Hallo ich suche über diesen Weg hier jemanden der beruflich Psychologe ist und mir vielleicht bei meiner Angst helfen kann bitte?

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6 Antworten

Hi

Also gleich mal zubeginn..

Ohne dich persönlich gesehen zu haben, kann ich dir beim besten Willen keine Diagnose stellen. 

Zudem ist die Beschreibung deiner Angst oder Probleme etwas zu wirr und unvollständig, das dies auf die ferne zu begutachten wäre.

Am besten wendest du dich erstmal an deinen Hausarzt. Der kann dich gegebenenfalles an einen Therapeuten überweisen.

Urlaub und Entspannung würde dir sicherlich gut tun. Du scheinst mir leicht gestresst zu sein.

Alles gute

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Grüß dich, 

Vorab, ich bin Studentin der Psychologie im Master und daher alle Angaben ohne Gewähr und Qualifikation Behandlunnrn diesbezüglich zu erteilen. Ich kann dir nur miteilen was ich gelernt habe. Generell rate ich bei schwerwiegenden Ängsten die mit Beeinträchtigung des Lebens einhergehen zur Aufnahme einer Therapie.

Verlustängste an sich als Konstrukt sind in dem Sinne etwas positives. Denn sie zeigen dir was du erreicht hast und worauf du stolz sein kannst und solltest. Vermag es doch viele Individuen geben die sich derzeit in der selben "bescheidenen" Lebenssituation befinden wie du dich mit Anfang 20 und sich eine Familie und ein geregeltes berufliches Milieu wünschen. Eine Angst hat aber natürlich eine negative Konnotation. Sie belastet dich, lenkt dich ab. 

Versuch dir selber diese Angst zu nehmen. Läuft die Beziehung zu deiner Familie im Moment gut? Oder gibt es Probleme und Schwierigkeiten? (Von normalen Pärchenstreiterein abgesehen) sind diese nicht existent, kannst du deiner Angst Partnerin und Kind zu verlieren ebenso als nicht existent good bye sagen. Wichtig ist hier das du kognitiv also mittels denken, vorstellen etc dir immer wieder klar machst das alles sich in einem positiven Zustand befindet und ein Verlust derzeit nicht wahrscheinlich ist. Du kannst dir das auch erleichtern indem du deine Familie einbindest. Frag deine Frau/Kind ob sie glücklich sind ob es Ihnen an etwas fehlt. Wenn ja hast du eine Aufgabe, wenn nein eine Bestärkung des bestehenden positiven Zustandes. 

Dasselbe Prinzip kannst du beruflich anwenden. Läuft in der Firma/selbstständig alles gut? Oder erhältst du Ermahnungen von Vorgesetzten? Wenn ja suche das Gespräch und frage wie du dich verbessern kannst. Wenn nein, genieße die Ruhe und das sorgenfreie, versuche dankbar zu sein, allem voran dir das du so viel erreicht hast, deiner Frau für die Unterstützung. 

Worin die Ursache dieser Angst liegt kann vielerlei Gründe haben und ist so nicht beantworte bar. (Bsp. als Kind Geschwister die neue Errungenschaften an sich nahmen; Neider in Schule; ungelöste Konflikte) 

Die Angst davor das etwa irgendwann evtl wieder negativer werden kann, kann ich dir nicht nehmen, denn sie treibt den Menschen an positives aufrecht zu erhalten. Versuche dir zu vergegenwärtigen das dein Zustand derzeit keiner Gefahr einer Verschlechterung unterliegt und wenn es mal kommen sollte, wirst du es bemerken und entgegenwirken können. 

Liebe Grüße 

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Kommentar von DasDuelon
29.07.2016, 22:05

vielen lieben dank!! schön das sich jemand die Zeit nimmt und ausführlich antwortet, und das von einer angehenden Psychologin. nochmals danke, und ich werde einiges davon in der Tat umsetzen. schönen Gruß zurück

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Kommentar von Mikey86
29.07.2016, 22:22

Werte Kollegin

Wow!! Respekt für deine ausführliche Antwort. 

Für deinen bevorstehenden Abschluss, alles gute und viel Erfolg.

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Muss dir sagen, dass wir sicherlich alle nur Hobby-Psychologen sind. 

Es gibt aber Kummerkästen im Internet.. musst ein bisschen schauen. Da kannst du "anonym" etwas an Menschen schreiben, die mit Problemen vertraut sind. Also mir hat man ziemlich schnell geantwortet. Weiß allerdings nicht mehr, welche Seite das war.. 

Und ich kann dir nur den Rat von GuteFrage.net ans Herz legen..Glieder deinen Text etwas.. dann hat man mehr "lust" den durchzulesen.. ^^ 

Was spricht eigentlich dagegen, zu einem richtigen Psychologen zu gehen?

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Hm...die Frage ist, ob irgendein Verhalten von deinem Umfeld das auslöst oder du dich da selbst hinein steigerst?!? Was hast du denn schon probiert?

Also zu Ängsten lässt sich eigentlich nur sagen, dass man sie "aushalten" muss. Wenn Du z.B. Angst vor Menschenmengen hast, solltest du dich genau an einem solchen Ort hinstellen und abwarten. Irgendwann merkst du, dass du dich beruhigst und die Angst statt zu steigen, weiter sinkt.

Kannst du dich denn nicht vielleicht ablenken? Oder du schreibst dir alle positiven Dinge auf und immer wenn du Verlustängste hast, guckst du sie dir an? Vielleicht hängt es auch mit deinem Verantwortungsgefühl zusammen. Umso mehr du alles "hast" umso größer wird der Druck?

Letztendlich denke ich, es wäre sehr sehr gut, wenn du einen Therapeuten suchst :) Du kannst auch erst mal ein Probegespräch machen und schauen ob du hingehst oder nicht!

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Nein, mit Ratschlägen ist dir nicht zu helfen. Trau dich und such einen Psychotherapeuten auf. Die fressen dich nicht, geben dir keine Spritzen, schneiden dir keinen Bauch auf. Sie haben Schweigepflicht.
Man kann online keine Therapie machen und Ratschläge helfen dir nicht weiter.

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Warum suchst du den hier, wo die Kasse den doch zahlt?

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