Hallo ich lebe in der schweiz und möchte wenn ich mal erwachsen bin, einen huski holen. Schadet das den huski oder nicht?

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16 Antworten

Wie hier schon viele geschrieben haben sind Huskys sehr anspruchsvoll was Bewegung etc. haben.

Wir hatten nur zwei Husky-Mix welche sehr anspruchsvoll waren. Das bedeutet, dass wir täglich 4 x mind. 1-1 1/2 Stunden gelaufen (also nicht gemütlich geschlendert, sondern stramm) sind. Dann haben wir einen grossen Garten. Desweiteren ist mein Bruder öfters auf Tour gegangen, d.h. 2-3 Monate am Stück durch Deutschland (mit Zelt) durch. Das Hundegepäck (Futter, Decke etc.) haben die beiden selbst in Packtaschen getragen und das mit riesen Stolz!! Geschlafen haben sie meist im Garten in einer großen Hundehütte welche isoliert war (auch im Winter) nur wenn es extrem kalt war haben wir darauf bestanden dass sie drin sind. Sie hatten aber immer die Möglichkeit drin zu schlafen wenn sie wollten.

Jagdtrieb war Rassebedingt (es steckte auch noch Staff drin) stark vorhanden. Also Freilauf war nur bedingt möglich.

Sie sind sehr Charakterstark gewesen - wenn sie bspw. einen anderen Hund nicht mochten, dann musste man tierisch aufpassen.

Zu Menschen jedoch waren sie immer superlieb.

Ich kann also nur aus Erfahrung sprechen, dass diese Hunde nicht einfach sind uns war die Haltung letztendlich nur möglich weil mein Bruder und ich unterschiedlich gearbeitet haben und somit viel Zeit für die Hunde vorhanden war.

Wäre ich alleine gewesen wäre es fast unmöglich gewesen den Bewegungsdran zu befriedigen.

Huskys bringen viele Eigenarten mit, ähnlich wie die anderen Hunde vom Urtyp. Dessen muss man sich bewusst sein und sollte sich das auch besser zwei mal überlegen. 

Das "Problem" ist eigentlich, dass diese Hunde vom sog. Urtyp von ihrer Genetik her noch deutlich näher am Wolf sind als viele andere Hunde. 

Das bedeutet, dass ihnen viele Eigenschaften, die man sonst bewusst bei Hunden anzüchtet, fehlen. Ein Begleithund z.B. ist extra dafür gezüchtet ruhig zu sein, nicht zu anspruchsvoll an den Halter zu sein, freundlich gegenüber auch fremden Menschen, er soll auch in der Wohnung oder in der Stadt leben können, leicht erzieh- und trainierbar sein und sich stark an seinen Menschen binden, mehr als an andere Hunde z.B. 

Alles das ist bei Hunden vom Urtyp nicht der Fall. Das heißt nicht, dass sie nicht trotzdem diese Eigenschaften haben können - es ist nur nicht das Zuchtziel dieser Hunde und dementsprechend deutlich seltener und weniger ausgeprägt anzutreffen. 

Bei vielen Hütehunden z.B. ist der Jagdtrieb auch so weit abgeändert, dass sie die Beute zwar einholen, aber gar nicht reißen (können). So was passiert einem echten Husky nicht. Es ist nicht selten, dass sie nur sehr sehr schwer abrufbar sind und kaum ohne Leine laufen gelassen werden können.

Es sind ganz tolle Hunde, keine Frage! Aber man muss wissen, dass ein Husky kein Chihuahua und auch kein Labrador ist und auch dementsprechend mit ihm umgehen. 

Und du hast also die Zeit jeden Tag gut 30km mit dem Hund am Stück zu rennen und am besten noch Zugsport zu betreiben?

Auch hält man Huskys am besten zu zweit oder mehr.

Wonach hast du dir den Hund ausgesucht? Nach dem Aussehen?

ancanei 17.01.2017, 14:45

Kazuj ist noch sehr jung, von daher tippe ich mal auf Aussehen. Wenn nu da stünde, dass er/sie von Schlittenrennen fasziniert ist und überhaupt sehr aktiv und viel draußen ist, wäre die Wahl wohl deswegen auf den Husky gefallen, aber so halt eher, weil der Husky einfach ein traumhaft schöner auffällig gezeichneter Hund ist und mitunter Augen hat, in denen man schier ertrinken kann.

So war (und bin) ich ja auch von Border Collies und Salukis fasziniert, aber Welten davon entfernt, mir einen zulegen zu wollen. Einfach, weil ich diesen Tieren weder gerecht werden könnte noch wollte. Bei Huskys wars ähnlich und ist einfach nichtmal der Hauch einer Frage. Dafür muss man einfach fitt sein, den Großteil seiner Freizeit reinhängen und selbst so diszipliniert, dass man das auch über 10 Jahre durchziehen kann.

Wenn nicht, ist der Hund der Hauptleidtragende. Und die, die möglicherweise umgerissen oder gar gebissen werden, weil so ein Tier einfach nicht weiß, wohin mit all seiner Energie.

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Kazuj 17.01.2017, 18:36

Oh man deshalb frag ich ja euch trotzdem danke das du dir zeit genommen hast!

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Ich kann nur von mir sprechen.

Ich würde es nicht aushalten eine husky hier in DE zu haben.

Jedesmal wenn er hecheln würde ( beim spielen etc. ) würde ich ein richtig schlechtes Gewissen bekommen und das würde mich glaube ich kaputt machen...
Denn nur weil ich ihn hier haben wollte muss ein Tier was aushalten was er gar nicht möchte/kann...

das würde ich nicht machen...

Jaja, das ich übertreibe könnt ihr euch sparen. Jedem seine eigene Meinung und gut ist.

dasadi 17.01.2017, 13:45

Mir würde es genauso gehen und ich denke, den meisten sensiblen Menschen auch.

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skjonii 17.01.2017, 13:53

ist für mich dasselbe bei Möpsen oder franz. Bulldoggen z.B... da wird mir jedesmal anders..

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KangalLove 17.01.2017, 18:52

Geht mir bei Möpsen etc. auch so. ich kann diese oberflächliche Gehabe heutzutage eh nicht verstehen... Ich habe mal eine Frau kennengelernt die aktiv im tierschutz tätig ist/war... hat selbst 3 Franz. Bulldoggen und 1 nackthund.... die Hunde sind vom Züchter und sie mag diese Rassen soooo sehr das sie die immer wieder beim Züchter kaufen wird.. 2 der bullis wurden am gaumensegel operiert und bei einem musste die Nase frei geschnitten werden weil die faltige haut die Nase komplett zusammen gequetscht war... ich verstehe das nicht...

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Natürlich schadet das dem Hund, denn Huskis sind keine Wohnungshunde. Sie brauchen ihr Rudel und müssen Schlitten ziehen können. Sie brauchen mehrere Stunden Arbeit am Tag, idealerweise in Schnee und Eis. Das kannst Du nicht bieten. Warte bis Du erwachsen bist und vernünftig genug, Dich über Haltungsbedingungen für Hunde zu informieren. Man holt sich keinen Hund, um einen Freund zu haben, wenn man ihm kein Leben bieten kann, das ihn glücklich macht.

Kazuj 17.01.2017, 13:17

Oke schade trotzdem danke 

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ancanei 17.01.2017, 14:58
@Kazuj

Ich verstehe dich unglaublich gut - der Husky ist ein Traumhund (wie andere meiner Favoriten - z.B. der Bordercollie auch. Aber da gibts nix zum umerziehen. Wer einen Husky glücklich machen will, der hält ihn entweder im Rudel und zum Schlittenziehen oder besser garnicht. Ähnlich beim Bordercollie - die wollen RICHTIG gefordert werden, auch geistig. Sonst langweilen sie sich und dann wirds (meist) unangenehm für alle Beteiligten.

Ich finde sie wirklich traumhaft, aber ich könnte ihnen einfach nicht gerecht werden. Nu bin ich aber auch schon fast 60 - als ich jung war, hab ich das auch noch ein bisschen anders gesehen. Kann ich supergut nachvollziehen. Nutzt aber nix - gerade die Huskys sind intensivst für die Bedürfnisse der Völker des Polarkreises gezüchtet und auf tagelange Schlittenfahrten durch Schnee und Eis.

Es gibt auch ne Menge, die heute als Familienhund gehalten werden. Was in Einzelfällen auch ganz gut gehen kann, Aber die wachsende Zahl von Notaufnahmen für Huskys weltweit spricht für sich. Denn da landen die Tiere, bei denen das nicht geklappt hat und das sind nicht eben wenige.
Früher hat die Anschaffung eines *Packs* (Rudel) ne Menge Geld gekostet - heut kriegen sie nicht mal die unter, die sie retten wollen. Modehunde habens einfach schwer


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Kazuj 17.01.2017, 13:21

Und wenn ich ihn von klein an erziehe ?

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dasadi 17.01.2017, 13:31
@Kazuj

Mit Erziehung hat das nichts zu tun. Man hält ein Tier ARTGERECHT. Das ist man dem Tier schuldig, sonst wird es ihm nie gut gehen. Und was soll man von einem Menschen denken, dem es nicht wichtig ist, dass es dem Tier gut geht ? Ein Husky ist ein spezieller Hund, genau wie verschiedene asiatische Rassen. Sie eignen sich nicht als Familienhunde, sie sind damit nicht ausgelastet. Das wird dann für den Hund zum Problem, was dann wiederum für den Menschen sehr problematisch werden kann. In jedem Tierheim sitzen Unmengen von Hunden, die ihre Familien verloren haben und dringend eine neue Familie oder einen neuen, zuverlässigen Freund brauchen. Such Dir dort einen Hund, der in der Lage ist, DEIN Leben, so wie Du es führst, zu teilen und Freude damit zu haben. Nur das ist eine Garantie für eine gute Mensch/Hund-Beziehung und eine glückliche Partnerschaft.

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Wenn du mit dem Problem das Wetter meinst dann gibt es keines den die Tiere gewöhnen sich daran das viel größere Problem ist, dass Huskys Schlittenhunde sind und mehrere Stunden am Tag Bewegung brauchen aber nicht nur normales spazieren gehen sondern auch wirklich rennen und das können die wenigsten den Tieren bietet der Husky ist also wirklich ein sehr anspruchsvoller Hund und man sollte sich den Kauf gut überlegen

Kazuj 17.01.2017, 18:37

Danke

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Wenn du in den Bergen wohnst und den Husky täglich vor den Schlitten spannen kannst..

Huskys sind keine Hunde für Otto Normalbürger, denen wird man nicht gerecht und die sind auch nicht erziehbar wie Familien geeignete Hunde.

Sie sind auch sehr bellfreudig, das lieben die Nachbarn...

Was soll dem Husky schaden, die Schweiz? 

Was einer solchen Hunderasse wirklich ''schadet'', sind Besitzer, die sich vor der Anschaffung nicht ausgiebig mit den Bedürfnissen dieser Hunde beschäftigt haben bzw. deren Anforderungen nicht gerecht werden können. 

Nicht jeder bzw. die Wenigsten sind für Huskys geeignet, trotzdem schaffen sich sehr viele einen solchen Hund an, weil sie eben wunderschön sind. Natürlich ist jeder Hund ein Individuum und unterschiedlich vom Charakter, aber es gibt rassentypische Eigenschaften, die ein jeder mit sich bringt.

Also, vorher informieren und dann entscheiden und nicht bei der Wahl eines treuen Vierbeiners (nur) nach dem Aussehen gehen. Man sollte sich immer für eine Rasse entscheiden, die auch zu einem passt. 

Gruß 

Kazuj 17.01.2017, 18:38

Danke das du die zeit genommen hast

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kommt drauf an, wie du ihm hälst. wie sieht denn deine zeit aus, die mußte haben. hast du viel Erfahrungen mit umgang von Hunden oder bist du eine Anfängerin.

einen huski holen

warum nur einen? Du hast Dich doch sicherlich über diese Rasse informiert und weißt deshalb, dass man Huskys mind. nur zu zweit halten sollte. 

wenn Du das nicht wissen solltest, warum willst Du unbedingt einen solchen Hund haben?! Denn in erster Linie informiert man sich ob der Hund überhaupt zu einem passt und man die Ansprüche und Bedürfnissen des Hundes langfristig auch erfüllen kann.

man schafft sich kein Tier aus einer Laune heraus an. Ein Hund lebt 12-15 Jahre und muß JEDEN Tag seines Lebens artgerecht versorgt und auch gehalten werden!

Huskys sind Arbeitshunde die jeden Tag sehr lange Strecken rennen und dabei arbeiten wollen (Zugsport). 

Was soll dem Husky schaden,das Du in der Schweiz wohnst??? Wenn Du erwachsen bist und Zeit genug hast für einen Husky,wird Ihm das nicht schaden,egal wo Du wohnst!

nettermensch 17.01.2017, 13:16

Husky in eine kleine Wohnung, das schadet auf jedenfall für den Hund.

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silberwind58 17.01.2017, 13:18
@nettermensch

Aus der Frage geht nicht hervor,wie der Fragesteller wohnt! Na klar ist ein Husky in einer kleinen Wohnung nicht glücklich!

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dasadi 17.01.2017, 13:32
@silberwind58

Nein ? Ich finde, aus der Fragestellung kann man sehr viel über den Fragesteller heraus lesen.

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silberwind58 17.01.2017, 13:33
@dasadi

Ich lese aus der Frage,Fragesteller wohnt in der Schweiz und will als Erwachsener einen Husky haben!

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dasadi 17.01.2017, 13:35
@silberwind58

Das ist nicht sonderlich viel, ich lese da mehr. Und ich denke, das geht den meisten Hundehaltern so, insbesondere den Huskymenschen.

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silberwind58 17.01.2017, 13:37
@dasadi

Da kenne ich Huskymenschen,deren Hunde nicht täglich am Schlitten sind und glückliche,ausgelastete Hunde sind!

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dasadi 17.01.2017, 13:47
@silberwind58

Ich bezweifle, dass diese Hunde wirklich glücklich und ausgelastet sind.

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dasadi 17.01.2017, 14:07
@silberwind58

Sag mal, was hast Du für ein Problem ? Hab ich Dir irgendwie auf die Füße getreten ?

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silberwind58 17.01.2017, 14:08
@dasadi

Ich finde Dich lästig! Ich widme mich anderen Fragen und Du findest kein Ende zu der Frage hier!  

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ancanei 17.01.2017, 15:05
@silberwind58

Es gibt natürlich Einzelfälle, in denen das gut geht. Aber die wachsende Zahl der Notaufnahmestellen, in denen die landen, bei denen es nicht gut ging, spricht für sich. Wer WIRKlich tierlieb ist und WIRKlich das Beste für einen Hund will, der geht dieses Risiko einfach nicht ein - es sei denn aus Unwissenheit und/oder aus einer 'Wird-schon-gutgehen'-Mentalität heraus.

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silberwind58 17.01.2017, 15:07
@ancanei

Ich hab einen Freund in Niederösterreich der hat drei Husky-Malamut Hunde aus dem Tierschutz aufgenommen. Die leben auf einem grossen Hof aber brauchen keinen Schlitten,um ausgelastet zu sein. Die Hunde sind von " Husky in Not ". Es sind jetzt      glückliche Hunde !

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ancanei 17.01.2017, 15:08
@silberwind58

Na zumindest ist dasadi informiert und verantwortungsbewusst. Drum finde ich, dass er gerade deswegen bereit ist, lästig zu sein, wenns denn nötig ist, um einem Husky das wirklich häufige Ende einer Mensch-Hund-Beziehung zu ersparen.

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dasadi 17.01.2017, 19:17
@silberwind58

Dann hast Du aus der Frage herausgelesen, dass dort ein großer Hof vorhanden ist? Und dass der Fragesteller ein Rudel haben möchte? Interessant.....da bin ich lieber lästig....

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silberwind58 18.01.2017, 09:00
@dasadi

Fragesteller wird Seinen Hund nicht in einem Ein-Zimmer-Apartment halten. Aber Du hast ja noch viel mehr aus der Frage heraus gelesen,s.o. !

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Was soll dem Husky denn schaden? Dass Du in der Schweiz wohnst??? Schlechte Haltung, nicht artgerecht, schadet jedem Tier in jedem Fall, aber das liegt allein an Dir.

Wenn du dem Huski das Leben bieten kannst, das er als Huski braucht, schadest du ihm nicht. Sonst ja.

wiso sollte es dem Hund ( Husky ) schaden dass Du in der Schweiz lebst ???

so hab ich Deine Frage verstanden.....

was sollte den husky schaden? sry, aber die frage ist unklar gestellt.

wenn du einen hund haben willst musst du dich an seine bedürfnisse halten, kannst du diese nicht erfüllen ist es besser du nimmst dir keinen.

huskys sind aber sehr aktive hunde (jaja ich weiß jeder hund ist aktiv, aber die einen mehr als die anderen rassen).

wir haben in der nachbar-ortschaft einen typ mit 4 huskys, ok jetzt nur noch 3 ... umstände k.a. ... der geht jeden tag mit den tieren in der früh schlitten fahren von sich zuhause bis in die übernächste ortschaft und wieder zurück, mittags normal spazieren und nachmittags/abends wieder entweder schlittenfahren, oder joggen bis in die nächste ortschaft.

Das kommt doch allein auf dich an...

Kazuj 17.01.2017, 13:15

Ich meine wegen seinen fell vlt kann er ja nur im kalten Gebieten leben

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dasadi 17.01.2017, 13:34
@Kazuj

Ein Husky fühlt sich in der Wohnung deutlich weniger wohl, als draußen. Das sind Hunde, die eine kühle Terasse deutlich einem Plätzchen vor der Heizung vorziehen.

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