Hallo Ich schreibe meine Maturaarbeit über Abtreibung bei Teenagern in der Schweiz & dafür behandle ich folgen, juristisches und pro und contra?

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1 Antwort

An Ärzte:

Handelt es sich bei dem, bei dem i. A. vor der Abtreibung ein Herzschlag festgestellt werden kann und das i. A. nach einer (erfolgreichen) Abtreibung keinen Herzschlag mehr aufweist, um ein Lebewesen im biologischen Sinne?

Falls nein, warum nicht?

Falls als Gründe genannt werden, dass es keine Schmerzen empfinden könne, kein Bewusstsein habe und/oder nicht alleine lebensfähig sei, darauf hinweisen, dass dies biologisch alles nicht Kriterien für Lebewesen/Nichtlebewesen sind und erste Frage wiederholen.

Falls ja, nachfragen zu welcher Spezies das Lebewesen dann wohl gehört?

Falls keine/andere/unklare Antwort nachfragen, ob es möglicherweise zu der Spezies Mensch gehören könnte?

Falls ja, nachfragen, ob denn nachvollziehbar ist, warum manche Abtreibung ablehnend gegeüber stehen, da es ja den Tod eines lebenden Exemplars der Spezies Mensch beinhaltet? Und ob und wie damit das eigene Handeln zu beurteilen ist?

An Betroffene:

Was in ihrem Leben, in ihrem Umfeld oder sonstwie anders sein müsste/hätte sein müssen, damit sie sich gegen eine Abtreibung entschieden hätten/entscheiden würden?

Darauf achten, dass verstanden wird, dass es nicht nur allgemein um Gründe geht (die natürlich auch erfragen), sondern wirklich darum, was hätte anders sein müssen, z.b. "Hätte mein Partner nicht so ablehnend und feindlich auf die Schwangerschaft reagiert, dann hätte ich mich wohl gegen eine Abtreibung entschieden." (unklar übrigens, ob und wieviele Frauen dazu tatsächlich was sagen können).

Ggf. nach Gründen statistisch sortieren.

Interessanter Aspekt ist hierbei, dass oft behauptet wird, dass die allermeisten Frauen frei und selbstbestimmt entscheiden; auf einen Teil trifft das sicher zu; aber bei einem anderen Teil ist das weniger eindeutig, z.b. ist eine Abtreibung, weil der Partner rücksichtslos auf Abtreibung drängt ja nicht unbedingt wirklich frei und selbstbestimmt.

Anzumerken ist, dass bei Betroffenen vorsichtig formuliert werden muss, damit die sich nicht an den Pranger gestellt fühlen; bei Ärzten muss darauf ein bischen geachtet werden, wenigstens soweit, dass die nicht dicht machen.

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