Hallo, ich möchte euch meine Situation schildern und gleichzeitig eure Meinung/Entscheidung hören... findet Ihr das fair?

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4 Antworten

Zuerst mal eine Frage: Wie kommst Du auf 1.000 Euro Verlust pro Jahr? Wie viele Urlaubstage und welcher Stundenlohn?

Meine Meinung zur Situation: Auch wenn Du juristisch Recht bekommen solltest - Du hast Dir damit keinen Gefallen getan. Welche Firma (egal ob Zeitarbeit oder nicht) möchte sich denn vom eigenen Mitarbeiter verklagen lassen. Das Vertrauensverhältnis ist kaputt. Es liegt auf der Hand, dass Du dort nicht mehr lange bleiben und nicht mehr glücklich wirst.

Ich halte es auch nicht für Erpressung. Du hast ja nicht nur die Wahl zwischen dieser Arbeitsstelle und Hartz4 - sondern es gibt auch noch andere Arbeitsstellen!

Meiner Erfahrung nach ist bei jeder Stelle irgendwas nicht so, wie man es gerne hätte. Man muss einfach für sich selber alles (nicht nur den Verdienst) zusammenrechnen - und wenn es unterm Strich passt - dann akzeptiere ich auch einzelne Dinge, die mir nicht gefallen.

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Ich verstehe nicht ganz genau wie du Klage eingereicht hast. Hast du dich beschwert über diesen Missstand? Oder eine richtige Klage eingereicht ?
Du arbeitest da ja schon länger, davor war das Thema kein Problem für dich? Normalerweise sollten zusatzklauseln in einem erweiterten Vertrag definiert sein.
Hast du dich über die möglichen Konsequenzen deines Schrittes bewusst gemacht ? Dadurch fällst du auf und nicht gerade positiv auch wenn es dir zustehen sollte, aber dann hättest du das direkt machen müssen und nicht nach Jahren...

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Kommentar von DougundPizza
10.10.2016, 03:23

Und im welchen Beruf werden den Pausen bezahlt ? Gilt das vielleicht für das Unternehmen, aber für die Zeitfirma sicher nicht.

Ich kenne niemanden der in der Pausenzeit Geld verdient^^

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Wenn Dir die Bedingungen nicht gefallen, steht es Dir ja frei, zu kündigen. Das ist ja schließlich nicht die einzige Zeitarbeitsfirma, die es gibt.

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Kommentar von Saramonn
10.10.2016, 02:55

Naja das kann man keine Bedingung nennen, höchstens Betrug aber da hast du Recht, muss mich nach einer anderen ZA umsehen.

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Kommentar von Herb3472
10.10.2016, 12:24

@Saramonn: wie auch immer Du es nennst - Mitarbeiter, die meinen Betrieb umstrukturieren wollten, habe ich immer besonders geschätzt.

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Kommentar von Familiengerd
10.10.2016, 12:35

Wenn Dir die Bedingungen nicht gefallen, steht es Dir ja frei, zu kündigen.

Das ist wieder das übliche "Totschlagargument", mit dem jede sachliche Hinterfragung eines bestimmten Zustandes abgewürgt wird!

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Kommentar von Herb3472
10.10.2016, 12:48

@Familiengerd: ach der Beschützer der Witwen und Waisen, der Rächer der Benachteiligten und Enterbten ist auch wieder da! Dir würde ich einmal empfehlen, mit Deinem eigenen Geld einen Wirtschaftsbetrieb zu gründen, und dort dann - auf eigenem Terrain und auf Deine eigenen Kosten - Deinen Schäflein mit Deinen konstruktiven Ratschlägen zur Seite zu stehen. Wetten, Du würdest so Manches ein wenig anders betrachten?

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Jeder, der krank ist oder Urlaub macht, hat im Schichtsystem oder bei Stundenlohn weniger-egal, ob Zeitarbeit oder nicht, da viele Zuschläge wegfallen. Wenn Du 6 Stunden bezahlt bekommst, hast du einen Vertrag über 30 Wochenstunden. Ist es so, Zahlen die korrekt. Was beschwerst du dich? Albern.

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Kommentar von Familiengerd
10.10.2016, 12:44

Jeder, der krank ist oder Urlaub macht, hat im Schichtsystem oder bei Stundenlohn weniger-egal, ob Zeitarbeit oder nicht, da viele Zuschläge wegfallen.

Das ist zunächst einmal falsch!

Bei Erkrankung hat der Arbeitnehmer das zu erhalten, was er ohne Erkrankung erhalten hätten (Entgelt-/Lohnausfallprinzip).

Wenn er in einem Schichtplan mit Überstunden und Zuschlagen eingeteilt war und dann erkrankt ist, erhält er auch das Entgelt für die geplanten Überstunden und die Zuschläge.

Beim Urlaub hat der Arbeitnehmer das Durchschnittsentgelt der letzten 13 Wochen/3 Monate zu erhalten, allerdings ohne Berücksichtigung von Überstunden in dieser Zeit (es sei denn, sie werden regelmäßig und dauerhaft über eine lange Zeit geleistet).

In diesem Fall hier hat der Fragesteller allerdings das Problem, dass er offensichtlich einen Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma über 30 Wochenstunden hat, aber im Kundenbetrieb 40 Wochenstunden leistet. Die Zeitarbeitsfirma als sein Arbeitgeber orientiert sich bei der Bezahlung während Krankheit und Urlaub dann an der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit von 30 Stunden.

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