Hallo, hier eine Frage zum Nachlass/Testament. Wie würde folgende Situation bewertet- Ehepaar A und B haben keine gemeinsamen Kinder. Sie setzen sich in einem?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

der gesetzliche anspruch des sohnes kann auch nicht durch "enterbung" abgeschlagen werden. dabei zählt denke ich jedoch nicht das erbe der 2ten ehefrau, die nicht die mutter des sohnes ist (das nicht abgegebene Testament wäre also sowieso nicht gültig und würde somit auch abgegeben keine andere verteilung als gesetzlich bewirken), sondern nur das erbe des vaters und das erbe der 1ten frau des vaters. Dem Sohn stehen also die gesetzlichen Ansprüche aus dem Erbe des Vaters zu .-.. dabei gibts aber bestimmt Verjährungsfristen ... muss man sich erkundigen.  Was die 2te Frau dem Sohn noch so zugesteckt hat, spielt dabei keine Rolle.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von susaru
20.02.2016, 19:18

Hallo, danke für die Antwort.

Nun ist die Frage, ob das 1., nicht abgegebene Testament nicht gültig ist, weil es nicht abgegeben worden ist? Angenommen, es würde für jetzt nachträglich eingereicht , so könnte es einzig wirksam sein, was die gegenseitige Alleinerbeneinsetzung betrifft ?

Die Erbeinsetzung "Unglücksfall" dann unwirksam, da dieser nicht eingetroffen.Da keine Schlußerben wäre ja  demnach die Ehefrau Alleinerbin und konnte später frei testieren .

Oder wäre das ganze gem. Testament unwirksam, also auch die gegenseitige Einsetzung?.Vielleicht habe ich hier einen Denkfehler, aber m.E. wäre es dann doch so, dass der Sohn 30 Jahre (?)

Pflichtteil geltend machen könnte, oder ansonsten 3 Jahre nach Tod des Vaters?

Wäre prima, wenn hier jemand auf dem Laufenden ist. DANKE

0

Was möchtest Du wissen?