Gesellschaftsrecht

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1 Antwort

1. Die Nennwerte der einzelnen Anteile ergeben in Summe das Stammkapital. Kauft man Anteile zum Nennwert, so kauft man sie eben zu dem Betrag mit dem Sie in der Satzung als Anteil festgelegt wurden.

1 a) die Alternative ist, dass der Wert der Anteile vom Nennwert abweicht (noch oben, oder untern, je nach dem, ob die Gesellschaft Gewinne erzielte, oder Verluste), dann kauft man eben zu dem Wert. ICh kaufe in den nächsten Tagen auch eine Gesellschaft für 1,- Euro.

2. Ja, wenn es sich entweder um eine Personengesellschaft handelt, oder man die Anteile geschenkt bekommt.

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Kommentar von Kabuco
25.08.2016, 09:38

vielleicht können Sie mir Folgendes noch beantworten:

Nehmen wir an, eine GmbH mit 25 TEUR Stammkapital teilt sich in 5 Anteile. Wenn ein Gesellschafter einen Anteil hält, dann hält er 20 % der GmbH, egal wie der Nennwert des Anteils ist. Dieser könnte etwa 1000 € Nennwert haben, während die anderen 4 Anteile (80 %) jeweils 6000 € Nennwert haben. Ist das
soweit korrekt? Und hat diese Form von unverhältnismäßiger Aufteilung Einfluß auf das Mitsprache- oder Entscheidungsrecht?

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