Hallo ich ich war jetzt vorm Gericht wegen Fahrrad fahren unter Alkohol . Meine Frage ist also ich muss ein Bußgeld von 600 Euro zahlen erwartet mich noch was?

10 Antworten

Das war wohl eher eine Geldstrafe als ein Bußgeld (§ 316 StGB).

Die Verurteilung wird der Fahrerlaubnisbehörde gemeldet, die vermutlich eine MPU anordnen wird. Bestehst Du diese nicht, ist der Lappen weg.

Verweigerst Du die MPU, kann Dir das Führen sämtlicher Fahrzeuge (auch Fahrrad!) untersagt werden. (VGH München, Urteil v. 01.10.2012, Az.: 11 BV 12.771)

erwartet mich noch was?

Die Führerscheinstelle wird eine MPU von dir verlangen. Fällt die negativ aus (oder wird nicht fristgerecht vorgelegt), wird deine Fahrerlaubnis entzogen.

Außerdem gibt es 2 Punkte in Flensburg.

Da du nichts von Probezeit schreibst, fällt das wohl weg. Ansonsten wäre das (auch mit dem Fahrrad) ein A-Verstoß, womit Aufbauseminar und Probezeitverlängerung fällig wären.

Zu wie vielen Tagessätzen wurdest Du denn verurteilt , und wurdest Du zuvor schon einmal mit Alkohol im Strassenverkehr auffällig ?

Da Du jetzt vermutlich über 1,6 Promille BAK gehabt haben dürftest, wirst Du wegen einer Straftat nach Paragraf 316 StGB oder 315c StGB auch 3 Punkte im Verkehrs-Zentralregister erhalten und es ergeht eine Meldung des Vorfalls an das Strassenverkehrsamt.

Zu 3 Tagessätzen a 200 Euro

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@Yakira21

Meinst Du nicht eher 30 TS zu 20 Euro ? Wurdest Du zuvor schon mal mit Alkohol oder Drogen im Strassenverkehr strafrechtlich auffällig ?

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Da ihm im Urteil die Fahrerlaubnis nicht entzogen bzw. keine Sperre erteilt wurde, sind es nur 2 Punkte.

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