Hallo ich hatte heute einen kleinen auffahrunfall auf dem weg zur arbeit. Mein chef möchte jetzt einen unfallbericht haben. wozu braucht er den?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Hoi.

Tja, das ist eine interessante Frage.

Entgegen der meisten anderen Leute hier hat nur MalusMendacis den richtigen Hinweis gegeben.

Erst ab drei Tagen Arbeitsunfähigkeit oder Tod muss eine Meldung an die Berufsgenossenschaft erfolgen.

Im Verbandbuch muss nur "jede Verletzung und jede Erste-Hilfe-Leistung im Betrieb schriftlich festgehalten werden".

Da du aber wohl im Moment noch arbeitest und du keine Verletzung im Betrieb hattest, braucht dein Chef keine Meldung machen. Entweder hat auch er keine Ahnung, er ist sehr neugierig oder er will für ein QS-Handbuch eine Dokumentation.

Mein Tipp: Lehne seine Anfrage höflich, aber bestimmt ab. Nur wenn du doch noch ausfällst, dann musst ihm was sagen. Aber eben auch keinen "Unfallbericht".

So etwas braucht nur die BG  - die prüft dann, ob du auf dem direkten Weg warst oder zieht sich von der Polizei die Akten, um bei einem Unfallgegner Geld zurückzufordern.

Ciao Loki

Weil eine Meldung an die zuständige Berufsgenossenschaft ergehen muss. Diese ist dann für deine weitere Behandlung die zuständige Kostenträgerin. Die Krankenkasse steigt bei Unfällen, die sich auf dem Weg zur Arbeit und während der Arbeit selbst ereignen, aus. Der Unfallversicherungsträger wird dich wahrscheinlich in den kommenden Tagen kontaktieren, z.B. ob du dich auf dem unmittelbaren Weg befunden hast etc.

PS: Der Arbeitgeber ist bei einer Arbeitsunfähigkeit wegen eines Arbeitsunfalles bzw. Wegeunfalls von über drei Tagen kraft Gesetzes VERPFLICHTET eine Unfallanzeige zu erstatten.

Liebe Grüße und gute Besserung.

Das richtige Stichwort ist Wegeunfall. Die Kosten für die Heilbehandlung - unter Umständen wenn bei schweren Unfällen notwendig auch die Kosten für eine Umschulung - werden bei Anerkennung als Wegeunfall voll und ganz von der zuständigen Berufsgenossenschaft getragen und nicht von deiner Krankenkasse.

Auch wenn es nur ein kleiner Unfall war, ist die Dokumentation wichtig (vgl. Verbandsbuch). Es können durchaus noch im Nachhinnein Unfallschäden auftreten, die du vielleicht jetzt noch nicht erkennst.

Kompliment an deinen Chef - der denkt mit.

Da es ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit war, muss ein Unfallbericht geschrieben werden, er wird an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet.

1. weil du zu spät gekommen bist und 2. weil es ein wegeunfall war und dieser gemeldet werden muss und 3. kann es sein, dass morgen erst herauskommt das du dich doch irgendwo verletzt hast.

weil er sehen will ob du die Wahrheit gesagt hast

na den muß er der versicherung vorlegen,sonst zahlt die nichts.

was soll die denn zahlen? war mein privater pkw und da ich stundenlohn bekomme, sind für ihn ja keine kosten entstanden

0
@nano1002

vieleicht sieht er den weg von dir zuhause zur arbeit als dienstweg an und daher der bericht.

1

Was möchtest Du wissen?