken.

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saidjj 18.06.2017, 14:26
@Psssh

Integration ist also : Wenn man all seine Wertvorstellungen , seine Überzeugung und alles wofür man einsteht über Bord wirft damit man Menschen wie dir 1988Ritter gefällt ? 
Kein Muslim der seine Religion verstanden hat wird sich darauf einlassen . 
Gut es gibt Dinge da kann ich dir zustimmen wie zum Beispiel die Sache mit den "Clans " doch das hat nichts mit dem Islam zu tun . 
Vielmehr geht das aus der Kultur der Menschen hervor. 
Doch alles andere ist Schwachsinn , lass Menschen so leben wie sie es für richtig halten , solange sie dir nicht schaden oder dich belästigen ist es ihr Recht und es geht weder dich noch irgendjemanden etwas an wie wer Lebt und was Er / Sie für richtig / falsch hällt. 

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Psssh 18.06.2017, 14:43
@saidjj

Hat der Islam nichts mit der Kultur zu tun?

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MeGusta97 18.06.2017, 14:58
@saidjj

@saidjj du magst ja Recht haben und keiner hat irgendwem vorzuschreiben wie die oder derjenige zu leben hat, aber ich finde es schon ein bisschen beunruhigend wenn die Mehrheit der Muslime in Deutschland denkt, dass der Islam die einzig wahre Religion ist. Das ist schon irgendwo eine ziemlich komische Frage und es ist ja gerechtfertigt wenn jemand behauptet "Der Islam ist für mich die wahre Religion" - aber sobald man denkt dass diese Aussage gemeingültig ist, wird es intolerant.

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thodeu 19.06.2017, 11:35
@Psssh

Mit einer Kriegskultur vielleicht! Überall auf diesem Planeten findet man (komischerweise) nur Terror, Krieg, Zerstörung, Unterdrückung und das in genau jenen Ländern, in denen der Islam als sog. Religion herrscht. 

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saidjj 20.06.2017, 17:36
@MeGusta97

@Megusta 
Wenn man davon überzeugt ist der Islam sei die einzig wahre Religion ist doch auch an dieser Aussage nichts verwerflich solange man Menschen mit anderer Religion / Lebenseinstellung respektvoll behandelt auch wenn man der Meinung ist diese sei falsch. 
Toleranz bedeutet andere Menschen "tolerieren " und das bedeutet mit ihnen friedlich auskommen. 
Solange Muslime das tun seh ich kein Problem darin das sie davon überzeugt sind der Islam sei die einzig wahre Religion . 
Gefährlich wird es bei Menschen mit IS Gedankengut, Menschen die denken nur sie hätten eine Lebensberechtigung und niemand sonst. 
Gott sei dank handelt es sich dabei um eine nicht Nennenswerte Minderheit, die Mehrheit der Muslime ist an einem friedlichen zusammenleben interessiert. 
Von daher brauchst du dir keine Sorgen machen oder beunruhigt sein. 

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Dahika 19.06.2017, 15:57

Lieber 1988Ritter:

lässt du denn Integration zu?

Integration ist doch nicht nur einseitig, sondern betrifft immer beide Seiten. Vielleicht gibt es ja die Parallellgesellschaften, weil die braven Deutschen mit den Muslimen nie was zu tun haben wollten.
"Eine Moschee in unserem Stadtviertel? KREISCH."
"Eine Türkenfamilie in unserem Dorf? Igitt,die kochen mit Knoblauch und klauen unsere Fahrräder".

etc....

Wenn man sich über mangelnde Integration beklagt, sollte man sich immer auch an die eigene Nase fassen.

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1988Ritter 20.06.2017, 06:39
@Dahika

Über Integration braucht man mir nichts erzählen. Die Hälfte meiner Familie stammt aus Griechenland.

Deutschland hat vor den Muslimen schon ganz andere Migranten begrüßt, auch diese mit anderen Religionen, wie zum Beispiel Hindus und Buddhisten. Dabei gab es nie einen Konflikt.

Mangelhafter Integrationswille findet sich alleine bei Muslimen, da diese aufgrund der Glaubensdoktrine, sowie dem Umgang mit Andersgläubigen im Koran und den Hadithen, schon von vornherein gegen die Integration sind.

Siehe dazu auch Erdogan:

Der Islam ist nur solange säkular wie er in der Minderheit ist.

4

Eine wissenschaftliche Untersuchung kommt zu erschreckenden Ergebnissen: 

Das Meinungsforschungsinstitut Liljeberg Research International hat den Ergebnisbericht zu einer repräsentativen Befragung von Türken in Deutschland mit dem Titel „Deutsch-Türkische Lebens- und Wertewelten 2012“ veröffentlicht.

Ausgewählte Ergebnisse:

2012 stimmen 72% der TiD (Türken in DE) der Aussage zu: „Der Islam ist die einzig wahre Religion“. 2010 waren es 69%.

2010 stimmten „nur“ 33% der TiD der folgenden Aussage zu: „Ich wünsche mir, dass in Deutschland irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen.“ 2012 waren es nun 46%.

Ebenfalls 46 % erklärten ganz offen: „Wenn ich in Deutschland im Falle der Arbeitslosigkeit keine Sozialleistungen bekommen würde, würde ich sofort in die Türkei gehen.“ (S. 63)

 62% gegenüber 40% im Jahr 2010 sagen, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen wären.  


Dabei lässt sich das nachhaltige
Scheitern der „akzeptierenden Integrationspolitik“ des deutschen
Staates sehr klar daran ablesen, dass gerade die jüngeren und
jüngsten TiD radikalere islamische Auffassungen vertreten als die
älteren Vertreter dieser ethno-religiösen Gruppe. Zudem lässt sich
bei den Jüngeren ein noch höherer Grad an religiöser Bindung
konstatieren. Generell weisen die Ergebnisse der Studie auf eine noch
weiter zunehmende Bedeutung der islamischen Religion im Werte- und
Überzeugungssystem der TiD hin. 37% der Befragten sind streng
religiös (Skalenwerte 8-10) und weitere 23% sehr religiös
(Skalenwerte 6-7). Nur 9% bezeichnen sich als „nicht religiös“.



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hummel3 18.06.2017, 11:43

Das alles deckt sich auch mit der praktischen Wahrnehmung im Volk - an der Front, sozusagen!

Politik, gewissen Medien und die unverbesserlichen Träumer wollen uns dennoch stets etwas anderes weismachen.

Allerdings nicht dir und nicht mir!

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Diese Frage ist nicht zu beantworten, weil Integration und die Teilnahme an einer Demo nichts miteinander zu tun hat.

Ich dachte gerade: "Die meisten Deutschen waren auch noch nie auf einer Demo, sind sie dann auch nicht integriert?" ;)

MEINER MEINUNG nach ist es nicht möglich, dass sich ein Moslem außerhalb eines muslimischen Staates integrieren kann, da seine Religion eine bestimmte Lebensweise beinhaltet, die hier nicht umsetzbar ist bzw. der unsrigen entgegensteht.

Wer sich bei uns integriert, also den Rechtsstaat anerkennt, gesellschaftliche Normen in Bezug auf den Umgang in der Öffentlichkeit, dem Arbeitsmarkt, der Kindereziehung etc. anwendet und die Religions- und Meinungsfreiheit nicht missbraucht, der kann kein Moslem mehr sein.

Der Islam hat das grundlegende Ziel der Weltherrschaft. Gemäß Koran ist jeder Nicht/Andersgläubige zu bekehren oder zu töten. Diese Anweisung ist klar und deutlich mehrfach im Koran zu finden.

Die meisten Menschen die sich heute Moslems nennen, sind eigentlich keine. Denn sie wollen das selbe wie die meisten Menschen: In Frieden ihr Leben leben. Daher sind sie Anhänger eines moderneren Islam, den man eigentlich neu definieren und benennen müsste. Aber wie es viele in Bezug auf Christen machen, so schmeissen die meisten Menschen auch alle Moslems in einen Topf.

Im Gegensatz zum Christentum gibt es den Ur-Islam aber nicht mehr (Ur-Christentum = römische Kirche). Mit Mohammed starb der Ur-Islam und seine Nachfolger strickten sich ihre eigene Religion (Sunniten, Shiiten, Aleviten...). Der IS versucht den Ur-Islam neu zu erwecken und ist wesentlich näher am Koran als alle anderen Moslems. Aber da auch diese Gruppe ihre eigenen Ziele hat und ein paar Dinge anders auslegt (z.B. die Rolle der Frau und Kleidervorschriften) sind sie auch etwas Eigenständiges.

Soviel zumindest zur Theorie.

Da du die heutige Definition im Sinn haben wirst, in der alle Moslems inbegriffen sind, ist deine Frage nicht so leicht zu beantworten.

So wie es bei den meisten Christen der Fall ist (nur weiter ausgeprägt), sind auch Moslems ausserhalb einer muslimischen Umgebung in ihrer Religion geschwächt. Sie müssen sich unweigerlich ändern, da sie ihre Religion hier nicht zu 100% anwenden können bzw. dürfen (Stichwort "Ehrenmord").

Sobald man nicht mehr unter Kontrolle steht (z.B. weil alle Nachbarn das selbe Glauben und "Sünden" sofort sehen und/oder melden würden) läßt man automatisch nach. Die Unangenehmen Dinge läßt man dann gern unter den Tisch fallen. Daher trinken hierzulande sehr viele Moslems auch Alkohol und es gibt unter ihnen immer mehr Abhängige. Auch was die Sexual-Moral betrifft ändert sich bei eingewanderten Moslems meist sehr schnell so einiges.

100% integrieren ist weder möglich noch erwünscht (auch von unserer Seite). Es steht niemandem zu von jemandem zu fordern kulturelle, traditionelle und andere Dinge aufgeben zu müssen, solange diese nicht den Gesetzen des Landes widersprechen.

Integration bedeutet für mich:

  • Die Sprache lernen und auch im privaten Bereich zu sprechen (nicht ausschließlich, aber ist zum guten Erlernen ein erforderlicher Schritt) .
  • Sich über Gesetze informieren und diese akzeptieren und anwenden, ohne sie auszunutzen.
  • Gesellschaftliche Umgangsformen lernen und anweden (Art des Grüßens, Benehmen in der Öffentlichkeit...)
  • Keine "Cliquenbildung" oder Erzeugung von Ghettos (Verantwortung liegt vor allem beim Staat)
  • Kein Rassismus. Vielfach sind Zugewanderte wesentlich rassistischer als diejenigen, die gegen sie sind. Sie missbrauchen diverse Freiheiten indem sie alles umkehren und z.B. den Deutschen als Rassisten darstellen, wenn dieser etwas gegen einen "Ausländer" sagt, der das Rechts/Sozialsystem offensichtlich missbraucht oder sich nicht benehmen kann. Statt dessen sollte man dankbar sein, dass man die gleichen Rechte wie jeder andere erhält.
  • Dazu gehört auch, dass man die eigene Kultur nicht als "Besser" darstellt. Wäre dem so, gäbe es keinen Grund zur Umsiedlung. Wer derartiges tut, der heuchelt nur und muss sich nicht wundern nicht ernst genommen zu werden.
  • Anerkennen, dass diverse öffentliche Zurschaustellungen bzw. das Verwenden religiöser Zeichen und Handlungen nicht in jede Kultur passen. Z.B. nicht fordern das Kopftuch oder gar eine Burka tragen zu dürfen. Integration beinhaltet nämlich auch, dass man sich nicht als etwas Besseres darstellt, was man mit der öffentlichen Zurschaustellung religiöser Dinge tut. Deutschland ist z.B. ein säkulärer Staat mit Religionsfreiheit im Grundgesetz. Es steht keiner Religion zu, sich über eine andere zu erheben.
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1988Ritter 18.06.2017, 09:05

Du hast Dir Mühe gegeben, und umfangreich geantwortet.

Es tut mir deshalb eigentlich schon leid, Deinen Beitrag von der Sachlichkeit zu beanstanden.

  1. Das Ur-Christentum hat mit der römisch-katholischen Kirche gar nichts zu tun. Wenn überhaupt, dann hätte die Orthodoxie da ein ordentliches Wörtchen mit zu reden.
  2. Die Bestrebungen im Islam, federführend unter den Wahhabiten, ist ein Ur-Islam nach den Altvorderen, auch Salaf genannt. Wir kennen diese als Salafisten. Davon gibt es schon weit über 130 Millionen im islamischen Raum.
  3. Ein Vergleich mit dem Christentum hat immer eine Schieflage, da der Islam neben der geistlichen auch eine weltliche Komponente hat, die dann den Islam zu einer religionsgestützten Ideologie macht. Das ist im Christentum nicht gegeben.
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wildcarts2 18.06.2017, 09:57
@1988Ritter

Das Ur-Christentum hat mit der römisch-katholischen Kirche gar nichts zu tun. Wenn überhaupt, dann hätte die Orthodoxie da ein ordentliches Wörtchen mit zu reden.

Das ist falsch. Die Orthodoxe Kirche kann man mit dazu zählen, aber die RKK ist als einzige Kirche durchgehend von der Entstehung bis heute maßgeblich für die christliche Lehre. Alle Grundlehren gingen von ihr aus und werden noch heute vom päbstlichen Stuhl behütet.

Die Bestrebungen im Islam, federführend unter den Wahhabiten, ist ein Ur-Islam nach den Altvorderen, auch Salaf genannt. Wir kennen diese als Salafisten. Davon gibt es schon weit über 130 Millionen im islamischen Raum.

Inwiefern ist das in meiner Aussage anders bzw. inwiefern hat es damit etwas zu tun?

Ein Vergleich mit dem Christentum hat immer eine Schieflage, da der Islam neben der geistlichen auch eine weltliche Komponente hat, die dann den Islam zu einer religionsgestützten Ideologie macht. Das ist im Christentum nicht gegeben.

Sowohl Christentum als auch Islam sind als rein politisches Instrument geschaffen worden. Das Christentum sollte Rom stabilisieren und der Islam sollte die arabische Welt vereinen.

So wie JEDE Religion, haben diese beiden sowohl eine "weltliche" als auch "geistliche" Komponente (ich mag diese Bezeichnungen nicht, weil sie sachlich falsch sind. Ich unterscheide daher in "politische" und "religiöse" Komponenten.)

Die religiöse Ebene beinhaltet den Glauben. Glaube ist ein Gedankenkonstrukt, welches zum einen die Lehre enthält, welche in einer erfundenen Geschichte verpackt ist, und zum anderen Moralvorstellungen, Regeln, Gesetze und dergleichen. Zusätzlich läßt Glaube noch einen gewissen Spielraum, welcher aber eigentlich nur für die herrschende Instanz gedacht war, damit sie ihre Entscheidungen immer legitimieren kann.

Mit der Rel.Ebene soll das Volk zu einer Einheit verschmelzen und sich in Teilen quasi selbst regieren. Durch Moralvorstellungen und einheitliche Regeln, die nicht offensichtlich auf die Regierung bezogen sind, sondern mit "Gott" einhergehen, war es schwer sich Regelwidrig zu verhalten. Denn Religion war grundsätzlich Teil der Gesamtgesellschaft, wodurch jeder direkt auffiel, der sich nicht daran hielt.

Die politische Komponente ist zum größten Teil vor dem Volk verhüllt geblieben. Die einzig offensichtlichen Elemente waren die Einsetzungen von Königen etc. und direkte Aufrufe zum Krieg. Die Gläubigen sollten aber immer glauben, dass dies von "Gott" ausging und dessen Wille sei. Dies konnte zwar nicht immer erreicht werden, war aber der Zweck der religiösen Ebene.

Beides trifft sowohl auf Islam als auch auf Christentum zu, weswegen ich deine Beanstundung nicht nachvollziehen kann. Die Zusammenhänge zwischen Religion und Politik waren Inhalt meiner Abschlußarbeit, wofür ich eine sehr gute Note bekommen habe. Vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden. Dann bitte ich um Erläuterung.

Das Problem ist meist, dass das Christentum heute vielfach falsch verstanden und definiret wird, da es nicht mehr diese Macht hat und ihre Ziele und ihren Zweck aktuell nicht offensichtlich weiter verfolgen kann. Daher stehen die Kirchen quasi in Lauerstellung und halten ihre Schäfchen mit leicht veränderten Inhalten und Strukturen beisammen.

Mein Vergleich bezog sich natürlich nicht auf die schwammige und unpassende Definition von "Christentum", die im AllgemeinUNwissen kursiert, sondern auf die eigentliche Religion.

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teafferman 18.06.2017, 20:34
@wildcarts2

ritter, zu Deinem 1. lasse mich bitte feststellen:

Es kommen ja aktuell bzw.. seit einigen Jahren Urchristen zu uns, die mal vor den Veränderungen rund um die Nicäischen Konzile nach Afrika und in den Nahen Osten geflohen waren. Noch bevor der Islam gegründet wurde. 

Nun werden sie und ihre Nachbarn also ausgebombt. Und ich habe die Predigt eines von Steuergeldern bezahlten Katholiken im Ohr, der zu Weihnachten erklärte, es sei nur jenen Neuankömmlingen Unterstützung zu gewähren, die der kath. Kirche beitreten. Denn jene, die sich Christen nennen würden, seien es nach Ansicht der kath. Kirche nicht. 

Ausgeblendet hat jenes Subjekt dabei das Wort deutsche. Also 

nach Ansicht der deutschen kath. Kirche. In Rom gibt es dazu durchaus auf Führungsebene andere Ansichten. 

War ein Bayer. Seine Predigt war auf jeden Fall mal online aufrufbar. Ich habe mir den Wortlaut nämlich noch mal reingezogen, weil ich so viel anti-christliches Geschwätz erst mal für unmöglich hielt. 

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Wann ist man den deiner Meinung nach, als Muslima/Moslem in Deutschland integriert? Was verstehst du unter Integration?

Wenn sich Aische ein Dirndl anzieht, und sich mit ihren Freundinnen auf dem Oktoberfest hemmungslos betrinkt?

Wenn sich Mohammed in seiner Mittagspause ein Schnitzel mit Pommes oder eine Currywurst schmecken lässt?

Muss man sich als Moslem automatisch vom Terror distanzieren? Oder muss kann man sich nur von etwas distanzieren, zu dem man eine Nähe hat?

Denkst du das man als Moslem automatisch eine Nähe zum islamistischen Terror hat?

Integration kann doch nicht Assimilation bedeuten, wo es keine Unterschiede mehr gibt zwischen den Menschen.

Ich war auch noch nie auf einer Demo gegen Terror. Heißt das im Umkehrschluss, dass ich Terror gut heiße, oder sogar unterstütze?

Integration ist doch auch immer ein geben und nehmen. Es bedeutet auch, dass man jemanden mit offenem Herzen aufnimmt, und ihm einen gleichberechtigten Platz in seiner Mitte zu billigt.

Integration als Einbahnstraße, wo nur eine Bringschuld der Anpassung besteht muss und kann nur schief gehen.

Integration kann niemals von der Politik geleistet werden. Integration ist vor allem eine Aufgabe der Zivilgesellschaft.

Aber wenn ich mir hier die ein oder andere Antwort der Zivilgesellschaft anschaue, wundert es mich nicht, dass Migration gesellschaftliche Probleme aufwirft, für die Politik keine adäquate Lösung findet.

Welcher Deutsche geht denn auf muslimische Einwanderer zu? Wer kennt welche privat? Wer öffnet sein Herz? Wer lädt sie in sein Haus ein? Wer begegnet ihnen auf Augenhöhe? Wer ist bereit seine Ängste und Vorurteile beiseite zu stellen, und ihnen eine Chance zu geben?

Und dann wundert man sich über Parallelgesellschaften?

Die meisten Muslime sind immer noch besser integriert, als Deutsche auf Mallorca, in Antalya oder in Thailand. Oder bist du der Meinung man muss sich nicht integrieren, wenn man das nötige Kleingeld besitzt?

Ich habe mehr Fragen als Antworten für dich. Aber Fakt ist, dass die Teilnehmerzahl einer Demo keinerlei Aussagekraft über die Integration von Muslimen in Deutschland hat.

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Washburn 18.06.2017, 15:02

👏Bravo! Respekt vor deiner Antwort. Wirklich Bravo 👍🏼

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Mafalda1966 18.06.2017, 15:59

Oder muss kann man sich nur von etwas distanzieren, zu dem man eine Nähe hat?

Verstehe ich nicht. Wenn ich zu etwas eine Nähe habe, kann ich mich nicht davon distanzieren. Ich hätte es auch schön gefunden, wenn mehr Leute gesagt hätten: Wir sind Moslems und das friedlich!

Welcher Deutsche geht denn auf muslimische Einwanderer zu?

Ich. Ich wüsste auch nicht, warum ich bei meinen Nachbarn Vorurteile abbauen sollte, denn ich habe keine. Die sind nett, ich bin nett, ich nehme ein Paket an, sie nehmen ein Paket an

Und dann wundert man sich über Parallelgesellschaften?
Parallelgesellschaften entstehen meiner Meinung nach durch mangelnde Sprachkenntnisse und wenn man in seinem eigenen Saft brät. Das gilt für alle. Wenn ich nicht bereit bin, die Andersartigkeit des anderen anzuerkennen, dann klappt das nicht.

Die meisten Muslime sind immer noch besser integriert, als Deutsche auf Mallorca, in Antalya oder in Thailand.
Echt? Wo steht das? Ich habe auch von saufenden und vögelnden Touristen in diesen Ländern gehört (und distanziere mich davon), nicht von Bombenattentätern.

Aber Fakt ist, dass die Teilnehmerzahl einer Demo keinerlei Aussagekraft über die Integration von Muslimen in Deutschland hat.

Vielleicht nicht, ein nettes Zeichen für mehr Miteinander wäre es aber gewesen.

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Ich bin eine Deutsche, die zum Islam konvertiert ist. 

Integration soll heißen, dass man wenigstens die Sprache spricht und in die Gesellschaft eingliedert. Mehr nicht. Oft sieht die Integration aus, dass man sogar deutsch denken soll oder gar deutsche Kultur (Weihnachten teilnehmen) annehmen soll. 

Wenn ich aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen möchte, dann gelte ich für manche nicht als integriert. Ich muss mich nicht so kleiden, wie die meisten Deutschen. (So im Sinne: Die Frau darf alles kleiden, was die Deutschen gerne sehen: freizügig. Sobald sie doch lieber bedeckt kleiden möchte, gibt es gleich Ablehnung.) 

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MeGusta97 18.06.2017, 15:03

Von Integration mal ganz abgesehen sollten für ein besseres Miteinander doch Toleranz und Nächstenliebe irgendwo eine Priorität sein oder nicht? Und wie lässt sich sowas mit Aussagen wie "Der Islam ist die einzig wahre Religion" vereinbaren?

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SoulandMind 19.06.2017, 16:12
@MeGusta97

Sorry,jede Religion hält sich für die einzig wahre.....siehe Christen,Juden etc. Und missionieren versuchen sie alle auf die eine oder andere Weise. Wer regt sich heute noch gross über Zeugen Jehovas auf,die mit ihrem Wachturm an der Ecke stehen?

Meine Einstellung"Die einzig wahre Religion ist die Mitmenschlichkeit"

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Mafalda1966 19.06.2017, 15:01

"Oft sieht die Integration aus, dass man sogar deutsch denken soll oder gar deutsche Kultur (Weihnachten teilnehmen)"

Wer hat das denn von Dir verlangt? Bitte sag nicht, Du hättest Deinen Eltern abgeschlagen, Weihnachten mit ihnen zu verbringen. Diese Vorstellung fände ich gerade ganz furchtbar.

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Ich bin Moslem. Ich bin in Deutschland, weil ich mich für einen freien Iran ohne Mullahs und Diktatur einsetze. Ich werde sobald im Iran eine säkulare Demokratie herrscht dorthin gehen, um meinem Land weiter für Gleichberechtigung, Toleranz, Aufbau und ... dienen zu können ohne dafür hingerichtet werden zu müssen. Bitte hilf mir, um meinen Ziel zu erreichen und somit Deutschland auch für immer zu verlassen. Ähnliche wie mich gibt es auch Millionen von anderen Iranern. Denk ich.

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sannibird 18.06.2017, 23:21

Super Einstellung! Ich hoffe auch, dass es irgendwann in allen Ländern der Erde möglich sein wird, ohne Todesangst zu leben. Und jeder, der hilft, ein Land auf ein gutes Fundament zu stellen und mit aufzubauen, leistet einen wertvollen Beitrag. 

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NasserD 18.06.2017, 23:40
@sannibird

Ich wünschte alle Menschen würden diese Sache so wie du begreifen und mindestens 20% davon sich auch tatsächlich dafür einsetzen (natürlich jeder nur soviel wie in seinem Rahmen für ihn möglich) die Diktaturen zu einer starken und stabielen Demokratie wie z.B. in Detschland zu ändern. Dann hätten wir gar keinen Grund uns in Deutschland oder sonstwo aufzuhalten, es sei dem ab und zu nur für Tourismus.

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wildcarts2 19.06.2017, 11:02
@NasserD

So ganz kann ich aber nicht nachvollziehen, warum man das von hier aus machen muss... ?!

Warum kommen so viele Menschen nach Deutschland und meinen, sie müssten/könnten von hier aus ihr Land verbessern?

Nimm es mir nicht für krumm, aber ich habe dann immer im Kopf, dass man selbst nur Annehmlichkeiten genießen will und große Reden schwingt. Was konkret tust du denn von hier aus, was deinem Land helfen könnte? Und was davon könntest du nicht in deinem Land tun?

Das ist nicht böse gemeint, aber aufgrund der vielen Türken, die hier alle Annehmlichkeiten genießen, die in ihrem Land nicht gegeben sind, dann aber einen Politiker wählen der ihr Land in eine Diktatur umwandeln will, kann ich solche Aussagen nicht wirklich ernst nehmen.

Ach ja, wieso muss es Deutschland sein? Wäre ein Nachbarland nicht besser geeignet, als ein Land, in dem man gar nicht von Menschen umgeben ist, die von den betroffenen Problemen Kenntnis oder Interesse haben?

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NasserD 19.06.2017, 22:51
@Etter

Im Iran geht es um mehr als nur verbessern. Es geht um stürzen einer brutalen und wilden Diktator, der in Namen Religions gnadenlos tötet und massakriert. Und dessen Flüchtlinge sind nicht nur in Deutschland sondern überall und zum größten Teil in Amerika. Das ist nicht so ganz richtig gesagt, dass alle nach Deutschland kommen um ihren Land zu verbessern, glaub ich. Die Menschheit braucht hier anstatt Landesgrenzentrennung, die Menschlichkeitsglaubentrennung, um eine gute änderung, womit alle einverstanden sind durch zu setzen. Wir brauchen Hilfe anderer Mitmenschen in dieser Erde. Denk ich.

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NasserD 19.06.2017, 14:03

Im Iran wird man für die kleinsten Äußerungen gegen die Regierung in Namen "Krieger gegen Gottes" hingerichtet, was in Deutschland nicht der Fall ist. Allein der NWRI (Nationale Widerstandsrat Irans) hat 120tausend Hingerichteten in den Gefängnisen Irans und jetzt leben nur um die 3tausend von ihnen im Ausland, nicht nur in Deutschland sonder in ganz Europa und USA und sie bemühen sich auch immernoch stark, das Mullahregime zu stürzen, schaffen es aber nicht, weil sie durch diesen Massakern zu gering geworden sind. Sie wollen eine säkulare demokratische und kapitalistische Gesellschaft im Iran erreichen und brauchen Hilfe dafür. Sie werden von ihren Feinden (nämlich Schah- und Khomeini Anhänger) stärksten verteufelt, weil sie die ernste Alternative Irans sind und die Interessen der Schah und Khomeini nicht repräsentieren. Sie brauchen Hilfe und ihnen zu helfen, ihr Ziel zu erreichen ändert die Geschichte der Menschheit zum 100 Treppen guten denk ich, weil sie mit dem Mullahs gewollt oder nicht gewollt die ganze fanatische Welt zur Vernichtung drohen (auch IS u. ...). Sie haben einen neuen Eindruck von Islam, was sie von der Khomeini und Schah aus für Marxist-islamistisch erklären ließ und somit verboten. Im Iran wären diese 3tausend genauso wie die 120tausend sehr leicht massakriert. Sie wollen nicht sterben, sie wollen leben und zwar das Leben für alle anderen Menschen auch lieb habend machen und dafür brauchen sie Hilfe. Wir sind alle Menschen, es macht nichts, wenn wir uns gegenseitig helfen. Denk ich.

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Ich finde es schwierig den Islam mit den deutschen Werten zu vereinbaren, deshalb glaube ich, dass streng gläubige Muslime nicht gut integriert sind (wie bei allem, kann man das aber nicht auf alle übertragen). Dazu kommen dann die zwar weniger gläubigen Muslime, die aber türkisch sind, und die Türkei eh über alles stellen (nicht den Islam), und ebenfalls nicht integriert sind.

Allerdings kann man meiner Meinung nach nicht von der Anzahl der Demonstrierenden auf die Intensität der Integration schließen.

Und es ist doch klar, dass sich nicht alle, die ferngeblieben sind, den IS auf der ganzen Welt wünschen.

Wirklich die wenigsten Moslems bei uns halten sich doch ernsthaft so genau an den Koran. Die rauchen, saufen, vögeln, und genießen doch die bequemen Vorzüge unseres modernen Deutschlands. Die Jungs sind Mamasöhnchen, die in einer härteren Welt kaputt gehen würden.
Also die Unterstellung, dass sie den IS befürworten, halte ich für Quatsch.

Davon abgesehen, enthält der Koran ja auch die Aufforderung, dass Ungläubige zu belügen und betrügen sind. Also hätten die meisten Moslems wirklich im Schilde, dass der IS unser Land (und alle Länder dieser Welt) einnimmt, hätten sie alle demonstriert, damit sie weiterhin im positiven Licht dastehen, um ins irgendwann besser einnehmen zu können. So war es aber nicht, weil es ihnen einfach egal ist, was die Deutschen so von ihnen denken.

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wildcarts2 18.06.2017, 10:15

Nur weil sie nicht mit demonstriert haben, heißt das nicht, dass sie nicht mit den Inhalten konform gehen. Viele Deutsche gehen nicht auf Demos, weil sie glauben, dass sie nichts bringen. Dennoch sind sie der gleichen meinung wie die Demonstrierenden.

Bei IS-Befürwortern kann ich mir gut vorstellen, dass sie nicht auf Demos gehen, um nicht aufzufallen. Je nachdem in welchem Umfeld sie sich befinden, könnten sie große Probleme dadurch bekommen. Daher verhalten sie sich ruhig. 

Was mich aber immer wieder wundert ist, dass die meisten Moslems einen angeblich friedlichen Islam predigen, aber nicht klar Stellung gegen den IS beziehen. Der IS ist in der Unterzahl, weswegen die "friedlichen" Moslems eigentlich enorm dazu beitragen könnten, dass es keine weiteren Nachzügler mehr gibt. Warum klären sie ihre Jugend nicht gut genug auf über ihren ach so friedlichen Islam?

Die Antwort liegt auf der Hand: Der Islam ist keine friedliche Religion (derartiges gibt es auch nicht). Dennoch müssten Moslems, wenn sie behaupten er wäre es, mit ihren Argumenten auf junge Moslems einwirken um sie vom "wahren" Islam zum modernen friedlichen führen.

Da dies aber nicht der Fall ist, frage ich mich immer wieder: "Auf welche Seite stellen sich diese Leute, wenn es wirklich mal hart auf hart kommen würde?" Ich vermute, sie würden sich eher dem IS zuwenden, ....

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M0scheLejb 18.06.2017, 11:06
@wildcarts2

Du unterschätzt, dass die Opfer von IS in grosser Zahl ebenfalls Moslems sind...

IS will z.B. sämtliche Schiiten auf dieser Welt ermorden, das gehört zu ihrem Programm.

Der jordanische Soldat, den sie bei lebendigem Leib verbrennen liessen war Moslem.

Die irakischen Soldaten, die sie zu Hunderten ermordeten waren Moslems.

IS macht regelmässig Attentaten in Irak, neuerdings auch in Iran.

Jene, die in den IS-Gebieten summarisch zu Tode verurteilt und umgebracht werden, sind Moslems.

Und auch bei den Anschlägen von IS oder dessen Sympathisanten  in Europa haben einige Moslems das Leben verloren.

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Freddy4 18.06.2017, 12:01
@wildcarts2

Ich widerspreche dir in keinem Punkt, wildcarts.

Das Thema ist so komplex und es gibt so viele Muslime bei uns - man kann schlichtweg nicht für alle die gleiche Begründung hernehmen. Deshalb sehe ich es genauso wie du, halte es aber auch für sinnvoll, meinen Ansatz zu beachten.

Bei IS-Befürwortern kann ich mir gut vorstellen, dass sie nicht auf Demos gehen, um nicht aufzufallen. Je nachdem in welchem Umfeld sie sich befinden, könnten sie große Probleme dadurch bekommen. Daher verhalten sie sich ruhig. 

Sicherlich gibt es diese radikalen Moslems, die wirklich nahezu 100% nach dem Islam leben und es richtig finden, was der IS macht, aber das ist nicht die Mehrzahl (trau ich mich mal, ohne einen Beleg dafür zu haben, zu behaupten). 

Aber wen man halt auch nicht vergessen darf, ist der hohe Anteil der Muslima, deren Horizont einfach darauf beschränkt ist, zuhause zu sitzen, natürlich nicht zu arbeiten, zu beten, sich ihrem Mann und Allah unterzuordnen. Und genau diese Frauen wünschen sich die Scharia und sind Erdogan-Befürworter. Ist ja auch logisch, dass sie sich bei so einem Leben in einem schnellen Land wie Deutschland nicht wohl fühlen! Doch selbst die wollen meistens nur in Ruhe gelassen werden und friedlich leben. Ihnen ist es egal, was mit Ungläubigen passiert.

Das sind genau die, die kein Deutsch sprechen (oder für ihren Mann konvertiert sind), und einfach in eines ihrer islamischen Ländern zurück gehen sollten und auch wollen - aber die haben halt einfach nichts zu melden. Klar, dass die nicht demonstrieren gehen - egal, was sie vom IS halten - derartig gesellschaftliches Leben in einem demokratischen Staat ist einfach nix für die.

Was mich aber immer wieder wundert ist, dass die meisten Moslems einen angeblich friedlichen Islam predigen, aber nicht klar Stellung gegen den IS beziehen. Der IS ist in der Unterzahl, weswegen die "friedlichen" Moslems eigentlich enorm dazu beitragen könnten, dass es keine weiteren Nachzügler mehr gibt. Warum klären sie ihre Jugend nicht gut genug auf über ihren ach so friedlichen Islam?

Das liegt schlichtweg an mangelnder Bildung. Die Meisten glauben wirklich, er sei friedlich. Das ist Gehirnwäsche, die immer so weiter gegeben wurde und ohne gescheite Bildung und kognitiven Fähigkeiten, kommen die aus dem Teufelskreis nicht raus. Und wie ich die Mütter oben beschrieben hab - wie soll da etwas Vernünftiges an die Kinder weitergegeben werden? Die Väter dieser Kinder haben ebenfalls solche Mütter, deshalb kann man von ihnen auch nicht mehr erwarten.

Aber egal, wie man es sieht, läuft es darauf hinaus, dass Islamisierung (sowohl die, die bis heute stattgefunden hat, als auch die, die noch kommt) für unsere Kultur und den Fortschritt nicht positiv nicht. Und ich kann einfach nicht verstehen, wieso das fast jeder deutsche Staatsbürger so sieht, aber die Politiker und Medien hier einfach so einseitig sind und nicht zur Aufklärungsarbeit (zusammen mit entsprechenden Moslems) beitragen.

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Etter 19.06.2017, 22:09
@wildcarts2

"Was mich aber immer wieder wundert ist, dass die meisten Moslems einen angeblich friedlichen Islam predigen, aber nicht klar Stellung gegen den IS beziehen."

Seit 2014 findet einmal im Jahr ne Demo statt.

2014:

www.focus.de/politik/deutschland/terroristen-ziehen-islam-in-den-dreck-tausende-muslime-demonstrieren-gegen-islamistischen-terror\_id\_4146846.html

2015:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/charlie-hebdo-wie-deutsche-muslime-gegen-den-terror-kaempfen-a-1012705.html

2016:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anschlag-in-berlin-muslime-demonstrieren-gegen-terror-a-1126876.html

Und das sind nur welche, die ich auf Anhieb finden konnte und die auf deutschem Boden stattfanden.

Wieviele das anscheinend beachten sieht man ja hier. Interessiert anscheinend halt niemanden.

Und ganz ehrlich: Wenn ich jemanden 10 mal das gleiche erkläre, er aber keinerlei Interesse daran zeigt oder es schlicht ignoriert hätte ich wohl auch keinen Bock mehr es noch weitere 10 mal zu sagen.

Im Gegenteil bekommen diese dann ja (wie man hier auch in einigen Beiträgen lesen darf) zu hören, dass sie doch keine wahren Muslime sind.

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Ich bin Muslime und gleichzeitig deutsche. Ich integriere mich natürlich auch. Auf der Demonstration war ich leider nicht, ich konnte leider heute dort nicht hingehen. Es heißt aber nicht, nur weil jemand nicht auf der Demonstration war, dass er sich nicht integriert. Meine ganzen muslimischen Freunde integrieren sich auch in Deutschland.

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Hallo Fragesteller!

Wie definiert man integriert denn am besten für Muslime in Deutschland bzw. muss ich zu dieser Demo gehen um als Muslim integriert zu sein?

Ich spreche fließend deutsch, gehe regelmäßig in die Moschee, bete, faste usw. Ich bin Mitglied in einem Sportverein und ich arbeite außerdem in einem sozialen Beruf mit kranken und Menschen mit Behinderung.

Ich persönlich finde, dass Integration und Anti-Terror-Demo nicht wirklich miteinander verknüpft sind. Wozu ein Zeichen setzen, dass ich mich vom Terror distanziere (was ich ganz klar tue), wenn ich doch trotzdem von einigen Leuten als radikaler Bombenleger betitelt werde, ganz gleich was ich tue?

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glaubeesnicht 18.06.2017, 03:34

Leider gibt es viele Leute mit Vorurteilen!

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werauimma1 18.06.2017, 03:35
@glaubeesnicht

Gibt leider einige, aber ich bin froh, dass es natürlich auch sehr viele gibt, die einem ohne Vorurteile entgegen kommen.

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wildcarts2 19.06.2017, 11:32
@werauimma1

Kein Mensch ist frei von Vorurteilen. Wir benötigen sie auch. Allerdings muss man zwischen guten und falschen Vorurteilen unterscheiden. Falsche Vorurteile beinhalten Pauschalisierungen und Polemik und wollen ein bestimmtes Bild erzeugen. Gute Vorurteile basieren dagegen auf Erfahrungen und Wissen und dienen der Einordnung von Dingen, Personen, Gruppen, Ereignissen etc.

Nur nebenbei bemerkt ;)

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Ich weiss das wird deine Ansicht jetzt schockieren ... aber die Deutschen sind eines der Völker die am wenigsten demonstrieren gehen. Wenn du mich also fragen solltest als Ostdeutschen ob sich die Moslems oder Muslima hier Land integriert haben dann lautet meine Antwort 100ja. Schließlich haben diese das Verhalten nicht auf Demonstrationen zu gehen bis die Situation so schlimm ist das es nicht mehr geht und so gut wie alles Platz gut angenommen, ob das positiv ist diesen Gedanken überlasse ich dir selbst. 

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Was für ein Unsinn!!!

Wenn Menschen kurz vor Pfingsten zu einer Demonstration aufgerufen hätten gegen die Bundesregierung zum Schutz unseres Grundgesetzes und um sich gegen die erneute Volksenteignung zu stellen

Merkel von der Teilnahme abgeraten hätte - oder einer ihrer Sprecher - 

nur wenige Menschen da hin gegangen wären

gäbe es dann eine vergleichbare Frage?

Merkel hat kurz vor Pfingsten 13 Artikel des Grundgesetzes durch Bundestag und Bundesrat verändern lassen, um uns unsere Autobahnen, Schulen und Kitas in Zukunft stehlen zu können. Das ist dann das letzte Tafelsilber, welches uns gestohlen wird. 

Oder haben wir sonst noch Werte, die uns gestohlen werden können?

DITIP, jene vor allen Dingen von Schäuble während seiner Zeit als Innenminister stark geförderte Organisation, hatte davon abgeraten, teilzunehmen. 

Ok. 

1. bin ich kein Moslem

2. weiß ich von Muslimen, dass in dieser Religion Glaube als persönliche Angelegenheit verstanden wird. Im Gegensatz zu diesen angeblich christlichen Organisationen, welche unserer Gesellschaft über gut 1.500 Jahren eingebleut haben, Glauben sei mit Obrigkeitshörigkeit gleich zu setzen. 

3. verändert so eine Demonstration schlicht Nichts. 

Veränderung würde in unserer Gesellschaft entstehen können, wenn unsere Medien mal aufhören würden, mehrheitlich den Islam und von USA geförderten Terrorismus miteinander gleich setzen zu wollen. - Um eine über Jahrzehnte stattfindende Geschichte mal auf den Punkt zu bringen. 

Vor einigen Jahren gab es in der BBC eine Diskussionsreihe. Zunächst war wohl angedacht, dass hier Muslime und sogenannte Einheimische sich austauschen. Zunächst saßen viele Frauen verschleiert dort. 

Es waren aber nicht einfach solche VertreterInnen des Islam ausgewählt worden, die deutscher Politik genehm sind. Es waren schlicht Menschen mit unterschiedlichen Ansichten eingeladen worden. 

Da griff dann gleich mal in der ersten Sendung eine Muslima die anwesenden Frauen an, weil sie ihren Kopf bedeckt hatten. Das Thema wurde dann über mehrere Sendungen weiter verfolgt. Es wurden dazu weitere Fachmenschen eingeladen. 

Darunter auch Imame und Imaminnen, welche seit Jahrzehnten versuchen, die Tradition des bedeckten Kopfes und den Glauben voneinander zu trennen, dazu bereits manche scharfe Predigt gehalten hatten. 

Die BBC hat das Thema nicht nur in einer Sendung bearbeitet, es war schlicht eine SendeREIHE. Die Teilnehmenden konnten also beim Thema bleiben. Den Zuschauern wurde erklärt, warum Personen weg blieben und andere dazu kamen. 

Ein solches Format wäre bedeutend dienlicher als irgendeine Demonstration. Denn

INTEGRATION IST KEINE EINBAHNSTRAßE

Deine Frage gehört also ergänzt durch die Frage:

Wie sehr sind Deutsche bereit, die Nachfahren der Gastarbeiter, hier geboren, in ihre Gesellschaft zu integrieren?

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Zicke52 18.06.2017, 07:55

@teafferman: Merkel hat das GG ändern lassen, um Autobahnen, Schulen und Kitas stehlen zu können?

Was macht die dann mit dem gestohlenen Zeugs? Schulen und Kitas kann sie ja gar nicht gebrauchen, sie hat doch keine Kinder.

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teafferman 18.06.2017, 12:44
@Zicke52

Verkaufen. Teuer verkaufen. Nicht um in eigene Tasche geldwert wirtschaften zu können. 

Ok. Es hat in der Vergangenheit Politiker gegeben, die stark in die eigene Tasche gewirtschaftet haben und es gibt sie heute. Ihr eigenes Vermögen ist rund zwei Millionen Euro. Wert etwa letztes Jahr. 

Aber sie war ja auch verheiratet und wie da die finanzielle Aufteilung war geht uns hier unter dem Strich Nichts an. 

Nein. Ich höre immer wieder von hochrangigen Politikern, Politikern die ein Pöstchen inne haben, dass es darum geht, irgendwo dazu zu gehören. Keine Ahnung, wozu. 

Will ich auch nicht wissen, denn mit solchem Pack ist es für mich wie mit den Karlsruhern, die den Hausfrauenstrich immer noch mit aller zur Verfügung stehenden Gewalt verteidigen. Das ist für mich die Gosse der Gosse. 

Nach meinen weiteren Erfahrungen mit solchen Zellhaufen sind sie tatsächlich in der Regel komplett arbeitsunfähig. Würden sie also nicht für ihre Pöstchen alle erforderlichen "Leistungen" erbringen, wären sie gezwungen, im "erlernten" Beruf zu arbeiten. Das dürfte in der Regel nicht lange gut gehen. 

Und dann winkt Hartz-IV. Wenn sie denn fähig wären, mit dieser von ihnen selbst geschaffenen Absurdität fertig zu werden. 

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Zicke52 18.06.2017, 20:03
@teafferman

@teafferman: Ich verstehe immer noch nicht. Worum geht es denn genau? An wen sollen den Autobahnen usw. verkauft werden?

Und warum muss man den Hausfrauenstrich verteidigen? Wie kann man eine Hausfrau daran hindern, Geld für Sex zu nehmen?

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teafferman 18.06.2017, 21:19
@Zicke52

Bei den Autobahnen erinnere ich grob:

Es sollte erst mal eine Art öffentlich-rechtlicher Firma gegründet werden. Und diese sollte dann nach und nach an Privatmenschen verhökert werden. Die Pläne standen aber auch in den Medien, on- und offline,, wurden in dradio besprochen und so fort. Vielleicht findest Du sie ja im Archiv von Phoenix. 

Bei Kitas und Schulen wird es subtiler: Der Staat will sich nach und nach komplett hier aus seiner Verantwortung stehlen und es den meistbietenden weltweiten Großfirmen überlassen, welches Wissen unseren Kindern vermittelt wird. Um mich grob auszudrücken. 

Kinder sollen also frühzeitig darauf konditioniert werden, nur Produkte einer Firma zu konsumieren - Beispielhaft versucht es Hamburg an einigen wenigen Schulen durchzudrücken bezüglich der Nutzung teuerster Smartphones einer Marke. > Archiv dradio

Deine zweite Thematik kann ich bis heute auch nicht so nachvollziehen. Ich erlebe halt nur immer wieder und bekomme vor allen Dingen von Freundinnen berichtet, die da nicht mitmachen wollen und deswegen angegriffen werden. Von Teilnehmerinnen dieses Strichs. 

Ich vermute, es geht vor allen Dingen um die Anbetung von Gier in Reinkultur. Da aber keine vernünftigen Erklärungen zu finden sind weiß ich nicht mehr. 

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wildcarts2 19.06.2017, 12:08
@teafferman

Merkel hat das GG ändern lassen, um Autobahnen, Schulen und Kitas stehlen zu können?

Natürlich. Wusstest du das nicht? Sie ist auch schuld am Klimawandel, Holocaust, Waldsterben, Nahostkonflikt und hat kürzlich erst einen Sack Reis in China umgeworfen. ;)

Immer wieder schockierend, wenn Leute sich über Merkel beschweren, obwohl sie sehr viel für unser Land getan hat. Da macht sie einmal einen Fehler, indem sie ihre Willkommenspolitik nicht gut genug erläutert (sie hat das  nicht aus Freundlichkeit getan, sondern für die Zukunft des Arbeitsmarktes...) und schon wettern alle gegen sie.

Und egal wer wo ander Macht ist, über Politik wird sowieso immer nur gejammert, völlig egal wie es im Land aussieht und was die Politik veranstaltet. Hier wird auf sehr hohem Niveau gejammert, meist von Menschen die zu faul sind, um ihren Allerwertesten hoch zu kriegen und etwas gegen ihre Situation zu tun. ...

die den Hausfrauenstrich immer noch mit aller zur Verfügung stehenden Gewalt verteidigen.

Ich kenne die Situation in Karlsruhe zwar nicht, möchte aber kurz einwenden, dass Prostitution generell nicht schlecht ist, sondern teilweise sogar hilfreich. Was meinst du wie stark sich die Vergewaltigungszahlen erhöhen, wenn ein Land Prostitution verbietet? Dazu gibt es einige Studien... (Es darf natürlich keine Zwangsprostitution sein, bei der Frauen gegen ihren Willen dazu benutzt werden)

Nach meinen weiteren Erfahrungen mit solchen Zellhaufen sind sie tatsächlich in der Regel komplett arbeitsunfähig. Würden sie also nicht für ihre Pöstchen alle erforderlichen "Leistungen" erbringen, wären sie gezwungen, im "erlernten" Beruf zu arbeiten. Das dürfte in der Regel nicht lange gut gehen. 

Ah ok, du kennst also viele Politiker? Ich persönlich nicht, aber dennoch weiß ich, dass viele von Ihnen in hohen Positionen sitzen oder saßen, wo sie ihren Job gemacht haben und deshalb in die Politik gehen konnten, weil sie entsprechend gebildet waren. Die meisten Politiker sind hoch gebildet. Das Anwenden, Weitergeben und Diskutieren von Bildungsinhalten kann deiner Meinung nach auch von Zellhaufen angewedent werden? Interessante Hypothesen. Wo finde ich denn die wissenschafltiche Abhandlung von dir, die dies belegt und erklärt?

Mal im ernst: Solltest du dich nicht ersteinmal Multiperspektivisch mit derm Thema Politik befassen, dir Basiswissen aneignen und dann ein konstruktive Kritik verfassen, statt so plump einfach mal was aus dem AllgemeinUNwissen der stets jammendern "armen Opfer unseres Systems" von dir zu geben?

Denk mal darüber nach

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wildcarts2 19.06.2017, 11:53

Veränderung würde in unserer Gesellschaft entstehen können, wenn unsere Medien mal aufhören würden, mehrheitlich den Islam und von USA geförderten Terrorismus miteinander gleich setzen zu wollen. - Um eine über Jahrzehnte stattfindende Geschichte mal auf den Punkt zu bringen. 

Abgesehen davon, dass ich nicht nachvollziehen kann welche Medien zu konsumiert, da genau das Gegenteil der Fall ist, würde man damit Lügen.

Die meisten Medien stellen den Islam als friedliche Religion dar, wobei dies ein Paradoxon ist. Religion ist niemals friedlich. Sie soll Macht erzeugen und halten, Menschen unterdrücken und manipulieren.

Der einzige Unterschied zwischen den einzelnen Religionen liegt in der Intensität der Umsetzung dieser Ziele.

Der Islam ist de facto die aggressivste Religion die es heute noch gibt. Wer anderes behauptet, der sagt die Unwahrheit oder ist nicht ausreichend informiert.

Der Koran fordert offen und unmissverständlich an vielen Stellen dazu auf, "Ungläubige" zu bekehren oder zu töten. Genau daran halten sich die IS-Terroristen und andere ähnliche Gruppen.

Sie verfolgen den ursprünglichen Plan des Erfinders dieser Religion: Die Weltherrschaft in Form eines weltumspannenden islamischen Staates der alle Feinde beseitigt hat.

ABER: Die meisten Muslime sind nur Halb-Moslems. Die einen klammern bewusst diesen elementaren Teil des Islam aus, halten sich nur an die Regeln die für Innen, also für Moslems gelten. Manche tun dies so intensiv, dass sie wirklich glauben , dies sei die Essenz des Islam. Sie sind also nicht ausreichend informiert und erzählen daher falsche Dinge über ihre eigene Religion.

Und die anderen - meiner Meinung nach die meisten - sind nur Moslems, weil sie es nicht anders kennen und so erzogen wurden. Sie sind zu bequem sich anders zu informieren und tun dies alles nur, weil sie keine Lust auf Veränderung haben, keinen Ärger mit ihrer Familie haben wollen oder ähnliches. Sie sind so wie die meisten Christen: Sie wenden die offensichtlichen, nach Außen sichtbaren Dinge an, sind aber nicht mit dem Herzen dabei und tun vielfach was sie wollen, auch wenn es entgegen ihrers Glaubens ist. Die meisten sind wahrscheinlich Agnostiker.

Aber nur weil sich diese Leute ihren eigen Glauben gestrickt haben, ändert das nichts daran, dass die genannten Terroristen AUF BASIS des Islam, also KONFORM zum Islam agieren.

Wie sehr sind Deutsche bereit, die Nachfahren der Gastarbeiter, hier geboren, in ihre Gesellschaft zu integrieren?

Das hängt in großem Maße davon ab, wie sich diese Personen verhalten.

Wenn ich jedes Mal einen Euro bekommen hätte, wenn ich seitens solcher Personen hören musste, dass ihr eigenes Land ja viel besser sei und die Deutschen alle dumm etc. sind, wäre ich Millionär.

Besonders amüsant und gleichzeitig traurig ist es, dass insbesondere diejenigen sich so verhalten, die noch nie in ihrem vermeintlichen Heimatland waren und kaum Wissen über ihre Heimat haben.

Viele "Ausländer" (meiner Meinung nach sind die meisten von Ihnen eigentlich Deutsche, da sie hier geboren und aufgewachsen sind) sind selbst daran schuld, dass man ihre Gruppe mit negativem Blick sieht.

Der Fremdenhass, die negativen Vorurteile sowie die realistischen Vorurteile und Klischees kommen ja nicht aus dem Nichts. Sie basieren auf vielfachen Erfahrungen und Berichten.

Wie so vieles im Leben gibt es also auch hier zwei Seiten.

Als "Inländer" sollte man aufhören Menschen nach ihrer Herkunft zu beurteilen und zu pauschalisieren.

Als "Ausländer" sollte man sich zu behnehmen wissen, die Sprache lernen und nciht ständig das eigene Land als etwas Besseres darstellen (warum sind sie dann hier wenn es da soviel besser ist?)

Wenn man das hinkriegen würde, sähe es schon ganz anders aus.

Ich vermute aber, dass es noch viel schlimmer werden wird. Schuld daran sind u.a. Türken die hier für einen Diktator stimmen und darauf beharren das Recht zu haben auch hier über die Todesstrafe in der Türkei abzustimmen. Ebenso Moslems, die den Islam als Teil Deutschlands darstellen wollen und Dinge fordern, wie beispielsweise einen "Weihnachtsmarkt" in "Wintermarkt" umzubennen oder Schweinefleisch in (Schul)kantinen verbieten wollen. Ebenso natürlich die Leute, die das selbe wollen aus übertriebener bzw. unsinniger political correctness. (um Nur zwei Beispiele zu nennen)-

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teafferman 19.06.2017, 23:00
@wildcarts2

wildcarts

Es würde Dir sehr gut stehen, wenn Du Deine eigene Forderung mal in die Tat umsetzen würdest. Denn es sind nicht die ersten Änderungen an unserem Grundgesetz, welche dieser arbeitsunfähige Zellhaufen verantwortet. 

Tatsächlich habe ich keine Ahnung, in welcher Wahnwelt Du lebst, dass Du davon ausgehst, ausgerechnet Honneckers und Kohls Mädchen hätte positiv auf unser Land eingewirkt, denn die Fakten sprechen eindeutig dagegen. 

Kannst Du recherchieren. In zahlreichen Archiven, in Fachbüchern international anerkannter Experten. 

Und wenn Du dann mal so viel auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene für die Gemeinschaft umgesetzt hast wie ich, dann kannst Du von mir fordern, ich solle mich erst mal mit irgendwelchen Grundlagen beschäftigen.. Die waren nämlich Grundlage, um erfolgreich sein zu können. Ohne Mitglied in irgendeiner Partei zu sein, ,ein Titelchen zu tragen oder dafür bezahlt zu werden. 

Ich HABE also Leistung für diese Gesellschaft erbracht. Weil ICH es mir wert war. 

Wenn Du denn tatsächlich recherchierst kannst Du ja auch mal zählen, wie oft dieses Subjekt knapp an einer Verfassungsklage vorbei geschrammt ist bisher. 

Sie HAT Freitag vor Pfingsten 13 Grundgesetzartikel ändern lassen im Bundestag, Samstag im Bundesrat. Waren die Schleimkriecher mal wieder am Werk. 

Es IST in zahlreichen Medien dargestellte Absicht damit verbunden, unsere Autobahnen zu privatisieren, unsere Schulen und Kitas. 

An Fakten kommt Dein ganzes Geschwurbel nicht vorbei.. Und wenn Du Dich auf den Kopf stellst. 

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Viele Deutsche verwechseln "integriert" und "gleichgeschaltet".

Um integriert zu sein, reicht es, dass man die Gesetze befolgt, dass man eine Nische in der Gesellschaft gefunden hat.

Viele Deutsche glauben aber schon mal, dass der Islam nicht zu oder nach Deutschland gehört, deshalb betrachten sie einen praktizierenden Moslem per se schon als "nicht integriert", weil sie der Meinung sind, dass nur Christentum und Atheismus Platz in Deutschland haben.

Die Wahrheit ist aber, dass das deutsche Grundgesetzt Religionsfreiheit garantiert, und deshalb missachten die Deutschen, die der Meinung sind, dass man völlig gleichgeschaltet sein muss, um "integriert" zu sein, wichtige Grundrechte.

Bei Diskussionen über Kopftuch, Minarette, Schächten, Beschneidung, Fasten am Ramadan wird besonders deutlich sichtbar, wie wenig viele Deutsche, besonders die, die sich als besonders "deutsch" empfinden die Werte ihres Grundgesetzes und ihre Gesetze im Allgemeinen kennen...

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1988Ritter 18.06.2017, 08:56

Gerade im Bezug auf das Grundgesetz ist das Verlangen der von Dir negativ beurteilten Deutschen richtig.

Wir haben im Grundgesetz nicht nur die positive Religionsfreiheit, sondern auch die negative. Ich muss mich nicht durch die Religion anderer Menschen beeinträchtigen oder belästigen lassen.

Die Reklamtion des Islam mit Hilfe des GG nach Rechtsanspruch ist folglich einseitig und falsch.

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M0scheLejb 18.06.2017, 09:39
@1988Ritter

Ach Ritter, ach Hummel. Leider weiss ich aus anderen Beiträgen, die ihr in der Vergangenheit geschrieben habt, was eure Religion ist. Ein Christentum, das leider auch sehr, sehr stark an den anti-jüdischen Maximen des "Neuen Testaments" festhält.

Insofern passt ein moderater Islam noch besser zum deutschen Grundgesetz als eure Version des Christentums...

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wildcarts2 18.06.2017, 10:33
@M0scheLejb

Lol, MOsche, du bist lustig :D

"anti-jüdische Maxim" im NT? Das NT wurde VON JUDEN FÜR JUDEN geschrieben. Informiere dich erstmal bevor du so einen Unsinn redest. Das Christentum hat das NT lediglich adaptiert und auf die eigene (römische) Religion angepasst.

Ein Islam jeglicher Art passt genausowenig nach Deutschland wie jede andere Religion. Deutschland ist ein Säkulärer Staat, der sich konsequent aus Religion heraushalten muss per Grundgesetz.

Deutschland ist kein "christlicher" sondern ein Atheistischer Staat! Also ein Staat, der "ohne Gott" (griech. "a theos") agiert.

Leider wird - wir Ritter korrekt sagt - insbesondere seitens des Islam die Religionsfreiheit in großem Stil missbraucht. Wenn z.B. gefordert wird, dass Kopftücher in Schulen erlaubt sein müssen, dann ist das nicht auf Religionsfreiheit zu berufen!

Abgesehen davon, dass das Kopftuchtragen gar nicht im Koran gefordert wird, ist es mehr als nur dreist derartiges zu fordern.

DU bist es, der die Gesetze und deren Sinn nicht versteht. Schächten, Minarette etc. gehören hier genausowenig hin wie Zwangsbekehrungen zum Christentum. Aufgrund alter Verträge mit den Kirchen, die damals sehr großen Einfluss hatten, haben sie noch eine Sonderstellung, mehr aber auch nicht. Hätte man die Kirche Ruckartig verboten oder abgeschafft, hätte das die Gesellschaft in vieler Hinsicht zerstört. Diese Verträge beinhalten aber nur rechtliche Dinge und keine religiösen.

Komisch das du nichts über das Judentum sagst. Denn das Judentum beinhaltet ebenfalls Gesetze, die entgegen dem deutschen Grundgesetz stehen, ebenso wie im Islam. Das Christentum dagegen hat derartiges nicht. Auch wenn das Christentum politische Ziele hatte und hat, beinhaltet es kein Gesetz. Der Islam und das Judentum dagegen haben Rechtsprechung integriert. Daher funktioniert es nun einmal nicht, diese Religionen hier zu integrieren.

Die Wahrheit ist aber, dass das deutsche Grundgesetzt Religionsfreiheit garantiert, und deshalb missachten die Deutschen, die der Meinung sind, dass man völlig gleichgeschaltet sein muss, um "integriert" zu sein,
wichtige Grundrechte.

Du verstehst weder Religionsfreiheit, Grundgesetz, Integration oder Gleichschaltung!

Religionsfreiheit bedeutet NICHT, dass man seine Religion unter auch dann anwenden darf, wenn man damit gegen Gesetze verstößt. Beispielsweise kannst du keinen Ehrenmord unter die Religionsfreiheit stellen. Sonst könnte jeder Verbrecher sich eine eigene Religion ausdenken und sagen: "Ich darf das, weil meine Religion das erlaubt oder fordert". Du musst immer die Gesetze im Zusammenhang sehen und darfst dir nicht die Rosinen herauspicken.

Wer so denkt wie du, der hat das Grundgesetz nicht verstanden und will es auch gar nicht.

Nicht Deutsche missachten die Religionsfreiheit, sondern Leute wie du, die es einfach uminterpretieren und auszunutzen versuchen. Das ist das selbe wie die Personen, die sofort die Rassismus-Keule auspacken, wenn jemand etwas gegen einen straffälligen Ausländer sagt....

In keinem deutschen Gesetz wird etwas von "Gleichgeschaltet" gesagt. Das würde ihm sogar widersprechen. Derartiges fordern nur Personen die genauso wenig Ahnung haben wie du. Dein Polemisierungsversuch ist somit gescheitert.

Du solltest DRINGEND deine Einstellung überprüfen und dein Wissen aufbessern.

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M0scheLejb 18.06.2017, 10:45
@wildcarts2

Wildcarts, ich finde es eigenartig, wie du auf die Idee kommen kannst, ich sei der Meinung, ein Mord wäre durch Religionsfreiheit zu rechtfertigen.

Das war ein unüberlegter Schnellschuss von dir.

Desweiteren scheinst du nur sehr, sehr oberflächliche Kenntnisse des Judentums zu haben. Das kann ich dir nicht weiter ankreiden. Allerdings scheinst du anstelle wahrheitsgetreuer Kenntnisse auch noch einige Vorurteile im Kopf zu haben.

Im Judentum gibt es einen Grundsatz "Dina de Malchuta Dina" d.h. das Gesetz des Landes, in dem man lebt, ist verbindlich, und es ist laut jüdischem Religionsgesetz verboten, gegen Gesetze des Landes, in dem man lebt zu verstossen. Man übertritt also ein religiöses Gebot (ev. auch mehrere), wenn man bei Rot über die Ampel fährt oder das Auto falsch parkt.

Wusstest du das? Offensichtlich nicht.

Sowohl Ritter als auch Hummel haben sich in der Vergangenheit dahingehend geäussert, dass sie den Antisemitismus der letzten 2000 Jahre als Strafe G''ttes für die Juden interpretieren, dafür dass sie Jesus nicht als (ich weiss nicht was genau) anerkennen. Das ist genau das Cliché, mit dem über Jahrhunderte hinweg Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung, Ermordung von  Juden von seiten der verschiedenen christliche Konfessionenn gerechtfertigt wurden.

2
MrRayman 18.06.2017, 14:42
@M0scheLejb

Wildcarts, ich finde es eigenartig, wie du auf die Idee kommen kannst, ich sei der Meinung, ein Mord wäre durch Religionsfreiheit zu rechtfertigen.

Ich denke, Sie sollten Wildcarts Kommentar noch einmal lesen. Er behaupte nichts dergleichen, sondern gibt es eindeutig als Beispiel an.

Außerdem verstehe nicht nicht warum Sie so auf den Detail "Dina de Malchuta Dina" herumreiten. Letztendlich hat dieser Einwand doch keine Relevanz für Wildcarts Kritik.

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hummel3 18.06.2017, 09:19

Schließe mich dem "Einspruch" von "1988Ritter" ganz und gar an! 

 

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Sachsenbruch 18.06.2017, 09:27
@hummel3

Jaaa doch, wir haben es deutlich gesehen, und es war ja auch nichts Anderes zu befürchten. Wo es gegen "den Islam" geht, sprecht ihr eh mit einer Stimme, oder wie das heißt. :)


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Laury95 18.06.2017, 13:13

Die Beschneidung müsste eigentlich gegen das Grundgesetz auf körperliche Unversehrtheit verstoßen, es ist ein Unding, das dies in DE noch zugelassen ist.

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M0scheLejb 18.06.2017, 13:17
@Laury95

Dann sollen die Beschnittenen die Beschneidenden klagen. Ist ihnen unbenommen...

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Jeder sieht das anders. Die meisten würden sagen sie sind integriert und ist auch allein deren Sache.

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Ich bin zwar kein Moslem, möchte mich aber trotzdem etwas zu deiner Frage äußern.

Fakt ist, dass gestern nur wenige hundert Muslime in Köln demonstriert haben, ich will nicht abstreiten, dass es natürlich viel mehr Muslime gibt, die den Terror des IS ablehnen und sich in Deutschland gut integriert haben. Das Problem ist die Botschaft dieser Demo, nämlich dass nur wenige dort waren. In der Bevölkerung wird jetzt, angeheizt durch die Presse, der Eindruck entstehen, "na, so sehr sind die am Frieden wohl gar nicht interessiert" und das wird ein fatales Eigentor für alle friedlichen Muslime in Deutschland sein. Ich kann schon verstehen, dass einige Muslime meinen, ihre friedlichen Absichten sollten doch klar sein, immerhin sind sie schon seit Jahren in Deutschland, aber auch das hat sich geändert und dafür zeigen auch AfD und PEGIDA verantwortlich, weil sie die Stimmung unnötig aufgeheizt haben. Wenn man heute einen streng gläubigen Christ sieht, dann wird dieser eher belächelt und als etwas naiv eingeschätzt, begegnet man aber einem streng gläubigen Moslem, dann sieht man sich schon fast als Opfer bei einem Terroranschlag.

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Vielleicht hätte man diese (recht sinnlose) Demo lieber auf nächstes Wochenende verschieben sollen, dann ist Ramadan vorbei (bis 21. Juni noch).

Ich würde mich ausserdem viel mehr über Zeitungsartikel der Moslemverbände freuen, die uns Interessierten mal erklären, warum diese Idioten (ich meine IS & Co.) immerzu "Allahu Akhbar" schreien, wenn doch der Islam (den es per se nicht gibt) nix mit denen zu tun hat?

Übrigens wohne ich in Hamburg und würde auch nicht extra nach Köln fahren für so eine Demo. Das ist nicht ganz billig, und die normalen Muslime hier in Deutschland haben es auch nicht so dicke.

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Ich bin Moslem und hab die Deutsche Staatsangehörigkeit, gehe derzeit auf ein Gymnasium. Ich würde mal sagen ich bin Deutscher. Meine Eltern haben Migrationshintergründe, ich aber keine :) Ich lebe auch schon seit Anfang meines Lebens in DE und werde als Türke(Moslem) angesehen und auch tolleriert. Ich würde sagen Ja ich bin integriert :)

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"Richtiger Muslim" und gleichzeitig integrierter Bürger in einem demokratischen Rechtsstaat sein zu können, widerspricht sich elementar. - Wer den Islam und seine Ideologie kennt, weiß wovon ich rede! 

Zudem ist deine Frage überaus naiv. - Ob sich jemand in einem Land, in einer Gesellschaft integriert, hängt nun wahrlich nicht davon ab, ob er an gewissen Demonstrationen teilnimmt, oder wie er sich selbst wahrnimmt und bekennt.

Ob "Fremde" in einer Gesellschaft integriert sind erklärt sich ganz einfach dadurch, ob sie von ihrem Umfeld, ihren Mitbürgern als Ihresgleichen wahrgenommen werden, oder die ewig "Fremden und Ausländer" bleiben.  

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M0scheLejb 18.06.2017, 08:41

Viele Deutsche verwechseln "integriert" und "gleichgeschaltet".
Um integriert zu sein, reicht es, dass man die Gesetze befolgt, dass man eine Nische in der Gesellschaft gefunden hat.
Viele Deutsche glauben aber schon mal, dass der Islam nicht zu oder nach Deutschland gehört, deshalb betrachten sie einen praktizierenden Moslem per se schon als "nicht integriert", weil sie der Meinung sind, dass nur Christentum und Atheismus Platz in Deutschland haben.
Die Wahrheit ist aber, dass das deutsche Grundgesetzt Religionsfreiheit garantiert, und deshalb missachten die Deutschen, die der Meinung sind, dass man völlig gleichgeschaltet sein muss, um "integriert" zu sein, wichtige Grundrechte.
Bei Diskussionen über Kopftuch, Minarette, Schächten, Beschneidung, Fasten am Ramadan wird besonders deutlich sichtbar, wie wenig viele Deutsche, besonders die, die sich als besonders "deutsch" empfinden die Werte ihres Grundgesetzes und ihre Gesetze im Allgemeinen kennen...

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hummel3 18.06.2017, 08:46
@M0scheLejb

Papperlapapp, theoretisches Geschwätz!

Richtig integriert ist nur, wer von der Mehrheitsgesellschaft als Ihresgleichen wahrgenommen und akzeptiert wird!

Das ist die Praxis.

Von allem anderen kann man sich im Alltag nichts abschneiden.

11
M0scheLejb 19.06.2017, 12:28
@hummel3

Sag ich doch, Hummel3: du verwechselst "Integration" und "Gleichschaltung"...

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suziesext1235 18.06.2017, 12:38

das wird besonders deutlich bei den bestens integrierten Türken in DE. Sie sind auch noch in der vierten Generation nationalstolze Türken, sprechen untereinander ausschließlich Türkisch und selbst mit deutschem Pass würde es kaum einem in den Sinn kommen, sich als Deutscher zu verstehen. Im Gegenteil, prominente Wortführer wie Aydan Özoguz streiten den Deutschen eine eigene Identität ganz ab und lehnen auch eine deutsche Leitkultur, also die Kultur ihres Gastlandes vehement ab.

https://philosophia-perennis.com/2016/11/15/frau-oezoguz-deutschland/

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Wir sind mehr als nur integriert.Die meisten Muslime die hier geboren sind, sind bestens integriert selbst wenn es immer Leute geben wird die sagen werden das dies nicht stimmen würde.Ich komm mit jedem Menschen egal welcher Herkunft,Religion etc mehr als nur gut klar, da der Islam mir lehrt mit jedem Menschen gut um zu gehen selbst wenn sie dich angreifen.Es gibt natürlich immer schwarze Schafe die her kommen und nicht die jeweilige Sprache lernen wollen aber diese sind meistens auch nur sturre Leute.

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Nee wir leben hier unintegriert. Wenn Integration für dich bedeutet, seine religiösen Rechte und Pflichten aufzugeben, solltest du das mal überdenken.

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latricolore 18.06.2017, 15:56

Muss man nicht aufgeben - man muss nur lernen, dass Religion hier Privatsache ist und anderem nachgeordnet.

Und bitte - eine Antwort in einer Frage - der Rest als Kommentar!

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Jumik85 20.06.2017, 12:15

Ups... das war keine Absicht mit zwei Antworten. Muss mich entschuldigen.

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Naja was heißt Integration für dich? Ich sehe mich selbst zum Teil als ein Deutscher und halte mich natürlich auch an die deutschen Gesetze und so.. einige glauben ich wäre erst komplett integriert wenn ich auch Schweinefleisch esse und Deutsches Bier  trinke, ich hoffe du bist nicht so einer 😅

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