Hallo Liebe Community, Wie geht man am besten auf Nachbarn zu, die generell nicht einfach sind?

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10 Antworten

Hi, falls ihr nicht grad irgendwo wohnt, wo Wohnungen rar sind kann ich nur zum Umzug raten. 

Mir wäre das Umfeld zu suspekt ;) wenn schon über eine Mikrowelle meckern, dann ist da Hopfen und Malz verloren. Der Vermieter sollte da evtl ein altes Ehepaar suchen was nicht mehr soviel "lebt". 

Sonst würde mir nur das klassische einschleimen einfallen, aber wenn ich ehrlich bin, glaub ich da nicht an ein Erfolg, weil ich denke das die euch voll auf den Kieker haben, frustrierte Menschen suchen so ein Ablassventil. Denn die Gründe die du uns sagst sind doch kein Grund euch persönlich zu hassen. Die werden ein ganz anderes Problem haben, wenn sie ihre Umwelt so kontrollieren.

Aber wenn es versuchen magst, versuche es mal mit einen schönen Strauß Blumen den du auch erstmal deeskalierend zwischen euch halten kannst, wenn die Tür aufgeht. Dabei eine Karte das ihr euer Fehlverhalten bedauert und Besserung gelobt. Evtl anbieten für die den Flur unentgeltlich zu putzen, damit die sich mal ausruhen können. 

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Solchen Nachbarn kann man es nicht recht machen, egal was du machst. Es hilft auch nicht der "Vorzeigenachbar" zu sein, diese Individuen finden immer was zu meckern.

Das hätte ich mir schon nicht mal angetan und wäre alleine wegen dieser Person schon ausgezogen oder hätte ihr dermaßen die Stirn geboten, dass sie mich nicht einmal mehr mit dem Hintern anschaut. Ich hatte auch so einen Nachbarn, als ich ihn dann mal angeschrien habe, was diese "Sch..." soll und er sich doch in sein Drecksloch zurückverziehen solle, war Ruhe im Karton. Mit Gegenwehr kommen die meist nicht klar.

Ihnen in den Hintern zu kriechen wollen die ja, so haben sie Kontrolle... und was zu tun... ABER: Das kann auch gehörig nach hinten losgehen, ich hatte also Glück, dass der Typ mit Selbstbewusstsein nicht klar kam.

In solch einer Umgebung, würde ich keinen Hund großziehen.

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Kommentar von Lennerd
07.07.2016, 15:33

Ich fürchte daran wird sich auch wenig ändern.. Ich werde noch einen Versuch starten, und nebenbei eine neue Wohnung suchen...

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Hallo,

unter einer solchen Voraussetzung würde ich keine Hund halten wollen.

Selbst wenn es euch, wie auch immer, gelingen würde, die Haltungserlaubnis zu bekommen, dann ist diese ja nicht "für immer und ewig". Sondern sie wird immer gegeben mit der Einschränkung, dass es bei Beschwerden dazu kommen kann, dass sie zurückgezogen wird. Und was ist dann?

Du kannst doch davon ausgehen, dass es Beschwerden über Beschwerden hageln wird - ob berechtigt oder auch nicht (siehe das Hundegebell - ihr habt es doch schon erlebt). Nach kurzer Zeit hat der Vermieter die Nase voll - der Hund muss weg.

Ich weiß nicht, wo ihr wohnt und wie die Mietsituation in eurer Gegen ist, aber: genau in dem Moment, wo man dringend eine neue Wohnung sucht, in der auch Hunde erlaubt sind, wird man KEINE finden, die passt und bezahlbar ist. Das geht dann zu Lasten des Hundes - und das wirst du nicht wollen.

(In so einem Haus würde ich ohnehin nicht wohnen mögen - aber das muss nun jeder für sich selbst entscheiden).

Sucht euch lieber eine Wohnung, in der von vornherein schriftlich die Hundehaltung erlaubt ist - das ist die bessere Grundlage, um sein Leben mit einem Hund zu bereichern.

Gutes Gelingen

Daniela

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Tja, schon Wilhelm Busch stellte fest:
"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

Habe auch eine böse Nachbarin, die mich (früher) wegen jedem Mist belästigt, ob berechtigt oder nicht.
Diskutieren oder Beschwichtigen bringt bei der gar nichts, die ist halt so und dafür auch in der ganzen Gegend bekannt. Die mischt sich überall ein und will, dass alle nach ihrer Pfeife tanzen.

Ich gehe damit so um, dass ich immer freundlich grüße, auch wenn die böse oder weggucken und lasse mich ansonsten auf keine Diskussionen mehr ein, es bringt einfach nichts, weil die ihren Charakter nicht mehr ändern wird. Sollte mal eine echt "begründete" Beschwerde kommen, stelle ich es halt ab. Ansonsten frage ich, auf welche Vorschrift sie sich denn beziehen würde, worauf dann auch keine Antwort mehr kommt. Oder ich frage, "Ist das Ihre private Meinung oder steht das irgendwo?"
Wird die Stimme lauter oder aggressiver, sage ich: "Wenn sie wieder normal reden können, wie es sich für zivilisierte Menschen gehört, können wir gerne weiterdiskutieren. Aber nicht in diesem Ton."...und gehe einfach weg. Anfangs "verfolgte" sie mich und wollte weiter schimpfen, bis ich dann fragte: "Wollen Sie mir jetzt ein Gespräch aufzwingen?" Seither versucht sie immer seltener, mir ein Gespräch aufzuzwingen.

Die ist zwar immer noch böse, aber sie lässt mich inzwischen weitestgehend in Ruhe.

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LAs ich vor tausend Jahren in meine erste Wohnung zog, wurde von den Nachbarn immer ein Streichholz auf die Fußleisten oder unter die Fußmatte gelegt, um zu kontrollieren, obn ich  auch richtig sauber machte. Als es mir dann irgendwann reichte, habe ich das Streichholz genommen, der Frau das Teil in die Hand gedrückt und gesagt, sie brauchte es sicher notwendiger für ihre Zigaretten. Ruhe war.

Inzwischen bin ich abgeklärter und denke, auch eine ganz gute, hilfsbreite Nachbarin, aber alles hat seine Grenzen, in jeder Hinsicht.

Wenn Hunde im Mietvertrag der Genehmigung bedürfen, dann mußt Du Dich daran halten, egal, ob Du einen Züchter in der Familie hast, von klein auf Hundeerfahrung oder gar kein Wissen. Veträge sind dazu da, um eingehalten zu werden. Da Du noch keinen hast, würde ich die Alternativen bedenken, die Du hast.

1. Du verzichtest auf den Hund

2. Du suchst Dir eine andere Wohnung

3. Du holst Dir einen Hund, riskierst die Kündigung, und der Hund landet vielleicht im Tierheim oder Du auf der Straße

4. Du bekommst WEGEN des Hundes keine neue Wohnung oder eine, an der Du "nicht so hängst"

In jedem Fall ist der Hund ein Lebewesen, sollte Teil Deines Lebens sein und nicht wie ein Gegenstand evtl. durch die Gegend geschoben werden. Manchmal ist es sinnvoller, auf etwas zu verzichten, als es mit aller Macht durchsetzen zu wollen.

Deine Nachbarn wirst Du nicht mehr ändern. Wer sich an solchen Kleinigkeiten aufhängt, wird über kurz oder lang einen anderen Grund zum Schikanieren finden, darunter solltest Du kein Tier leiden lassen. Bitte suche Dir eine andere Wohnung oder laß es, im Interesse des Tieres.

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Ich denke, da werdet Ihr nie Ruhe reinbekommen. Ich würde mir erst eine andere Wohnung suchen (in der Euch die Hundehaltung explizit gestattet wird) und dann den Hund anschaffen.

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Ob Haustiere erlaubt sind, steht normalerweise im Mietvertrag, ... da haben andere Mieter auch nichts zu melden. 

Mein Tipp, ausziehen, andere Wohnung suchen. Hätten wir damals auch gemacht, ... auf Dauer ist es entslannter :D

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Kommentar von Lennerd
07.07.2016, 15:25

Da steht leider nach Vereibarung, und das funktioniert nur wenn die anderen Parteien damit einverstanden sind.

Sind auch schon am schauen, eigentlich hänge Ich aber sehr an der Wohnung..

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Sie zum Essen einladen. 

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Kommentar von Lennerd
07.07.2016, 15:22

Tolle idee, auf sowas einfaches bin ich gar nicht gekommen..

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dürft ihr den einen hund in der wohnung halten , bzw.  könnt ihr einen halten ?  denkt nicht nur an die nachbarn ... bitte auch an den hund

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Kommentar von Lennerd
07.07.2016, 15:21

Ja, Hundehaltung ist kein Zuckerschlecken, aber meine Schwiegereltern züchten selber schon ewig. Das heißt das wir nicht nur die Erfahrung sondern auch Unterstützung haben , falls was unvorhergesehenes passiert. Ich möchte dem Hund ein gutes Zuhause bieten können, und in diesem Zuge müssten wir in eine andere Wohnung umziehen wenn sich das mit den Nachbarn nicht verbessert..

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Ganz ehrlich: Wenn der Vermieter es erlaubt, holt ihn euch.

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