Hallo, ich frage mich gerade warum wir eigentlich Flüchtlinge in Heimen unterbringen?

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28 Antworten

Auch als Sozialarbeiter mit einer liberalen Haltung bei der Flüchtlingsproblematik würde ich niemals auf diese Idee kommen. Ich möchte überhaupt keine Fremden in meiner Wohnung leben haben- egal ob In- oder Ausländer. Für Integration hat in aller erster Linie der Staat zu sorgen- ehrenamtliches Engagement ist auch toll und wichtig, kann den Staat aber nur unterstützen- der hier meines Erachtens immer noch ausgesprochen schlecht handelt.

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Wieviele hast du denn schon bei dir untergebracht? Oder Obdachlose? Oder wieviele ALG 2-Bezieher lässt du regelmäßig bei dir in die Badewanne oder bekochst sie? Und wie wäre es mit einem Umlageverfahren für bettlegrig Pflegebedürftige?

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Nun sei mal nicht gar zu weltfremd und verstiegen noch dazu. Glaubst du denn ernsthaft die breite Mehrheit würde sich fast schon drum reißen wildfremde Leute bei sich zu beherbergen. Auch für mich kommt so was nicht in Frage, weder für Asylsuchende noch für Deutsche.

Die guten Samariter kannst du mit der Laterne lange suchen, bis du welche findest. Die meisten Menschen sind vernünftig genug keine solche zu sein und gut iss.

Es steht dir natürlich völlig frei, mit gutem Beispiel voranzuschreiten, Asylsuchende bei dir aufnehmen, nur zu! Wohnen denn schon welche bei dir? Wenn noch nicht, dann mal ran.


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Kommentar von livechat
22.02.2017, 14:33

Wohnen denn schon welche bei dir? Wenn noch nicht, dann mal ran.

Der Fragesteller will auch keine. Denk ich mal.

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Ich für meinen Teil würde auch gerne Obdachlosen helfen, aber deswegen würde ich keine fremden Personen bei mir ins Haus lassen.

Muss ich auch nicht. Davon mal ganz ab, dass Flüchtlingshelfer gerne mal von Neonazis terrorisiert werden.

http://www.swr.de/swraktuell/bw/tuebingen/rottenburg-kreis-tuebingen-neonazis-bedrohen-fluechtlingshelfer/-/id=1602/did=19055408/nid=1602/1nnbwax/index.html

http://www.taz.de/!5239695/

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Zunächst mal den Hinweis:

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen diese Einwanderungspolitik.

Im übrigen handelt es sich um staatliche Aufgaben. Gleichwohl bleibt es jedem freigestellt Asylanten bei sich aufzunehmen. Du könntest damit anfangen [...].

Und von der Mehrheit der Deutschen wird von den Asylsuchenden beziehungsweise Zuwanderer erwartet, das sie ihrem Gastgeber gegenüber das respektlose Verhalten aufgeben. Das darf man nicht nur, sondern das muss öffentlich gesagt werden. Die Politiker und Medien wollen uns sagen wie wir denken sollen.
In der hintersten Ecke unserer Erde machen sich Flüchtlinge, Zuwanderer und Asylsuchende auf den Weg, ein besseres Leben hier in Deutschland zu finden. Nun, wir sorgen für sie, die hier ankommen. Keiner friert oder hungert. Ein wahres Paradies! Nun kommen unsere armen Landsleute, die unverschuldet mitunter ihre Wohnung verloren – das sind für mich die Ärmsten. Sind sie zweite Wahl, kommt da Hilfe?
Meine Eltern mit meinen Geschwistern und ich wurden nach dem zweiten Weltkrieg 1945 aus unserer Heimat Westpreußen vertrieben. 14 Tage fuhren wir eingepfercht in einem Viehwaggon, wir froren und hatten wenig zu essen. Endstation war eine Moorgegend in Norddeutschland. Vier Jahre hausten wir dort unter schwersten Bedingungen; dann 1950, kamen wir nach Lüneburg. Es war damals die englische Zone. Man musste uns aufnehmen. Von wegen ein Willkommensgruß von der Bevölkerung. Die vertriebenen Flüchtlinge, sie waren alle Deutsche wohlgemerkt. Da fragt man sich, wo waren die Christen? Viele Gemeinden wollten sie gar nicht, das ist eine Tatsache. Sie wurden als Ungeziefer und Unkraut bezeichnet. Da war kein Paradies. Aber sie haben sich eingefügt, gearbeitet und unser Land mit aufgebaut. Keiner hat randaliert. Sie sind den Gastgebern mit Respekt begegnet.

Und dann kommt diese Frau Merkel: Wir schaffen das! – Ein Spruch als Farce.
Bis vor einem Jahr stand Angela Merkel für richtungsloses Lavieren, für situatives, nach dem politischen Nutzwert orientiertes Handeln. Dass nun ihre erste ernsthafte programmatische Ansage - >>Wir schaffen das!<< - und ihr autosuggestives Festhalten daran ihre Kanzlerschaft gefährdet, ist so paradox wie offensichtlich.
>>Kohl Mädchen<< wandelt mit ihrem Mantra auf den Spuren ihres Vorvorgängers mit seinen >>blühenden Landschaften<<. Wirtschaftlich ist das zu schaffen, keine Frage. Aber sozial und politisch nicht.
Erstens: Der ungeregelte Zustrom von Flüchtlingen nach Merkels Phrase hat ein Staatsversagen deutlich werden lassen, das beängstigend war.
Zweitens: 1,3 Millionen Flüchtlinge sind halbwegs untergebracht, aber der schwierige Part kommt erst noch – die Integration. Und es spricht vieles dafür, dass derzeit nur Ruhe vor dem nächsten An-Sturm herrscht.
Drittens: Seit den Anschlägen geht es nicht mehr >>nur<< um die Aufnahme von Flüchtlingen, sondern auch um das Thema Sicherheit vor ihnen. Merkel hat den menschlichen Faktor in der deutschen Bevölkerung völlig unterschätzt. Die Folge: Radikalisierung.
Viertens: ALLE EU-Staaten haben Merkel im Stich gelassen, mit ihrer bockigen Tunnelblick-Haltung setzt sie die EU aufs Spiel.
Fazit dieser Farce: Merkel pokert zu hoch, so wird sie verlieren. Und wir mit.

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Kommentar von Hundefreund1966
22.02.2017, 18:12

Komisch ,gerade im Westen sieht man Zeitzeugen der Vertriebenen.Riesige Siedlungen mit 2 Familenhäuser.Ich als Paketzustellerin musste überall in diese Siedlungen. MEINE OMA EIN FLÜCHTLING AUS OSTPREUßEN,bewohnt so ein Haus.Aber was maßst du dir an,zu behaupten,die Mehrheit der Deutschen möchte den Flüchtlingen nicht helfen?Oder duldet sie nicht.Die rechten Unchristen sind wenige ,aber dafür sehr laut,aber deshalb nicht im Recht.

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Kommentar von ManuViernheim
22.02.2017, 19:41

Die Flüchtlinge von damals kann man nicht mit den Flüchtlingen von heute vergleichen. Das ist eine ganz andere Liga.

Die Flüchtlinge von damals waren respektvoll, dankbar, herzlich, ehrlich, zufrieden usw.

Leider ist das in der Gegenwart anders.

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Neben den Genannten wäre noch ein weiterer Grund, dass man Morddrohungen von den Rechten im Briefkasten bekommt, wenn man denn "als Vorreiter mit gutem Beispiel" vorangeht. 

http://www.focus.de/politik/deutschland/weil-er-fluechtlinge-aufnahm-bundestagsabgeordneter-martin-patzelt-bekommt-morddrohungen_id_4863450.html

Solche Briefe werden sicherlich auch von besorgten Bürgern geschrieben. Deswegen wird es Leute geben, die sich das mit der Vorbildfunktion zweimal überleben. 

Davon mal abgesehen ist die Argumentation Blödsinn... ich bin für Krankenhäuser, ich bin dagegen, dass in meinem Wohnzimmer Krankenbetten aufgestellt werden. Und genauso bin ich dafür, dass die Flüchtlinge dort untergebracht werden, wo sie einigermaßen professionell versorgt werden.

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Kommentar von AlfredR
22.02.2017, 16:18

Krankenhäuser? Schwachsinn!

Wieso wollen denn nun die Krankenhäuser aus Nordafrika und dem Orient nach Europa?

Wo ist das denn eine ordentliche Argumentation?

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Also ich möchte keinen bei mir aufnehmen, gehe du mit guten Beispiel voraus

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Die Flüchtlinge haben Familie und Heimat hinter sich gelassen, kommen aber meist aus der gleichen Gegend , können kein Deutsch. Da ist es am Anfang schon besser, sie bleiben erst mal zusammen (Schicksalsgemeinschaft). Aber damit die integration schneller geht, sollte man dafür sorgen, dass sie ihre Freizeit mit Deutschen verbringen können.

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Manche tun das ja, aber eben nicht jeder.

Aber du bist ohnehin nur ein Troll, der sich für besonders schlau hält, zu suggerieren, alles, was man befürworte, müsse man auch persönlich organisieren und finanzieren.

Ich bin für Gratisbildung für alle. Also muss ich in meiner Wohnung ein Zimmer als Klassenraum zur Verfügung stellen und auch die Lehrer entlohnen, die dort unterrichten.

Ich bin für öffentliche Transportmittel. Also muss ich mindestens einige km Bahngleise verlegen lassen und auch den dieser Strecke entsprechenden Verkehr finanzieren.

Und so weiter.

Aber du bist nicht schlau. Du glaubst es nur.

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Die Möglichkeit besteht.

Es ist halt so, dass sich viele auf der moralischen richtigen Seite sehen (wollen), aber sowas nie machen würden (auch wenn die Möglichkeit gegeben wären..)

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Kommentar von AlfredR
22.02.2017, 17:26

Das meinte ich, viele quasseln nur den wirren Unfug der Medien nach.

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Niemand hindert dich daran, einen anerkannten Asylbewerber bei dir aufzunehmen!?

Außerdem werden nicht alle in Heime gepfercht. Gerade Familien werden oft in sonnst leerstehenden Mietwohnungen untergebracht.

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Und so viele Menschen in Deutschland befürworten die Einwanderungspolitik,

Klar, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß. An diesem Punkt endet die Bereitschaft zur Hilfe bei fast allem Leuten.

Erkundige Dich mal bei Deinen Großeltern wie es in Westdeutschland nach dem Krieg war als die vielen Flüchtlinge zwangsweise in den größeren Wohnungen untergebracht wurden. Dabei handelte es sich um Landsleute, aber haben wollte sie auch keiner.

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Kommentar von livechat
22.02.2017, 14:17

@Artus01

Erkundige Dich mal bei Deinen Großeltern

[...] oder Eltern. Möglicherweise ist der Fragesteller in einem Alter, und erinnert sich selbst an diese Zeit.

zwangsweise in den größeren Wohnungen untergebracht wurden. Dabei handelte es sich um Landsleute, aber haben wollte sie auch keiner.

In Wohnungen? Das kann ich so nicht bestätigen. Wir, meine Eltern, meine Geschwister und ich, lebten zwei Jahre in einem Pferdestall. Das Bett war Stroh. Und man hat uns als Unkraut und Ungeziefer bezeichnet.

Nichts Willkommenskultur.

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Kommentar von Erwin1891
22.02.2017, 15:58

Wieso nur in Westdeutschland?

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Nicht jeder hat genug Platz noch eine weitere Person aufzunehmen.

Bei einigen wohnt noch eine pflegebedürftige Person. (Oma, Opa, Papa, Mama, Tante Onkel usw.)

Nicht jeder hat Zeit sich um die Flüchtlinge zu kümmern, da die meisten noch kleine Kinder haben und sie sich um sie sorgen müssen.

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Kommentar von AlfredR
22.02.2017, 20:04

Alles klar.

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Das ist deine Chance endlich mal gut gutem Beispiel voranzugehen. Nur Mut!

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,,warum zeigen sich Befürworter nicht als Vorreiter mit gutem Beispiel für die Integration"

Weil es Heuchler sind die nur von anderen ständig fordern.

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Kommentar von ceevee
22.02.2017, 15:53

Bist du eigentlich für oder gegen Bildung? Also gehst du mit gutem Beispiel voran und hast du in deiner Wohnung ein Klassenzimmer für 30 Kinder und einen Lehrer eingerichtet? Auf diese Weise können wir die Schulen entlasten. 

Du musst diese Frage nicht beantworten... das bedeutet dann halt aber, dass du etwas gegen Bildung hast.

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Kommentar von Zicke52
22.02.2017, 21:40

@MickyFinn: Wieso "nur von anderen" fordern?

Zahlen die Befürworter denn keine Steuern?

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Ich glaube kaum, dass sich genug Menschen finden würden, die bereit sind, einen völlig fremden Menschen bei sich aufzunehmen. Einen Menschen, der zudem noch eine andere Sprache spricht und aus einem anderen Kulturkreis stammt.

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Kommentar von AlfredR
22.02.2017, 13:02

Och, echt nicht? Wenn ich mir hier bei GF so die verschiedenen Antworten auf ähnliche Fragen durchlese, könnte man meinen dass 92% der Menschen das befürwortet.

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Ich lasse nichtmal die Verwandtschaft bei mir wohnen.

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Kommentar von livechat
22.02.2017, 14:35

Wie ich.

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Kommentar von soprahin
22.02.2017, 19:48

Da die 2 Millionen angekommenen, die unbedingt nach D wollten, doch laut den "Befürwortern" alle schon Verwandschaft in D haben, ist die Frage des FS doch ohnehin überflüssig. Demnach dürfte nicht einer mehr in einem Heim untergebracht worden sein, es sei denn die denken so wie du :)

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"Warum zeigen sich Befürworter nicht als Vorreiter mit gutem Beispiel für die Integration" <== NOPE! Du musst die Frage anders formulieren und zwar so:

Warum zeigen sich Politiker nicht als Vorreiter mit gutem Beispiel für die Integration? 

:-)

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Das frage ich mich auch, warum die Befürworter der massenhaften F...flut nicht ihr Heim zur Verfügung stellen.

LG Lina

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Kommentar von AlfredR
22.02.2017, 21:03

Naja, wenn die ihr Heim zur Verfügung stellen würden, wäre es auch nur eine Lösung wenn Sie in der Wüste wohnen.

Sonst haben wir den Terror trotzdem hier.

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Unter anderem deshalb:

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/asylpolitik-100.html

Menschen kümmern sich, bauen eine Beziehung auf, und dann wird der lieb gewonnene Mensch abgeschoben.

Ich denke, dass weiß auch die Politk. Je weniger wir Kontakt haben mit Flüchtlingen, desto weniger stört es uns, wenn sie wieder abgeschoben werden.


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