Hallo kann mir jmd helfen ein Gedicht über juden zu schreiben?

7 Antworten

Ich würde ein Gedicht über ein Kind und eine alte Frau schreiben. Das Kind fragt die Großmutter über ihre Zeit im KZ aus. Die alte Dame schweigt aber nur.

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Ergänzung: Ich hab Dir mal eins geschrieben:

Die alte Dame

Ich fragte:
Was hast Du erlebt
Damals in Auschwitz,
Mit gelbem aufgenähten Stern?

Die alte Dame schwieg

Ich fragte wieder:
Was war das Schlimmste
Damals in Auschwitz
Kälte? Hunger? Willkür?

Die alte Dame schwieg

Da schwieg ich
Und die alte Dame weinte.

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Du Armer...

Was für abstruse Ideen diese Lehrer immer haben... Wirklich, ich kann es nicht verstehen. Kein Zynismus.

Nimm doch was von Yehuda Halevi... oder von Ibn Gabirol... oder von Samuel Agnon... oder von Erich fried... oder von Julian Dubim

...oder irgend ein Lied...

Und Schau, ob der Lehrer es merkt...

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z.b.

"Hier im Land der Sehnsucht der Väter

Werden sich all unsere Hoffnungen erfüllen

Hier werden wir leben, hier werden wir schaffen

Leben in Freiheit, Leben in Glanz

Hier wird die göttliche Gegenwart auf uns ruhen

Hier wird die Sprache der Torah wieder auferstehen."

Geht dann noch länger weiter...

Das ist ein altes zionistische Pionier-Lied, so marsch-artig, falls du es hören willst, es klingt so:

https://www.youtube.com/watch?v=OvkJ9uM0rAY

Ich vermute eher nicht, dass der Lehrer es kennt, und du kannst ihm dann sagen, dass du ihn reingelegt hast...

OK. es ist vielleicht keine gute Idee, dich zum Plagiat anzustiften.

Aber die Aufgabe regt mich auf...

Also wandle den Text ein bisschen ab, damit es kein Plagiat mehr ist... vereinfach, ndere die Wortstellung, versuch, ob du Reime hinkriegst, erfinde noch 2 Zeilen dazu, nimm 2 weg... du verstehst schon...

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@stranger5431

..und dann kannst du sagen, es drückt die Sehnsucht nach der Rückkher ins Land der Väter aus, bzw. die Freude über die Rückkehr, nachdem sie stattgefundne hat...

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@stranger5431

Er will einfach nur provozieren. Ist nicht wert, ernsthaft darauf einzugehen.

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@Sylta

Ich komme deshalb darauf, weil ich, nachdem ich empört war über diesen komischen Lehrer, ich mir die Kommentare des Fragestellers auf Nachfragen angeschaut habe.

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@Sylta
Er will einfach nur provozieren. Ist nicht wert, ernsthaft darauf einzugehen.

Glaube ich nicht. Seine anderen Fragen sind keine Troll-Fragen und deuten darauf hin, dass er noch in die Schule geht.

Auch das Thema interessiert ihn sonst nicht...

Es ist also sehr plausibel, dass das tatsächlich eine Hausaufgabe war, die im "Ethik-Unterricht" in Deutschland gestellt wurde.

Und wenn ich das so sehe, stehen mir die Haare zu Berge... übrigens nicht zum ersten mal im Bezug auf Schulunterricht und Judentum, sei es jetzt Ethik, Religion, Geschichte... da kommt von seiten der Lehrer schon recht übles Zeugs rüber...

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@Sylta
Ich komme deshalb darauf, weil ich, nachdem ich empört war über diesen komischen Lehrer, ich mir die Kommentare des Fragestellers auf Nachfragen angeschaut habe.

Dass es ein fauler Schüler ist, der in dieses Thema nichts investieren will, ist schon klar...

Aber ich glaube nicht, dass er ohne die Aufgabe überhaupt auf die Idee gekommen wäre, sich mit diesem Thema zu befassen. Wenn man sich seine anderen Fragen ansieht, stellt man fest dass seine eigentlichen Interessen mehr bei Computerspielen und so liegen...

Und deshalb glaube ich schon, dass man guten Grund hat, sich über diesen Lehrer zu empören, auch wenn man ihn nicht kennt...

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@stranger5431

Dann hoffe ich, dass er noch genauer auf den Hintergrund dieser Hausaufgabe eingeht. Zuerst habe ich versucht mir vorzustellen, was der Lehrer im Schilde führt. Aber aufgrund der haha Kommentare habe ich dann fast erleichtert vermutet, dass der Junge ein bisschen aufgewühlte Kommentare erzeugen wollte. Das fand ich weniger schlimm (weil ich vermute Jugendlicher ) als wenn es auf den Schulen solche Lehrer gibt. Ist natürlich traurig, wenn sich so etwas einordnen lässt in den "normalen" Schulalltag.

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@Sylta

Ja ich kann mir schon gut vorstellen, was der Lehrer da im Schilde führt.

Der möchte den Schülern eine Aufgabe geben, damit sie sich in "die Juden" hineinversetzen können und irgend etwas verinnerlichen.

Total pädagogisch.

Und trotzdem total daneben...

Meiner Meinung nach wäre es vernünftiger gewesen, den Auftrag zu geben, ein jüdisches Gedicht herauszusuchen und umzuschreiben... oder mit der Klasse ein paar jüdische Dichter vorzustellen und zu interpretieren...

vielleicht müssen sie auch bei jedem Thema, das sie behandeln, am Schluss ein Gedicht schreiben.

Wie gesagt: derartige wohlgemeinte Gedankenlosigkeit von Lehrern trifft man öfter an...

Was mich an diesem ganzen Ethik-Unterricht über Judne und auch über Moslems, Hindus, etc. stört, ist dass die Lehrer selbst kaum Ahnung haben und deshalb einfach nur clichés verbreiten.

Am schlimmsten ist es, wenn ehemalige christliche Religionslehrer Ethik unterrichten oder wenn Judentum im christlichen Religionsunterricht durchgenommen wird. dann wird da einer vom "Alten Testament" erzählt, und die Lehrer glauben, sie haben es voll im Griff, obwohl sie wirklich total ahnungslos sind.

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@stranger5431

Gute Idee, wenn es dann so wäre ! Dann wäre der Wille ja noch wenigstens gut. Ich hatte Schlimmeres befürchtet . - Anererseits, so unreflektiert, läuft das Ganze auch auf Schlimmeres hinaus, weil es dann dem Antisemitismus zugute kommt, der sich sowieso wieder überall zeigt. Diese verdeckte, nichts begreifende Moral, die dann als Hass bei der nächsten Gelegenheit zurückschlägt. Das mit den Gedichtsinterpretationen etc. ist eine schöne Idee allerdings setzt es doch voraus, dass der Lehrer sich mit der Rolle der Torah für die Transformation des Weltbewusstseins auskennt und entsprechend mit den Schülern vorgearbeitet hat. Das wäre schon eine Besonderheit und ein Geschenk. Jetzt tut mir der Junge schon fast wieder leid :))

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@Sylta

Was ich an dem Auftrag kritisiere ist, dass die Schüler wahrscheinlich zu wenig Erfahrung mit jüdischem Leben haben, um sich "in Juden hineinzuversetzen"... Und da kommen dann nur clichés und Spekulation heraus...

Auch wenn ihnen bewusst ist, dass Antisemitismus nicht angesagt ist (was ich in diesem Kontext annehme) wird doch nicht Gescheites rauskommen... sondern eben nur clichés und Vorurteile...

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  • ich weiß genau, WAS fü rein "gedicht" noch kommen wird und weiß jetzt schon, WER das hier schreiben wird... (wobei man auf die Ausrufezeichen bei Gedicht achten muss) -
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