Hallo, ist es zulässig, ein Zeitschriftenabonnement in Deutschland per E-Mail zu kündigen?

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6 Antworten

Würde ich vorsorglich nicht machen, sondern entweder Normalpost mit Bitte um Bestätigung. Wenn keine kommt binnen 3 Wochen, das gleiche nochmal
 per Einwurfeinschreiben. Oder gleich dies, wenn die Zeit drängt.

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Zulässig ist das immer, die Frage ist nur, wie du nachweisen willst, dass der Verlag diese Mail auch bekommen hat.

Grundsätzlich unterliegt eine Kündigung keinen besonderen Formvorschriften, es sei denn, dies wäre vertraglich oder gesetzlich explizit wirksam so festgelegt worden. Eine Kündigung ist immer lediglich eine einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung - aber das genau setzt voraus, dass sie den Empfänger eben auch erreicht haben muss. Solange der Empfänger also die Kündigung bestätigt hat respektive nicht bestreitet, selbige erhalten zu haben, solange ist es auch kein Problem, diese per Email zuzusenden. Aber aus Eigenschutz sollte man Kündigungen *immer* (mindestens zusätzlich) auch per Fax und/oder Einwurf-Einschreiben zustellen. Denn nur da hat man ggfs. einen gerichtsfesten Beleg über die erfolgte Zustellung. Bei Email ist dies technisch so nicht möglich.

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Kommentar von bastidunkel
27.06.2016, 19:07

Zulässig ist das immer

Das ist in jeder Hinsicht falsch. Du solltest endlich damit aufhören, hier Leuten so falsche Ratschläge zu geben. Oder stehst du dann finanziell für diese Fragesteller ein, wenn sie durch die falsche Kündigung einen Schaden haben? Wahrscheinlich nicht. Also halte dich doch einfach mal geschlossen.

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Kommentar von FordPrefect
27.06.2016, 19:37

Der Einzige, der hier ganz offenbar befreit und unbeschwert von jeglicher Sachkenntnis falsche Auskünfte erteilt, bist leider du. Was sich auch daran feststellen lässt, dass du für deine fantasievollen Ausführungen leider keine einzige belastbare Quelle abzuführen in der Lage bist.

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Hi,

eine Kündigung per eMail ist NICHT rechtswirksam, weil sie keine Unterschrift hat. Es sei denn, der Vertragspartner akzeptiert das, wenn nicht schickt man die Kündigung per Einschreiben, fertig.

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Kommentar von FordPrefect
27.06.2016, 13:35

Es sei denn, der Vertragspartner akzeptiert das

Nur dort, wo Schriftform vereinbart ist, kann die Kündigung ggfs. rechtsunwirksam sein. Ansonsten ist Textform per se völlig ausreichend.

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Zulässig, aber ohne Probleme anfechtbar. Mach es am besten per Post (idealerweise als Einschreiben mit Rückschein), dann kannst du die Kündigung und deren Versand nachweisen.

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Wird die Kündigung in Textform verlangt,reicht auch per E-Mail.

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Keine Kündigung ist in Deutschland per Email gesetzlich korrekt. Immer schriftlich per Einschreiben.

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Kommentar von FordPrefect
27.06.2016, 19:29

Gnothi seauton. Wärst du des Lesens mächtig, hättest du eventuell sogar bemerkt und ggfs. sogar verstanden, was in besagtem Paragraph 126a eindeutig und eigentlich unmissverständlich expressis verbis geschrieben steht. Nämlich dass die elektronische Unterschrift dort vonnöten ist, wo die (und ich zitiere es nochmal zum Mitschreiben für dich) "gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Form" (Zitat Ende) ersetzt werden soll. Das hat aber auch niemand angezweifelt. Es gibt aber keine allgemeine gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsform. Dort, wenn es sie gibt, bzw. dort, wo die Vertragspartner selbige entsprechend vereinbart haben, greift der zitierte Passus. Wo nicht, eben nicht. EOD.

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