Hallo. ich bin 22 und habe einen 10 Monaten Sohn. Möchte endlich auf eigenen Beinen stehen. Was zahlt mir das amt?

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6 Antworten

Da dein Kind schon geboren ist,stellst du schon deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) dar,deshalb steht dir auch mit deinem Kind eine eigene angemessene Wohnung zu !

Die darf dann min.zwischen 45 qm - 50 qm haben,normalerweise stehen dann ab der zweiten Person jeweils noch mal 15 qm zu,also für 2 Personen normalerweise 60 qm - 65 qm,es kommt halt immer auf die Wohnungssituation in deiner Stadt an,was euch dann das Jobcenter zugestehen würde.

Was die Wohnung dann kosten darf erfährst du beim Jobcenter,kannst aber schon mal im Internet unter ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien" nachsehen oder gibst mal ein ,, angemessene KDU " und dazu den Namen deiner Stadt.

Dazu steht dir dann eine Erstausstattung der Wohnung zu,da kannst du im Internet auch mal eingeben ,, Harald - Thome - Erstausstattung - Wohnung der Wohnung ".

Wenn du keine Ersparnisse hast,dann kannst du auch ein zinsloses Darlehen für die Kaution der Wohnung beantragen.

Der Kindsvater muss Unterhalt für das Kind zahlen und wenn er dann noch mehr als 1200 € Netto hätte,dann stünde dir selber zumindest bis zum 3 Lebensjahr des Kindes Betreuungsunterhalt zu,wie gesagt,vorausgesetzt das er überhaupt leistungsfähig wäre.

Dir stünde dann dein Regelsatz von 404 € zu,dazu dann noch mal ein Alleinerziehenden Mehrbedarf von 36 % deines Regelsatzes für 1 Kind unter 7 Jahren,dann 237 € Regelsatz für dein Kind und die angemessenen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) das ergibt dann euren Bedarf.

Das Kindergeld und der Unterhalt bzw.Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt,wenn der Vater keinen Unterhalt zahlt,wird als Einkommen auf den Bedarf des Kindes angerechnet.

Solange du noch Elterngeld bekommst,würde das außer deine 30 € Versicherungspauschale auch auf den Bedarf angerechnet,es sei denn das du das Elterngeld aus einer vorherigen Beschäftigung beziehen würdest,dann könnte dir ein monatlicher Freibetrag von bis zu 300 € zustehen.

 

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Du hast Anspruch auf bis zu 60 qm Wohnfläche. Allerdings musst du dir selbst eine Wohnung suchen.

Es gibt durchaus Vermieter, die nichts dagegen haben, dass die Miete vom JobCenter kommt.

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Das Amt wird sich an diejenigen wenden, die auf eigenen Beinen stehen und für Deinen Unterhalt verantwortlich sind, wenn Du selbst nichts dafür tust. Sprich: Deine Eltern werden zur Kasse gebeten. Mit einer Restwahrscheinlichkeit auch der Vater des Kindes.

Auf eigenen Beinen stehen heisst übrigens, dass kein anderer für meinen Unterhalt aufkommt.

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Kommentar von Kandahar
28.12.2015, 12:58

Da hast du schon Recht. Ihre Eltern und der Kindsvater sind in der Pflicht und werden auch herangezogen werden. Allerdings reicht das nicht aus, um eine Wohnung zu finanzieren und sich selbst und das Kind durch zu bringen.

Mich regt es auch immer auf, wenn hier junge Leute ständig danach fragen, was ihnen zusteht. Allerdings kann ich in diesem Fall sehr gut verstehen, dass sie mit 22 Jahren und einem Kleinkind ein eigenständiges Leben führen möchte. Sprich ein Leben außerhalb des Elternhauses. Dass das nicht ganz ohne Hilfe geht, ist klar.

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alle Kinder haben vom ersten Geburtstag an einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz, wenn Du den nutzt wird es Dir leicht fallen auf eigenen Beinen zu gehen ..

 zudem steht Dir , solltest Du weniger verdienen auch Wohngeld zu oder solltest Du Deine erste Ausbildung beginnen auch für Dich KG :)) + das fürs Kind , den Kindesunterhalt und ggf. auch für Dich vom Vater des Kindes, 

wende Dich an Deinen Arbeitsvermittler, denn es gibt auch regional verschiedene Programme um Mütter in Lohn und Brot zu bringen .. 

viel Erfolg

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So lange du unter 25 Jahre alt bist und die Möglichkeit besteht, weiter bei deinen Eltern zu wohnen, sehe ich da schwarz. Aber ich bin keine Fachfrau auf diesem Gebiet. Du könntest dich aber mal bei der Sozialberatung der Caritas beraten lassen. Die sind dort sehr kompetend und zeigen dir deine Möglichkeiten auf. Die helfen dir auch bei der Durchsetzung berechtigter Ansprüche. Das alles sogar kostenlos.


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Wenn du vom amt lebst stehst du aber nicht auf eigenen beinen.

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Kommentar von Schacke93
28.12.2015, 19:29

Ne das wäre ich nicht doch ich muss meine Ausbildung aufgeben da ich kaum frei habe. Und ich meine damit auch das ich nicht mehr auf meine Eltern angewiesen bin. Das ich mein Kind so erziehen kann wie ich es will und das mir nimand hinein redet und ich meinen Tag so gestalten kam wie mein kind und ich es will 

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