Hallo, Ich habe eigentlich keine Frage möchte aber trotzdem eure Meinung zum Thema Fußball und Ablösesummen für Spieler wissen?

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12 Antworten

Man kann schlicht sagen, dass sich die DM-Preise auf den Euro übertragen haben.

Wo Angebot und Nachfrage ist und zudem quasi "Brot und Spiele" für die Bevölkerung stattfinden (vertuschen von Inflation und Wirtschaftskrisen), ist dies keine Frage der Moral, sondern ein logischer Schritt des Kapitalimus bzw. der Marktwirtschaft.

200Mio ist natürlich kein Spieler wert. Aber für das Image, Marketing und (etwas) sportlichen Erfolg ist es natürlich wichtig, wenn sich ein Milliardär oder eben Unternehmen sich damit rühmen kann: Wir haben Neymar gekauft.

Am Ende bezahlt es wieder der Steuerzahler, wie z.B. bei Real Madrid ;).

Ich denke kaum ein Fußballfan wird das gut finden, da der Fußball einfach ausgeschlachtet wird.

Ich bin ein extremer Fußballfan schon über 20 Jahren und spiele es selber auch. Ich brauch das ganze Drumherum nicht, ich will die Spiele sehen, egal ob im Fernsehen oder im Stadion, da brauch ich keine Pausenshows oder extra Turniere um wieder Geld zu scheffeln. Die Liga, der Pokal und die Champions League reichen mir im nationalen Fußball. Wenn meine Mannschaft spielt feuere ich sie an und wenn sie nicht bei den spielenden Mannschaften dabei ist, hoffe ich trotzdem auf ein tolles Match egal wer spielt.

Die Werbung und Vermarktung des Fußballs sind mir total egal und die Ablösesummen sind genauso wie Gehälter zu viel egal ob im Profi- oder Amateurbereich.

Allein durch das Thema Ablösesummen und Transfers bzw. diese ekelhafte Gerüchteküche drum herum .... es nervt.

Gefühlt hat mein Verein (BVB) ja diesen Sommer an jedem Talent die Griffel dran, bzw. jeder einzelne Spieler ist so gut wie verkauft, Aubameyang und Dembele wurden ja schon mehrmals als fast verkauft geredet.

Neymar wird wohl eher nicht zu PSG wechseln, letzten Sommer schon war er auch eines der heißen Themen. Bestes Beispiel ist auch Sanchez von Arsenal, der letztendlich auch bleibt, obwohl auch er bei jedem Top Club zugesprochen wurde.

Die gesamten Investoren tragen natürlich dazu bei, dass es eigentlich nur noch um Millionenschwere Transfers geht.

Doch am Ende heißt es immer wieder, Geld schießt keine Tore ... ManCity hat noch nicht die CL gewonnen, Monaco oder PSG ebenfalls nicht. Wer nach China wechselt, sollte die dort gewonnenen Millionen gut anlegen, denn so schnell wird er nie wieder so gut verdienen, die Karriere ist jedenfalls damit so gut wie beendet.

Was für mich am Ende bleibt, ist der sehr unangenehme Beigeschmack beim Fußball ... daher zieht es mich eher zur NBA und der NFL, dort gibt es geregeltere Gehältergrenzen und ein durchdachtes Tradesystem, was den Markt gefühlt besser kontrolliert.

Meiner Meinung nach entwickelt sich der Fußball in eine komplett falsche Richtung was Spielergehälter oder Ablösesummen von den Spielern bzw. von den Trainern angeht.

Aber im grunde hat jeder Fußballfan einen kleinen Anteil daran das die Preise immer weiter Steigen. Mit jedem Fußballspiel das man sich im Fernsehen ansieht werden Mediengelder generiert und von denen bekommt der jeweilige Verein der gezeigt wird natürlich einen Anteil. Da aber immer mehr Menschen Fußball schauen werden die Medieneinnahmen natürlich immer höher und die Vereine bekommen immer höhere Summen. als Beispiel braucht man nur mal sehen das die Premier League pro Saison gut 3Mrd Mediengelder erhält. Die Bundesliga zum vergleich 1,1Mrd. Das ist ein riesiger Unterscheid aber dennoch genug Geld um solche Summen für Spieler zu zahlen.

Weiterhin muss man sagen das die Milliardäre und Sponsoren viel Geld bereit stellen um ihr Mannschaft zum Erfolg zu kaufen. Das sieht man bei Paris aber auch bei Rb Leipzig. beide Teams waren vor ein paar Jahren nicht mal ansatzweise Champions League reif bzw. im Fall Rb Leipzig nicht mal Existent. Durch das Geld sind diese Mannschaften Reif für den internationalen Fußball ohne sich das über Jahre erarbeiten zu müssen wie zB. der Fc Bayern der sich über Jahre alles erarbeitet hat.

Abschließend kann man sagen das es zwar nicht gut ist wie sich der Fußball entwickelt es sich aber wohl nur schwer Vermeiden lässt. Mal ganz davon abgesehen das ich eh nicht glaube das Neymar wechselt.

An und für sich sehe ich das relativ unproblematisch. Das eigentliche Problem ist doch, dass das Geld nicht vorhanden ist. Wenn ich sehe, was englische Clubs an Fernsehgeldern kassieren, dann aber fast alle Defizite einfahren und in den europäischen Wettbewerben nicht mal ins Halbfinale kommen, wird eins deutlich: Sie können mit Geld nicht umgehen.

Wenn man also ein Budget von 222 Mio. € zur Verfügung hat, kann man es auch ruhig ausgeben. Aber Paris SG hat das Geld nicht, und selbst wenn sie es hätten, würde ich es anders anlegen. Für das Geld könnte ich fünf Topspieler auf allen Positionen kaufen, die im Schnitt 40 Mio. € kosten.

Wenn man jetzt noch einen Trainer hat, der daraus eine Mannschaft macht, würde man Europa fußballerisch beherrschen. Doch auch den haben sie nicht. Sie haben nur einen Präsidenten, der den Gewinn der Champions League fordert.

Ich kann versprechen, dass dieses Ziel selbst mit Neymar nicht erreicht wird.

Nebenbei darf man nicht vergessen, dass neben der Ablöse noch Gehaltszahlungen fällig werden. Für ein paar Milliönchen macht er's nicht.

In der Champions League sind knapp 60 Mio. € zu holen. Das heißt, selbst bei einem Sieg würde Paris SG 162 Mio. € minus machen. So viel Merchandising kriegt man selbst mit Neymar kaum auf die Beine gestellt, um den Verlust wieder auszugleichen.

Meiner Meinung geht das Geldgeprotze viel zu weit. Die Ablösesummen sind hierbei noch nicht einmal das Schlimmste, sondern die Gehälter der Spieler. Damals gab es noch aufrichtige Vereinstreue, doch wenn jemand einen mit einem Koffer voll Geld vor der Nase herumwedelt, werden die Meisten schwach.. fast jeder Mensch hat seinen Preis.

Was ich richtig fände ist, wenn man das Jahresgehalt eines Spielers beschränken sollte.. und zwar International. Dann würden sie wirklich nur dort spielen, wo sie sich wohl fühlen. Es ist doch zum kotzen jedes Jahr zu bangen, ob nun ein guter Spieler seines Lieblingsvereines wechseln wird, oder nicht.  

Man schaue sich die Bayern an ---- mia san mia xD

Ohne Müller hat dieser Verein keine Identifikationsfigur mehr und sogar der gehört nur noch zur zweiten Wahl.

Im Fußball entwickelt sich alles wie -ich nenne es mal- im wirklichen Leben.

Die Grätsche zwischen Arm und Reich wird immer größer durch höhere Kosten im Unterhalt.

umgemünzt auf den Profifußball bedeutet es, dass Finanzschwächere Clubs auf Dauer ein Problem bekommen, da aus England, Frankreich, Spanien, China usw. immer höhere Summen geboten werden und es somit nahezu unmöglich ist, einen guten Einkauf zu machen, bzw. Talente wirklich zu halten.

Es werden also künftig wie auch jetzt die letzten Jahre schon immer nur die großen, finanzstarken Clubs im europäischen Spitzenfußball mitreden können, weil sie schlicht das Geld dazu haben.

Das Problem ist, Fußball ist ein Geschäft. Streng genommen mit Menschen.

Siehe Modeste nach China für 36 Millionen.

Auch für Müller soll angeblich schon ein Angebot über 100 Millionen seitens ManU vorgelegen haben.

jetzt kommts aber:

Im Endeffekt sind wir zu Teilen als Fans selbst schuld daran. Die Trikotverkäufe von Topstars bringen ein wahnsinniges Geld.

Kaufen wir also die Trikots nicht, würden wir diese Summen zumindest nicht unterstützen, ob es grundlegend was ändert sei dahingestellt.

 

 

Verstärkt wird dieser Effekt natürlich noch durch die Fernsehgelder zum Beispiel in England und diverse Clubbesitzer, die aus Langeweile Geld ohne Ende in die Clubs tragen.

Ich finde da zum Beispiel das Vorbild des American Football sehr gut. Es gibt für jedes Team ein Sallery Cap, also eine festgelegte Obergrenze.. Mit dem muss dann der Kader finanziert werden. (ich meine irgendwas um 150.000.000 für über 50 Mann bedeutet rund 3.000.000 was für jeden Spieler pro Jahr zu Verfügung steht.

Das hat zwar mit der Transfersumme relativ wenig zu tun - betrifft nämlich nur das Gehalt, aber diese blinden überteuerten Käufe würden dennoch abnehmen, weil was hilft es mir einen weiteren Topstar für 200 Millionen zu verpflichten, wenn ich ihm maximal 2.000.000 Gehalt zahlen könnte, da sonst das Sallery Cap nicht ausreícht.

Denn neben den brutalen Summen die gezahlt werden, muss erst einmal der Vertrag erfüllt werden. Wenn also ein Spieler nicht will, muss er Garnichts. Genauso andersrum, wenn der Verein nicht will, darf der Spieler Garnichts. Die Verträge sind doch letztendlich nur Schriftstücke die den Spieler zu einem Gehalt am Verein binden und um noch mehr Geld verlangen zu können.

Über kurz oder lang macht es den Profifußball aber kaputt. Es ist halt nur noch Profi(t)Fußball . Bzw. hat es eigentlich schon kaputt gemacht.


 

Die heutigen Zahlen sind leider schlimm geworden. Ich glaube es hat mit England angefangen. Seit dem schießen die Preise völlig in die Höhe, aber was soll man dagegen machen? Das ist die Entwicklung des modernen Fußballs.

An den Ablösesummen und Gehältern stört mich weniger die Höhe, sondern daß alles so in die Öffentlichkeit getragen wird.

Wen geht´s was an? Was die Spieler verdienen, bwz. was an Ablöse gezahlt wird, braucht niemanden zu interessieren. Dann wäre auch diese Diskussion hinfällig.


ach völlig legitim. alleine die trikotverkäufe von neymar (falls transfer zustande kommen würde , würden locker 50% wieder einspielen)

fußball ist nunmal in europa der sport schlecht hin ,fast jeder hat artikel seines lieblingsclubs , guckt die spiele auf sky dazn , oder geht hin und wieder mal in stadion. die spielen einfach unsummen ein & deshalb kann man auch soviel ausgeben. dazu kommt noch das viele große vereine sehr wohlhabende investoren haben die nochmal 3stellige millionen beträge mitreinbringen. alles sooo groß geworden , das man sogar für einen spieler 200mio ausgeben "KANN"

Der Fußball ist schon ruiniert. Schämen sollte man sich dafür.

Nicht nur die Ablösesummen sondern auch die Gehälter im Fußball sind der helle Wahnsinn! Bei soviel Armut in unserer Welt

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