Hallo Lasikenner

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4 Antworten

Hallo Siggi,

wir haben bei unseren Brücken, die nur 4 Zurrösen hatten, auch nachgerüstet. Der Betriebserlaubnis tut dies kein Abbruch. Im Gegenteil. Wichtig ist nur, daß die Zurrpunkte auch die 2.500 DAN aushalten, die Du dort einhängst.

Und solche Kollegen einfach reden lassen - die gibt es sicherlich in jeder Spedition. ;-)

Woher weiss ich ob die das aushalten, da kann ich ja wohl nur den Hersteller kontaktieren. Wenn ich mal so an die Lochleisten von anderen Herstellern denke müssten die meinen das locker bringen

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@Siggi1910

Ja der oder die Kollegen das ist immer so ein Problem bei uns. Wird ein neuer eingestellt bekommt er als erstes zu hören --- wenn du Fragen zu Abläufen, Firmen, Zoll oder sonst was hast ruf den 9er an. Zur Erklärung -- wir haben alle die selben Kennzeichen nur die Zahl ist anderst. Ich hab damit eigentlich kein Problem , unter anderem weil es der Chef auch immer wieder (finanziell ) honoriert, aber manche nerven schon extrem.

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@Siggi1910

Die Firma, die die Zurrösen herstellt muss darüber informieren, wie sie befestigt werden, damit sie die nötigen Kräfte ausnehmen können und wie hoch diese sind.

Sonst nützen Dir die zusätzlichen Zurrpunkte ja nix, wenn nicht nachvollzeihbar sind, was sie halten.

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@Mausi2548

Danke für's Sternle, auch wenn es Rainer auch verdient hätte.

Soll in meinem Kommentar dann übrigens nachvollziehbar und nicht nachvollzeihbar heißen. ;-)

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Ich sehe das etwas anders, wenn Veränderungen am Auflieger vorgenommen werden, muss anschließend eine Abnahme erfolgen.

Kommst Du in eine Kontrolle der Autobahnpolizei und gerätst an den richtigen Beamten, der sieht das nachträglich gebohrt und geschraubt wurde und vor allem, dass die Kennzeichnung der Zurrpunkte fehlt, wird die Weiterfahrt untersagt

Ich weiß wo von ich spreche, weil ich sehr häufig bei Kontrollen dabei bin.

Ein verkehrssicherer Gruß aus Hagen Martin

http://www.lasi-mobil.de

Wie ich ja schon erwähnt habe haben wir die selben Auflieger nur eben mit mehr Zurrpunkten bestellt. Da ist keinerlei Verstärkung oder sonst was mehr dran. Es sind nur statt alle 1,2 m alle 55cm Ösen eingebohrt. Und was die Kennzeichnung angeht, ????? an diesem Auflieger ist kein Zurrpunkte gekennzeichnet. Es gibt nur ein Aufkleber an der Stirnwand auf dem steht wie die Ösen belastet werden dürfen. Es steht aber nicht dabei wieviel Ösen verbaut sind.

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Nun ist es sozusagen Amtlich . Nach Übermitlung der Fahrgestellnummer an den Hersteller wurde mir mitgeteilt dass ich ohne bedenken weitere Zurrösen anbringen kann. Es müssen vom Hersteller zugelassene Ösen mit Gegenplatte und Sicherungsschrauben sein. Und genau die hab ich verwendet. Vom Hersteller bekomm ich das auch noch schriftlich für den Fall dass mal wieder ein überkorrekter Beamte das sehen möchte.

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was du getan hast ist auf jedenfall fragwürdig. die zurrösen müssen vom tüf abgenommen werden. die ganze sache muss die zurrlast ja auch aushalten.

dazu kommt, dass die zusätzlichen bohrlöcher die ganze stabilität des aufliegers gefährden können. er kann sich jetzt bei niveauunterschieden (spurwechsel auf die gegenfahrbahn.... zb bei autobahnbaustellen) verziehen.

aber ich versteh dein handeln trotzdem. ich hatte letztens einen ladeauftrag für 36 LIEGENDE papierrollen (12 reihen... immer 3 nebeneinander) und nur 8 ösen auf jeder seite. ladungssicherung unmöglich. musste die ladung also stehen lassen.

Also dass sich der Auflieger verziehen würde ist das letzte was ich glauben könnte. Die Zurrpunktleiste ist ja nicht direkt mit dem Fahrwerk bzw Tragrahmen verbunden. Und schon gar nicht wegen der paar Löcher. Ebenso halt ich eine Tüv Abnahme für übertrieben. Die neueren baugleichen Auflieger wurden mit 20 Zurrösen geliefert und die sind im Aufbau genau gleich wie meiner keine stärkere Zurrleiste für die Ösenbefestigung nur eben in kürzeren Abständen eingebohrt.

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@Siggi1910

Falsch! Wenn z.B. bei einer Lochleiste 20 Spanngurte eingebracht werden, soll die Ratsche immer im Wechsel eingesetzt werden.

Klar wer macht schon beide Seiten auf um zu sichern, aber es ist vorgegeben, weil sich der Auflieger auf Dauer verzieht.

20 Spanngurte x 500 daN alle einseitig angebracht....!!

Mal drüber nachdenken

Beste Grüße Martin

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@LaSIMobil

Siggi meinte ja nicht das verziehen weil die Ratschen einseitig angebracht wurden und nicht wechselseitig, sondern auf den Antwortgeber Doomer angesprochen, daß die Zurrpunktleiste nichts mit dem Tragrahmen zu tun hat. Doomer glaubte daß durch das Anbringen der zusätzlichen Zurrpunkte der Tragrahmen angebohrt wird, was natürlich nicht stimmt.

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Hallo Siggi. Wie es rechtlich mit der Zulassung aussieht, kann ich Dir auch nicht sicher sagen. Aber wir haben auch schon mal nachgerüstet bei dem selbem Hersteller wie von dir beschrieben. Solange die Zurrpunkte die Mindesttragkraft aufweisen, müßte ja alles passen. Es steht ja nirgends in den Papieren wieviel Zurrösen eingetragen sind. Muß mal nachfragen, ist aber schon ne Weile her, weil wir jetzt nur noch den Hersteller mit der Königsbedeckung haben und den, der so verschmitzt lacht. ;-) Ich find Deine Umschreibung vom "Weißbäcker" einfach spitze. :-)))))

Hallo Ihr zwei Müller und König. Bei unseren nachgerüsteten ist es eingestanzt, wie hoch die Ösen belastet werden dürfen. Das ist die optimale Lösung - natürlich auch in ner Kontrolle.

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@Mausi2548

Hallo ihr zwei , ihr habt natürlich beide recht, ich werd mal beim Hersteller anfragen lassen was Sache ist. Da ich die Zurrösen mit Gegenplatte und selbstsichernden Mutter bei der Herstellerniederlassung bekommen habe gehe ich davon aus dass das alles ok ist. So und nun bringt ihr zwei mich in Schwierigkeiten............ wem geb ich jetzt die hilfreicheste Antwort ????????????????? :-)))

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