Hallo, ich habe einen Vertrag bei Sky unterschrieben, ich konnte dann nicht mehr zahlen. Jetzt hat sich ein Inkasso-Unternehmen bei mir gemeldet, was tun?

10 Antworten

Ja wenn das Inkasso Ratenzahlung ablehnt ,Pech gehabt ,dann gibt es gar nichts.Du liegst mit deinen Einkommen unter der Freigrenze ,so das dir da nichts gepfändet werden kann.Du musst nur eins machen ,dein Girokonto dringend in ein P- Konto umwandeln,sobald das Aktiv ist ,kannst du auch wieder an dein Geld ,bis zur Freigrenze,die beträgt um die 1080 €.

Hallo, Hilfe bekommst du bei einer Schuldenberatung. Such dir einen Träger der kein Geld kostet zB Awo, Caritas. Die Helfen dir das Problem zu lösen und deine Finanzielle Situation in den griff zubekommen.

Im Vorfeld hättest du eigentlich einen Mahnbescheid bzw. Vollstreckungsbescheid bekommen müssen. War das der Fall? Ohne weiteres das Konto zu sperren ist nicht möglich. Und schon gar nicht einem Inkassounternehmen. Die könnten höchstens über einen Rechtsanwalt einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss beantragt haben, selber dürfen die sowas nicht.
Der PfÜB müsste dir auch zugestellt werden.

Wenn dem so war, dann musst du schnellstmöglich beim Vollstreckungsgericht einen Pfändungsschutzantrag nach 850k ZPO stellen. Dann wird dir zumindest erstmal soviel vom eingehenden Geld bleiben, dass du deinen Lebensunterhalt davon bestreiten kannst. Mit dem Pfändungsschutzantrag stellst du auch gleich den Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckungsmaßnahme bis zur Entscheidung über den Schutzantrag.

Das Geld auf deinem Konto ist auch noch nicht verloren, weil die Bank für eine Sperrfrist von 2 Wochen das Geld nicht dem Gläubiger zukommen lassen darf.

Notfalls würde ich den Arbeitsgeber zunächst bitten, deinen Lohn auf ein anderes Konto zu überweisen (Familienangehörige etc.), damit nichts schiefgeht.

Quelle: http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=14879&ccheck=1

selber dürfen die sowas nicht.

Doch, die Inkassos dürfen grundsätzlich einen Gläubiger im Zwangvollstreckungsverfahren vertreten.

Wenn dem so war, dann musst du schnellstmöglich beim Vollstreckungsgericht einen Pfändungsschutzantrag nach 850k ZPO stellen

Ein P-Konto beantragt man bei der eigenen Bank und NICHT beim Gericht.

Das Geld auf deinem Konto ist auch noch nicht verloren, weil die Bank für eine Sperrfrist von 2 Wochen das Geld nicht dem Gläubiger zukommen lassen darf.

4 Wochen sind es.

Notfalls würde ich den Arbeitsgeber zunächst bitten, deinen Lohn auf ein anderes Konto zu überweisen (Familienangehörige etc.), damit nichts schiefgeht.

Ganz schlechte Idee...

Zu deiner Quelle: Seit 2004 gab es da dann doch gravierende Gesetzesänderungen.

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