Hallo, ich habe vom Arbeitsamt die Auflage bekommen, in eine Fachpsychiatrie zu gehen und ich weiß nicht was ich machen soll! Welchen Weg würdet ihr gehen?

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13 Antworten

um den ganzen quatsch abzukürzen, lass dich doch selbst in eine klinik einweisen. dann kannst du dich in ruhe behandeln lassen und dir medis geben lassen, dich drauf einstellen lassen. wenn das überhaupt möglich ist.

mit dem was du so von dir gibst, wird dir ein selbstbestimmtes leben eh nicht möglich sein und du bekommst wohl einen betreuer an die seite der sich um dich und deine angelegenheiten kümmern wird.

auflagen des jc sind folge zu leisten. wenn nicht, wirst du aus dem leistungsbezug genommen. du wirst eh kein alg2 mehr bekommen, da du nicht arbeitsfähig bist und nicht belastbar für mind. 3h tgl und somit bist du raus.

Hallo Dir,

Ich entschuldige mich erstmal für evtl. Schreibfehler, aber ich bin gerade unterwegs. Deine Frage möchte ich dennoch versuchen zu beantworten.

Ich denke dir so eine Auflage zu machen, halte ich für nicht wirklich gut. Wenn es für dich vielleicht dennoch eine gute Idee ist (weil es dir helfen könnte).
Sehe die Sache mal etwas anders :

Ein wichtiger Punkt ist doch deine Zukunft. Möchtest du in Zukunft “Minijobs“ oder lieber versuchen einen “Vollzeit Job“ zu machen.

Klar, es ist für dich bedtimmt ein großet Schritt, der dich auch unsicher macht, keine Frage, aber nach einer Faxhklinik weißt du was möglich ist. Du lernst auch deine Krankheit kennen, Wege damit unzugehen und bestimmt auch Möglichkeiten sie dir helfen.

Schau nicht auf die Zeit die du nicht arbeiten kannst, schau suf die Zeit danach. Es gibt für psychisch Kranke Menschen soo viele Möglichkeiten die helfen (können).

Schau ich bin selber krank und schon lange aus der Arbeitswelt raus. Aber ich schaue nach vorne. Was kann ich noch erreichen, was geht, was nicht. Und ich habe die 40 schon überschritten. Viel viel Zeit habe ich schon verloren. Nutze die Chance und versuche daraus etwas motzunehmen. Etwas das dich weiter bringt und vielleicht auch einen Job in dem du dich wohl fühlst und man Verständnis für jemanden hat der schlimmes erlebt hat und dadurch krank geworden ist.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Mut machen, dir einen Gedanken bringen der dir hilft eine Entscheidung zu treffen. Eine gute Idee wäre auch deinen Arzt anzusprechen bzw. deinen Therapeuten, die werden dir bestimmt einen besseren Rat geben können, als mir es möglich ist.

Alles gute

Unter anderem habe ich psychotische Depressionen, Sozialphobie, und
PTBS. Dann gibt es schon seit längerem den Verdacht auf eine paranoide
Persönlichkeitsstörung, und vielleicht Schizophrenie bzw.
Asperger-Syndrom.

Dein Diagnose-Cocktail sieht aus, als ob es zwischen dem einen oder anderen Symptom einen Zusammenhang gibt.

Die PTBS gibts ja auch nicht von Ungefähr. Niemand ist einfach so posttraumatisch belastet. Da gab es einen Auslöser, der wahrscheinlich schon sehr lange zurückliegt. So etwas muss behandelt werden, hätte wahrscheinlich schon viel früher behandelt werden müssen.

Du weißt noch nicht einmal, ob Du Aperger oder Schizophrenie hast. Das würde ich aber wissen wollen.

Was meinst Du, wie lange Du noch Weg3 durchhalten könntest?

... nur um dann eine Ausbildung für 'Behinderte' zu machen und danach bekommt man sowieso keinen normalen Beruf mehr

Du hast Angst, mit einer Behinderten-Ausbildung keinen Job mehr zu bekommen. Welche Alternativen hast Du denn? Z.Zt. hast Du gar keine Ausbildung.

Du musst erst einmal auf die Beine kommen. Mit Deinem favorisierten Weg3 geht das ganz bestimmt nicht. Du lebst damit das Leben weiter, das Dich krank gemacht hat. Du bist ja jetzt schon kaum vermittelbar. Eine Ausbildung bekommst Du auf diese Weise nie.

Dein Weg2 hängt von Dir ab bzw. von der Schwere Deiner Störungen. Ich glaube nach dem Diagnose-Cocktail nicht, dass das der richtige Weg ist. Ich glaube eher, dass es Deine Wunschvorstellung ist, weil Du nicht in die Psychiatrie willst. Ambulant kann natürlich auch heißen, dass Du den ganzen Tag in der Klinik verbringst und danach nach Hause gehst. Das setzt aber voraus, dass Du dauerhaft allein zurecht kommen kannst.

Weg1 kommt mir auch etwas lang vor. Geht nicht das eine oder andere parallel zueinander?

Lass Dich von einem Psychiater beraten! Du solltest zumindest erst einmal wissen, was Du überhaupt genau hast. Deine Angaben sind so vage. Warst Du Du überhaupt jemals in Behandlung. Bei Dir scheint so viel aufgelaufen zu sein. Mit ein paar Monaten bist Du damit sowieso nicht durch.

Erstens sind deine Angaben über Warte- und Behandlungszeiten völliger Unsinn.

Zweitens, wenn du erwerbsunfähig bist, wärest du verrentet, hättest bei den Angaben außerdem eine Anerkennung eines Behindertenstatus und wärest nicht im System der Arbeitsagentur und man würde mit dir logischerweise auch keine Maßnahmen planen.

Ich würde dir zu Weg 2 raten. Aber du musst selber wissen, inwieweit dein Leben so stark beeinträchtigt ist, dass du in eine Psychiatrie stationär gehst.

Ich denke auch mal, dass deine Erkrankungen von einem bestimmten Erlebnis ausgelöst wurden, jedenfalls deine Belastungsstörung, die Sozialphobie und die Depressionen. Soweit die Wissenschaft weiß, ist Asperger(Autismus) wahrscheinlich angeboren.

Dein Asperger kann man nicht heilen, eine Persönlichkeitsstörung auch nicht und das musst du dir bewusst werden. Dass es zwar Möglichkeiten gibt (gut) damit zu leben, aber es niemals geheilt werden kann.

Daher wirst du immer Probleme im Arbeitsleben haben, aber evtl. kannst du einen GdB beantragen.

ich würde sehr wohl aufs Arbeitsamt hören und in eine fachklinik gehen, auch wenn es länger dauert, das ist der einzige weg

Bist du nun erwerbsunfähig oder nicht ? Du schreibst du bist erwerbsunfähig was sollen dann die Alternativen mit arbeiten gehen oder Ausbildung.

Und was planst Du so weit vor allem wenn du keine Diagnose hast dann nennt man das nämlich spekulieren und nicht planen ! Was spricht gegen eine Fachklinik wie lange du da bleibst und wie es danach weiter geht ist doch dein bier und da kann dir auch keiner reinreden. Kümmer dich um deine Gesundheit und dann um dein weiteres Leben.

Wenn du dann arbeitsfähig sein solltest und das möchtest suchst du dir einen Job. Wenn der was weiter weg ist bezahlt das Amt dir auch die Umzugskosten um einer sozialbeitragspflichtigen Beschäftigung nachzugehen. Sollte es na dran sein kannst du ja von deinem Gehalt öffentliche Verkehrsmittel oder auto bezahlen. Aber es ist sowas von eine Zeitverschwendung jetzt darüber nachzudenken.

step by step


Wer sagt, dass du ein Jahr stationär in Therapie bist oder musst?

Tremswaldi 31.08.2017, 20:02

... und im Anschluß eine 18 monatige Reha???

Woher hast du diese Angaben?
Das würd mich wirklich interessieren....

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Wenn du keine Sperre riskieren möchtest, kannst dann solltest du den Weg das Arbeitsamts gehen 

dein Leben deine Entscheidung 

"bin erwerbsunfähig. D.h. ich kann nicht arbeiten gehen, auch keine 3h am Tag."

Wenn dem so wäre, hättest Du mit "dem Arbeitsamt" gar nichts mehr zu tun. Im Übrigen gibt es die Behörde dieses Namens seit ca. 15 Jahren nicht mehr.

Bei Deiner Ahnung von der Materie ist Dir nur der Gang zu einer Beratungsstelle anzuraten. Mit allem anderen kannst Du sowieso nichts anfangen.

Junge hör doch auf ständig irgendwelche blöden Fragen zu stellen.

Mache die Therapie und höre auf das Arbeitsamt.

Wieso sollten sie dir auch einfach eine Wohnung und co finanzieren? Komme mal in der Realität an.

also entweder bist krank oder gar von eine behinderung bedroht oder bist gar behindert?

bei einer drohende oder gar bei einer behinderung muss man nach § reha machen um auf den 1. arbeitsmarkt zu kommen dies ist das ziel?

wenn du krank bist dann mache alles um gesund zu werden?

egal was ist, es ist nötig das man dies anerkennt was ist?

du fragst nach deinem weg? ich finde es gut was der staat anbietet aber leider gibt es sehr wenige sachliche und fachliche berater? eigenlich sollte dies meines wissens das inderkratonsamt machen?

aber das steckt das wort amt drinn? es wird viel beraten mit hoheitsrechte? ist das denn beratung?

nur du selbst kennst deine grenzen? aber es gibt wenige AG die leute wollen auf die man zeitlich nicht verlassen kann? fehlzeiten kosten viel geld?

auch wenn man selbständig ist kann ist fehlzeiten meist so schädlich das die selbständigkeit zu nichte geht?

die aufendhalte die du aufgezählt hast kosten nicht nur zeit für dich sonder ein vermögen?

auch die WFB sind meist die lebenshilfe? du wurde nicht für kranke sonder für geistig behinderte gegründet nur der staat möchte dies unterwandern? aber fachlich ist dies nicht richtig? (wahltag ist zahltag?)

ich weis nicht ob es sowas wie

http://www.synanon-aktuell.de/

bei  drogenkrank gibt  nur für psychisch kranke?

dies habe ich mal gesehen;

ob das was für dich ist weis ich nicht? aber wo so eine einrichtung ist könnte auch weiter geben?

http://www.westfluegel-syke.de/herberge.html



... also bei mir in der Strasse sitzen dutzende Leute die krank sind. Teilweise  gammeln die seit jahrzehnten. 

Den Übergang zur Rente saufen sie sich frei. 

Der Staat sorgt sich um sie, indem er zahlt. Wohnung plus Taschengeld. Klappt mal einer zusammen kommt gleich ein Krankenwagen. Die Krankenversicherung ist bezahlt. Unweit ist eine Tafel wo es gratis essen gibt. Im Untergeschoss gibt es Kleidung, alles für die Wohung und Tiefkühlessen. 

Du kannst dir ja ne Wohnung in der Stadt suchen, dann kannst du das alles bequem ablaufen. 

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