Hallo, kann mir jemand sagen, aus Erfahrungswerten, wie lange es dauert bist ein Bebauungsplan erstellt bzw. genehmigt ist?

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6 Antworten

Hallo,

wenn nur ein Eigentümer betrofen ist, kann ein sogenannter Vorhabenplan Sinn machen. Hierzu müsstest du mit der Gemeinde Kontakt aufnehmen, ob dieses aus planerischen Gründen so gewünscht ist. Letztendlich ist es eine politische Entscheidung.

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Lieber Soy22,

grundsätzlich hat keiner der Antwortenden Unrecht mit den pauschalen Angaben.

Google doch einfach mal: "Ablaufschema Bebauungsplan", damit du ein Gefühlt für den Umfang bekommst.

Der zeitliche Umfang ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. ob Gutachten notwendig sind und wenn ja welche und ob der Plan im Verfahren nochmal geändert wird, oder ob der FNP geändert werden muss und damit von der zuständigen Genehmungsbehörde auch genehmigt werden muss.

Im einfachsten Fall reicht auch mal nur ein halbes Jahr, wenn es sich um ein sog. §13a-Verfahren handelt, der Schwierigkeitsgrad gering ist und die Ratssitzungen gut liegen, denn ein Bebauungsplan muss als Satzung vom Rat beschlossen werden. Diese kurze Dauer ist aber die absolute Ausnahme.

De jure muss ein solcher Plan nur einmal in den Rat, de fakto wird er aber in einem Verfahren meist dreimal behandelt (Aufstellungsbeschluss, Offenlagebeschluss, Satzungsbeschluss), manchmal auf öfters.

Durchschnittlich sind die bereits genannten 1-2 Jahre durchaus realistisch.

vg

C

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Kann Jahrzehnte dauern. Vorher ist das Land zuerst einmal Bauerwartungsland.

Beispiel bei mir: Deklaration als Bauerwartungsland 1995, bis alles fertig und erschlossen war, der Bebauungsplan fertig war, man bauen durfte, war es 2009.

Das hängt immer von der Stadt oder Gemeinde ab, wie lange das geht. Dann gibt es oft ein Gefecht der Eigentümer, wie der Plan aufgestellt werden soll, dann muss das Umlageverfahren durchgeführt werden usw. usf. Oft wollen einige Eigentümer dann doch nicht, Streitereien ohne Ende. Bei solch einem "Verfahren" darf man sehen, wie dämlich Menschen sein können.

Gibt aber glaub auch andere Verfahren. Da werden die Grundstücke unerschlossen einfach abgekauft durch die Gemeinde und die macht dann alles wie sie es will oder ähnlich.

Jedenfalls zwangsweise jemanden dazu verpflichten, der ein Grundstück hat, da mitzumachen, ist nicht einfach und zu Recht.


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Erstellt ist der u.U. schnell - alleine bis der durch ist, können mitunter viele Jahre vergehen. Der muss auch noch einige Zeit aushängen und jeder Heini kann dann auch noch seinen Widerspruch dagegen einlegen.

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In unserer Gemeinde in NRW dauert das im Schnitt 1,5-2 Jahre.

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Das kann Jahrzehnte dauern!

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