Hallo kennt sich jemand mit Erbe, Nachlass und Kontovollmacht aus?

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6 Antworten

  1. Deiner Mutte fiele als einzige gesetzliche Erbin, §§ 1922, 1924 BGB hälftig neben dem Witwer Erbe an es sei denn, die Erblasserin hätte sie durch Testament davon ausgeschlossen und insoweit auf den dazu hälftigen Pflichtteil in Geld gesetzt. Ob sie sich um die Erboma kümmerte, bliebe außen vor.
  2. Vorbehaltlich dieser Nachlassregelung kann deine Mutter die Bankvollmacht gegenüber der Bank widerrufen, als Enterbte nicht.
  3. Lebzeitige konnte deine Oma mit ihrem Geld machen was sie wollte. Derartige Verfügungen der Oma zugunsten deiner Schwester blieben außer Ansatz es sei denn man könnte beweisen, dass sie rechtsmißbräuchlich gegen den Willen der Kontoinhaberin erfolgten.
  4. Ein Pflichtteilsergänzugsanspruch deiner Mutter n. § 2325 BGB setzt erstens voraus, dass man diese Schenkung nachweisen könnte - nur weil deine Schwester sich einiges leisten konnte, muss sie das nicht vom Geld der Oma gemacht haben, es könnte auch das des Opas gewesen sein. Zweitens, dass ihr tatsächliches Erbe ohne die 10.000 EUR niedriger wäre als der dazu hälftige Anspruch mit dem Geld. Im Ergebnis erhöht es nur ihren Pflichtteil um den alljährlich nach Schenkung 1/10 abschmelze4nden Schenkungswert, so es eine Schenkung der Erblasserin war.
  5. Als Enkelin hat du lebzeitig deiner Mutter kein Erbrecht an Omas Nachlass, da trifft es sich gut, das du kein Geld von Oma haben möchtest.

G imager761

Da sie noch einen lebenden Ehemann hat, erbt er rechtlich gesehen erst mal alles, was an Hinterlassenschaften da ist. Erst wenn der Ehemann auch tot ist, geht das Erbe an die Tochter bzw. an deren Geschwister.

Warum hat die Schwester eine Bankvollmacht? Ist er geistig nicht mehr in der Lage, sich selbst darum zu kümmern? Steht er unter Vormundschaft?

Die Antwort wäre nur richtig, wenn Oma ihren Ehemann zum Alleinerben per Testament eingesetzt hätte, z.B. in einem gegenseitigen Testament. Gibt es jedoch kein Testament, gilt die gesetzliche Erbfolge, nach der der Ehemann 1/2 und ihr Kind die weiteren 1/2, erbt.  Wenn die Bevollmächtigte eine über den Tod hinaus wirkende Vollmacht hat, gilt sie über Omas Tod hinaus, es sei denn die (legitimen) Erben widerrufen sie gegenüber der Bank, wozu sie bei nachweis ihrer Erbfolge berechtigt sind. Da Oma zu Lebzeiten mit ihrem gewld machewn konnte, was sie wollte, braucht sich Ihre Schwester die 10.000 nur anreechnen zu lassen, wennOma es ihr ausdrücklich auferlegt hat, sonst nicht.  Etwas anderes ist es, im rahmen der Pflichtteilsergänzung die 10.000 dem Nachlass fiktiv zuzurechnen und die Verteilung unter Einschluss dieses Betrags vorzunehmen (§ 2325 BGB)

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Kläre erstmal auf wessen Namen das Konto steht. Wahrscheinlich ja auch Opas Namen. Von daher ist kein Erbe da.

Wenn deine Schwester 10.000€ vom Konto abgehoben hat, dann ist das Sache deines Opas. Da er ja wohl keine Einwände dagegen hatte, ist alles ok. Deine Oma kann mit dem Geld machen was sie will. Wenn sie gewollt hätte, das ihr Geld bekommt, dann hätte sie oder auch Opa das sicher veranlasst. 


Kläre erstmal auf wessen Namen das Konto steht. Wahrscheinlich ja auch Opas Namen. Von daher ist kein Erbe da

Falsch. Auch in einer Ehe im gesetzlichen Güterstand bleiben die Vermögen der Eheleute getrennt voneinander und sind insoweit dem Nachlass eines Erblassers angehörig.

Bei einem Gemeinschaftskonto der Ehegatten gilt die Vermutung hälftigen Eigentums des Saldo es sei denn, man könnte gegenteiliges beweisen (Zahlungseingang Rente, Lottogewinn).


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@imager761

Deshalb soll sie erst mal klären wessen Konto es ist. 

Ältere Leute haben in der Regel kein Gemeinschaftskonto sodern ein Konto auf den Namen des Mannes. Somit wird das Konto auch nicht vererbt.

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Deine Mutter hatte jahrelang keinen Kontakt zur Mutter. Dafür hat sich deine Schwester in all der Zeit gekümmert. Ihr jetzt das Geld zu neiden, finde ich schlimm!

Du sagst zwar, dass es dir nicht ums Geld geht, aber in Wahrheit geht es dir nur darum!

Leider kennst du mich nicht. Und auch meine Familie!!!

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Was genau ist eigentlich nun dein Problem? Dass deine Schwester über die Jahre, in der sie die Oma versorgt hat, 10.000 Euro von der Oma erhalten hat? Ich denke, das war ihr verdienter Lohn und den sollte man ihr nicht anneiden.

Lass die Oma in Frieden ruhen.

Schlimm, wenn es dann immer um Geld geht - deine Schwester wird wohl Recht gehabt haben mit ihrer Behauptung.


Erst erbt mal der Großvater, der lebt noch.



Ich will das Geld nicht daran kann meine Schweter gerne ersticken, es ist nicht Ihr und auch nicht mein Geld es ist das Geld was meine Großeltern hart erabreitet haben.  es geht mir um Gerechtigkeit, und ich sehe es nicht ein das Sie das Geld auf den Kopf kloppt und wenn mein Opa mal nicht ist kann meine Mutter die Beerdigung am besten noch bezahlen weil Sie ja im Luxus leben muss. Und ich sehe es auch nicht ein das ich als Geldgeil von meiner Schwester hingestellt werde obwohl sie es ist und sich dies und das kaufen muss weil man ja sonst nicht gut genug für andere ist. Schade das ihr unsere Familie nicht kennt denn würdet ihr mich auch nicht so einschätzen und ich muss mich hier nicht rechtfertigen. Ich kümmer mich auch um den Opa von meinen Freund, der wohnt sogar bei uns und ich zocke den auch nicht ab, das gehört sich nicht, ich bin der Meinung das die dafür gearbeitet haben denn sollen die auch was von Geld haben und sich selber was gönnen.

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@tinki81

Welche Gerechtigkeit? Dass deine Schwester sich die 10.000 Euro verdient hat, in dem sie sich um die Großeltern kümmerte? Ich würde ganz vorsichtig mit deinen Äußerungen sein. Soweit ich erlesen konnte aus deinen Fragen lebst du von ALG II, mit dem Vater deiner Kinder und jetzt hast du den Opa deines Freundes zu dir geholt. Den brauchst du nicht abzuzocken, das erledigt das Amt schon, Bedarfsgemeinschaft! Oder ist das gar nicht angemeldet??? Da kann auch ein jeder 1+1 zusammen zählen, gell.

Also Vorsicht mit deinen Behauptungen!

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@lindgren

Kennst du mich und meine Familie? Ja wir bekommen Hartz4 als Aufstocker. Weißt du was das bedeutet? Wir gehen arbeiten. Ich und auch mein Freund. Ja wir haben den Opa zu uns geholt, na und soll der Mann im Altersheim vergammlen weil er noch so gut drauf ist das er da nicht hingehört und seine eigene Familie Ihn abschieben wollte. Und die ARGE zieht uns sogar Geld ab weil Opa bei uns gemeldet ist! Und wir bezahlen das aus unsere Tasche was die ARGE uns abzieht und wir bezahlen auch das Essen für Opa aus unsere Tasche. Und du brauchst dir bestimmt keine sorgen machen das nichts angemeldet ist bei der ARGE. Unsere vier Kinder sind angemeldet und wir sind eine Lebensgemeinschaft mit Kinder, Partner und Opa. Also pss du lieber auf mit deinen Äußerungen über Personen die du nicht kennst.

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@tinki81

Getroffene Hunde bellen oder beißen. Ich habe dir nur aufgezeigt, wie es ist, Behauptungen aufzustellen. Ohne jedwedes Grundwissen oder ohne Belege. Genauso wie du es in deiner Frage getan hast. Mir ist es völlig egal, wie du lebst. Mit wem oder wessen Geld.
Du kennst ebenso wenig die Verhältnisse deiner Großeltern und deiner Schwester!


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@lindgren

Du ich kenne die Verhältnisse meiner Schwester sehr gut. Und daher auch meine oben genannte Frage. Leider kann und möchte ich nicht mehr schreiben dazu.

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@tinki81

Eure Familienverhältnisse stehen dem hier anwendbaren Erbrecht nicht entgegen.

Deine Mutter, nicht du, erben, sofern Oma das nicht anders verfügte. Und sie musste weder dir noch deiner Mutter lebzeitig Geld geben, nur weil ihr Aufstocker seit, aber keinen so guten Kontakt zu ihr hattet. Im Gegenteil, das erklärt doch, warum sie es nicht tat.

Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? So wie du dir von niemendem reinreden lässt, was du mit deinem Geld tust oder zu wem du Kontakt hälst, musste es deine Oma eben auch nicht.

Das wäre gerecht, gar fair, wenn man hier den gleichen Massstab anlegen würde den man für sich selbstverständlich gelten lässt.

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@imager761

Ich hatte Kontakt zu meiner Oma und ich bin auch regelmäßig sie besuchen gefahren. Ich habe nie nach Geld gefragt oder sonstiges. Aber wenn man denn aus der eigenen Familie so hingestellt wird das man nur deswegen hin gefahren ist und auch nur deswegen die Urenkel mitgenommen hat damit es mehr Geld gibt von oma geht das schon relativ unter der Gürtel Linie. Und als dank bekommt man noch eine Androhung einer Strafanzeige weil man die Wahrheit sagt. Und ich kann mit mein Geld gut leben. Daher bin ich auf irgendein fremdes Geld nicht angewiesen, ich erarbeite lieber selber mein geldm  Und nur zur info, es war eine Frage und das heißt nicht das man was machen will, sondern das man sich informiert. 

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Wenn deine Schwester die Vollmacht über das/die Konten hat, kann sie in erster Linie , bzw auch mit entscheiden was mit dem Geld passiert. Ob es nun im Interesse deiner Großeltern ist oder nicht ist etwas anderes. Auch verstehe ich nicht so ganz ob deine Oma damit einverstanden war oder nicht. Fakt ist, sollte es mal zum Erben kommen weil dein Opa auch verstirbt, wird das fehlende Geld sicher nicht mit "eingerechnet". Denn deine Schwester hat ja eine Vollmacht. Zudem spielt es auch keine Rolle ob deine Mutter sich um deine Oma immer, nur ein paar oder gar nicht gekümmert hat. Wenn ihre beiden Elternteile verstorben sind, erbt sie alles, bzw sie und ihre Geschwister. Ihr als Enkelkinder habt keinen Anspruch drauf. 

Und dann sei noch erwähnt, das man nicht immer außerhalb seiner Geistigen Kräfte sein muss um zb eine Kontovollmacht zu erstellen. Meine Großeltern leben beide noch, und ich habe auch sämtliche Vollmachten für Haus und Hof und alle Konten. Deswegen mische ich mich aber noch lange nicht in ihre Handlungen ein. Es ist einfach nur eine Absicherung meiner Großeltern. 

MFG 

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@GruffiRaptor

Ich denke mal meine Großeltern haben damals die Vollmachten gemacht das es meine Schwester leichter hat. Meine Oma ist vor fünf Jahren ins Pflegeheim gekommen und mein Opa wohnt alleine, ist natürlich schwierig denn ohne bankvollmacht denn was zu erledigen, ist ja auch alles richtig. Und ich verstehe auch eure Äußerungen, bloß langsam passieren in meiner Familie sachen die schon weit unter der Gürtellinie gehen.

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