Hallo, kann man ein Einfamilenhaus umbauen zu einem Zweifamilienhaus, wenn man Hartz4 erhält?

5 Antworten

Vom Amt wirst Du dafür kein Geld bekommen, Die Kosten für den Umbau müsstet ihr also (sofern vorhanden) aus eurem Schonvermögen bestreiten. Wenn ihr euch das ganze ohne Kredit leisten könnt (Kredit wird bei ALG2-Empfängern als Einkommen gewertet), dann braucht ihr dafür noch eine Baugenehmigung.

Ihr solltet den Umbau nicht unterschätzen, denn neben einem separaten Eingang benötigt ihr Verbrauchsmessgeräte für Heizung, Wasser und Strom und bei Häusern die ehemals als Einfamilienhäuser geplant wurden, muss dann nicht selten die gesamte Installation erneuert werden.

Wenn man das Haus nur innen umbaut brauch man auch eine Baugenehmigung? Ich dachte nur für Anbau?

Es geht eben darum, zur Miete, überschreiben, Haushaltsgemeinschaft,....

Es gibt x Varianten welche man umsetzten könnte aber welche wäre die beste?

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@unbekannt2007

Nun ja, auch wenn Du nichts an der Statik änderst, so ändert sich durch den Umbau die Gebäudenutzung - möglicher Weise musst Du auch zusätzliche Parkplätze schaffen und die Gebäudeversicherung ändert sich ebenfalls.

Der Umbau wird sich trotzdem lohnen, denn wenn deine Eltern irgendwann nicht mehr sind, dann kannst Du das Haus mit Hilfe einer vermieteten Wohnung halten.

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@unbekannt2007

Wenn deine Eltern aufgefordert wurden, ihre Kosten der Unterkunft zu senken, können sie ohne weiteres Teile des EFH an ihre Verwandtschaft vermieten. Diese Miete ist dann natürlich dem Amt mitzuteilen.

Einfach einen Teil ihres Vermögens an ihren Sohn überschreiben ist natürlich auch nicht möglich.

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unter welchen Voraussetzungen kann man denn sowas umsetzten wenn meine Eltern Eigentümer sind mit hartz4 und ich den Kredit nehme und mit einziehen will? muss man da auf dem Amt fragen wie das funktioniert oder wo kann man sich erkundigen?

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@unbekannt2007

Ihr müsst nur darauf achten, dass deine Eltern durch den Umbau keinen Vermögenszuwachs erhalten - eventuell bekommt ihr das dadurch hin, in dem sie dir vorab einen Teil des Hauses überschreiben, dann könnte man deine Investitionen nicht deinen Eltern zurechnen. Allerdings würde ich auf jeden Fall vorher einen Anwalt konsultieren.

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@BrilleHN

Da die Eltern im Leistungsbezug sind, können sie nicht einfach Vermögensteile "überschreiben". Der Wert dieses überschriebenen Anteils würde wie Einkommen berücksichtigt.

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@unbekannt2007

Deine Eltern müssen grundsätzlich JEDE Veränderung umgehend dem JobCenter mitteilen.

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Wenn du bei deinen Eltern wohnst, könnt ihr das mit einem einfachen Mietvertrag regeln. Eine bauliche Veränderung ist gar nicht immer möglich und müsste über eine Teilungserklärung laufen. Das dürfte zusätzlich auch sehr teuer werden. Bei den Eltern musst du ja gar nicht unbedingt eine abgeschlossene Wohnung haben.

@ unbekannt2007

Mit welchem Geld denn, das würde ja bedeuten, dass du Geld hast und von dem erst mal leben könntest.

da es sich um das Elternhaus handelt und ich eine eigene Wohnung im Elternhaus ausbauen würde, würde ich für die kosten aufkommen. 

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