Hallo, ich habe vom Arbeitsamt die Auflage bekommen, in eine Fachpsychiatrie zu gehen und ich weiß nicht was ich machen soll! Welchen Weg würdet ihr gehen?

15 Antworten

Unter anderem habe ich psychotische Depressionen, Sozialphobie, und
PTBS. Dann gibt es schon seit längerem den Verdacht auf eine paranoide
Persönlichkeitsstörung, und vielleicht Schizophrenie bzw.
Asperger-Syndrom.

Dein Diagnose-Cocktail sieht aus, als ob es zwischen dem einen oder anderen Symptom einen Zusammenhang gibt.

Die PTBS gibts ja auch nicht von Ungefähr. Niemand ist einfach so posttraumatisch belastet. Da gab es einen Auslöser, der wahrscheinlich schon sehr lange zurückliegt. So etwas muss behandelt werden, hätte wahrscheinlich schon viel früher behandelt werden müssen.

Du weißt noch nicht einmal, ob Du Aperger oder Schizophrenie hast. Das würde ich aber wissen wollen.

Was meinst Du, wie lange Du noch Weg3 durchhalten könntest?

... nur um dann eine Ausbildung für 'Behinderte' zu machen und danach bekommt man sowieso keinen normalen Beruf mehr

Du hast Angst, mit einer Behinderten-Ausbildung keinen Job mehr zu bekommen. Welche Alternativen hast Du denn? Z.Zt. hast Du gar keine Ausbildung.

Du musst erst einmal auf die Beine kommen. Mit Deinem favorisierten Weg3 geht das ganz bestimmt nicht. Du lebst damit das Leben weiter, das Dich krank gemacht hat. Du bist ja jetzt schon kaum vermittelbar. Eine Ausbildung bekommst Du auf diese Weise nie.

Dein Weg2 hängt von Dir ab bzw. von der Schwere Deiner Störungen. Ich glaube nach dem Diagnose-Cocktail nicht, dass das der richtige Weg ist. Ich glaube eher, dass es Deine Wunschvorstellung ist, weil Du nicht in die Psychiatrie willst. Ambulant kann natürlich auch heißen, dass Du den ganzen Tag in der Klinik verbringst und danach nach Hause gehst. Das setzt aber voraus, dass Du dauerhaft allein zurecht kommen kannst.

Weg1 kommt mir auch etwas lang vor. Geht nicht das eine oder andere parallel zueinander?

Lass Dich von einem Psychiater beraten! Du solltest zumindest erst einmal wissen, was Du überhaupt genau hast. Deine Angaben sind so vage. Warst Du Du überhaupt jemals in Behandlung. Bei Dir scheint so viel aufgelaufen zu sein. Mit ein paar Monaten bist Du damit sowieso nicht durch.

Hallo Dir,

Ich entschuldige mich erstmal für evtl. Schreibfehler, aber ich bin gerade unterwegs. Deine Frage möchte ich dennoch versuchen zu beantworten.

Ich denke dir so eine Auflage zu machen, halte ich für nicht wirklich gut. Wenn es für dich vielleicht dennoch eine gute Idee ist (weil es dir helfen könnte).
Sehe die Sache mal etwas anders :

Ein wichtiger Punkt ist doch deine Zukunft. Möchtest du in Zukunft “Minijobs“ oder lieber versuchen einen “Vollzeit Job“ zu machen.

Klar, es ist für dich bedtimmt ein großet Schritt, der dich auch unsicher macht, keine Frage, aber nach einer Faxhklinik weißt du was möglich ist. Du lernst auch deine Krankheit kennen, Wege damit unzugehen und bestimmt auch Möglichkeiten sie dir helfen.

Schau nicht auf die Zeit die du nicht arbeiten kannst, schau suf die Zeit danach. Es gibt für psychisch Kranke Menschen soo viele Möglichkeiten die helfen (können).

Schau ich bin selber krank und schon lange aus der Arbeitswelt raus. Aber ich schaue nach vorne. Was kann ich noch erreichen, was geht, was nicht. Und ich habe die 40 schon überschritten. Viel viel Zeit habe ich schon verloren. Nutze die Chance und versuche daraus etwas motzunehmen. Etwas das dich weiter bringt und vielleicht auch einen Job in dem du dich wohl fühlst und man Verständnis für jemanden hat der schlimmes erlebt hat und dadurch krank geworden ist.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Mut machen, dir einen Gedanken bringen der dir hilft eine Entscheidung zu treffen. Eine gute Idee wäre auch deinen Arzt anzusprechen bzw. deinen Therapeuten, die werden dir bestimmt einen besseren Rat geben können, als mir es möglich ist.

Alles gute

Ich würde dir zu Weg 2 raten. Aber du musst selber wissen, inwieweit dein Leben so stark beeinträchtigt ist, dass du in eine Psychiatrie stationär gehst.

Ich denke auch mal, dass deine Erkrankungen von einem bestimmten Erlebnis ausgelöst wurden, jedenfalls deine Belastungsstörung, die Sozialphobie und die Depressionen. Soweit die Wissenschaft weiß, ist Asperger(Autismus) wahrscheinlich angeboren.

Dein Asperger kann man nicht heilen, eine Persönlichkeitsstörung auch nicht und das musst du dir bewusst werden. Dass es zwar Möglichkeiten gibt (gut) damit zu leben, aber es niemals geheilt werden kann.

Daher wirst du immer Probleme im Arbeitsleben haben, aber evtl. kannst du einen GdB beantragen.

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