Hallo, ich habe eine Frage. Ich habe eine Forderung von einem Inkassounternehmen bei der die ursprüngliche Hauptforderung bei 150 liegt?

8 Antworten

Ich rede hier mal von deutschem Recht. In Österreich/Schweiz könnte es anders aussehen(die Positionen sind etwas kurios). Vorab: Es ist immer eine gute Idee, die unstrittigen Teile (also die Hauptforderung) zweckgebunden zu überweisen. Zweckgebunden heißt, dass man im Verwendungszweck klar stellt, wofür das Geld ist, beispielsweise "Nur HF".

Ich würde dem Inkasso dann schreiben, dass man sich zwischenzeitlich informiert hat. Dass man sich gerne beim Aufsichtsgericht beschwert, wegen drastischem verstoß gegen das RVG und wegen offensichtlichen Zinswuchers.

Außerdem ergibt deine Aufstellung rechnerisch nur 410,28€ und keine 826,55€. Die versuchen dich also mal ganz kräftig zu verarschen.

Sehr verwirrend!)
Du hast die angeschrieben und um eine Ratenzahlung gebeten. Somit hast du die Forderung akzeptiert, punkt! Ein E-Mail Verkehr ist auch ein Schriftverkehr. 

In der Aufstellung steht RV-Gebühr. Damit kannst du davon ausgehen, dass das Inkasso beim Amtsgericht war. Und das Teil tituliert ist.

Ich würde so vorgehen: schreib an das Inkasso, dass die Forderung verjährt ist, da sie aus 2013 ist. § 199 ff BGB. Dann antwortet dir das Inkasso, ob sie einen Titel haben oder nicht. Wenn sie einen Titel haben, musst du gucken von wann der ist. Denn die Zinsen verjähren trotzdem!

Was in der Aufstellung falsch ist, ist die Zinshöhe, diese darf nur 5% über Basiszins betragen. Heutzutage also max. 5,1%.

Außerdem kannst du um einen Vergleich bitten, dieser ist in der Regel zwischen 50-70% der Summe.

Wäre super wenn sie mal bitte die Aufstellung vom Inkasso posten könnten,sofern sie eine haben, nur so kann man was dazu sagen!
Haben sie Mahnungen, mahnbescheide etc erhalten? War bei ihnen mal eine Pfändung oder der Gerichtsvollzieher bezüglich der Sache? Haben sie eine Kopie der Vollmacht vom Inkasso (der gläubiger muss wenn er die Forderung weitergegeben hat ans Inkasso ,ihm eine Vollmacht ausgestellt haben, sofern sie noch nicht verkauft wurden ist)! Wer ist der gläubiger (was ist im schreiben vom Inkasso angegeben)?

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- Die Aufstellung, also die komplette Aufstellung habe ich beantragt aber noch nicht erhalten.

- Mahnungen ja. Gerichtsvollzieher oder Pfändung nein.

- Nein ich habe keine Kopie der Vollmacht. Aber es steht, dass der Auftraggeber die A1 Telekom ist. Also wurden die Schulden nicht abgekauft.

- Wie gesagt, der Gläubiger ist die A1 Telekom.

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Mahnungen dürfen 2,50€ kosten wohingegen die erste Mahnung kostenlos ist. was da als gläubiger steht und was nicht da steht sind zwei paar verschiedene Schuhe .......lassen sie sich eine Vollmacht vom Inkasso in Kopie schicken .sie sollten bis zur vollständigen Klärung auch die Forderung im vollen Umfang zurückweisen. das sich die summe in so einer kurzen zeit so vermehrt hat wage ich auch zubezweifeln......vermutlich ist einiges auch schon verjährt und es stehen bestimmt ungerecht fertigte Positionen drauf.lassen sie sich auch die Positionen genau nachweisen .

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@Ladylucylee

Das war das erste Schreiben:

Forderung laut letztem Schreiben:               116,25€

Zinsen und Evidenzgebühren seither           3,15

zuzüglich neuübergebene Schuld               33,38

Kosten für dieses Schreiben laut Tarif         18,90

Gesamtbetrag                                               171,68

Dann kam diese Kostenaufstellung damals:

Kostenaufstellung: EUR
bisherige Inkassokosten 102,22 RV-Gebühr EUR 45,00
13/01/2014 EE2 Folgeerlagschein 7,90
28/02/2014 EE2 Folgeerlagschein 8,90
17/04/2014 099 Korrektur-Kosten - 68,70
30/05/2014 316 Stundungsmahnung 32,80
20/06/2014 312 Vierte Mahnung 31,20
05/08/2014 395 Vertr.Intervention 1 15,00
05/08/2014 126 Wegegebühr 41,00
21/11/2014 EE5 Erlagschein 1 SCH 37 10,90
04/12/2015 099 Korrektur-Kosten - 10,90
07/12/2015 455 SS5 SS an neue AN 29,00
08/01/2016 EE5 Erlagschein 1 SCH 37 10,90
23/02/2016 EE2 Folgeerlagschein 10,90
11/04/2016 EE2 Folgeerlagschein 10,90
14/04/2016 099 Korrektur-Kosten - 50,00
Evidenzgebühren vom 11/07/13 bis 24/01/17 11,80
abzüglich: geleistete Zahlungen 0,00

Aktuell:

Forderung per 24.01.2017 . EUR 826,55 Effektivzinsen/Jahr: 13,01 %
zzgl. Zinsen ............. EUR 42,28 * Ratenhöhe: EUR 71,00
Kosten für Rückzahlung ... EUR 83,20 * Anzahl/Raten (= Monate): 14 *
Gesamtrückzahlung: EUR 952,03 * Letzte Rate am: 15.03.2018 *

PS: Ich habe nur gefragt ob eine Ratenzahlung möglich wäre und wie sie ausschauen würde. Ich habe nichts schriftlich unterschrieben.

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übrigens die Forderung (150€ )würde ich beim gläubiger begleichen! Inkasso rechnen erst auf die Zinsen an und dann erst auf die Hauptforderung .......so das sie unterm strich länger beim Inkasso abbezahlen müssen .

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solange die summe strittig ist wäre eine Ratenzahlung falsch .ohne nachweise -kein Geld .......wie schon gesagt lassen sie sich ersteimal alles lückenlos nachweisen ......prüfen sie alles genau .......rechnen sie die Zinsen und alle anderen nicht gerechtfertigten Position runter .........lassen sie sich gegebenfalls von der Schuldnerberatung beraten ........auch vom Verbraucherschutz .nutzen sie die einrede der Verjährung! Mahnungen die das Inkasso geschickt hat müssen auch nachgewiesen werden (sie müssen sie ja nicht bekommen haben) . Inkasso gebühren sind gedeckelt durch das RVG. Ratenzahlungen beim Inkasso sind auch meist auch eine komische Sache .......angenommen das Inkasso lässt sich drauf ein dann kämen noch evtl einigungsgebühren und Zinsen dazu (das lassen sich Inkassos auch sehr gerne bezahlen) .

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@Ladylucylee

Ich danke Ihnen, ich gehe morgen zur Schuldnerberatung und schaue was dabei raus kommt. Wie ich schon sagte, ich zahle gerne die Hauptforderung plus gerechtfertigte Kosten aber nicht irgendwelche erfundenen Kosten.

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Meine Zahlung hat sich mit einer Forderung vom Inkasso unternehmen überschnitten - was tum?

Hey, Also ich habe im Dezember was bestellt und anscheinend war mein Konto nicht ausreichend gedeckt. Ich habe dann von einem Inkasso Unternehmen eine Mahnung bekommen in der ich den Artikel + Rücklastschriftgebühren überweisen soll. Dies habe ich gestern getan. Heute morgen habe ich eine Email bekommen in der steht ich solle die Hauptforderung (24.45€), Rücklastschriftgebühr (10.00€), Inkassokosten (58.50€), Auslagenpauschale (11.70€) und Verzugszinsen (0.11) zahlen. Nun stellt sich mir die Frage wie ich da weiter vorgehen soll? Hauptforderung und Rücklastschrift habe ich gestern überwiesen. Muss ich jetzt noch die Kosten dafür tragen? Oder soll ich mich mit dem Inkassounternehmen in Verbindung setzen? Und wie setzt man so ein schreiben auf? Ich kenn mich mit sowas überhaupt nicht aus... Danke an jeden der ernst gemeint Antwortet:)

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