Hallo, hat jemand einen guten Tipp, welches Futter man circa 30-40 kg schweren Hunden geben kann, am besten getreidefrei?

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6 Antworten

jeder Hund reagiert anders auf ein Futter....wenn man ein gutes Futter gefunden hat, sollte man dabei bleiben. 

Früher hatte ich gebarft, und mein damals deutscher Schäfer war mager, und furzte fürchterlich. Als ich dann eine 3-monatige Reise quer durch Europa machte, mit Hund und Wohnmobil, hab ich auf ein hochwertiges TroFu umgestellt....Mein Hund nahm zu, und vor allem furzte er nicht mehr..er wurde 14 Jahre alt..  Bin danach bei all meinen Hunden bei dieser Fütterung geblieben. Ich achte auf einen hohen Fleischanteil im Futter und die Zusammensetzung des restlichen Inhalts.( kein Gereide sondern Reis ) Meine Hund hatten und haben ein glänzendes Fell und keinen Zahnstein und normalen festen Kot. ( max. 2 x im Tag )

Alle meine Hund wurden alt. Mein Rambo ...ein 40 kg schwerer DoKhyj Mischling starb 3 Wochen vor seinem 15. Geb. ...Unser Papillon ist jetzt 14 1/2...mein Jüngster 2 Monate alt...er wurde letzten Monat auf Nieren und Leber Funktion untersucht. Alles ohne Befund.

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Kommentar von xttenere
13.07.2016, 07:51

Schreibfehler....* 22 Monate alt.

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Willst Du es bequem für Dich oder gesund für den Hund?

Alles was industriell an Futter hergestellt sind Konserven, werden mit künstlich hergestellten Vitaminen aufgebessert und haben Inhaltsstoffe, die man nicht wissen möchte (Federn, Holz, Abfälle, die als Sondermüll deklariert werden) s. tierische und pflanzliche Nebenprodukte. Qualitativ hochwertiges und teures Futter hat diese Nebenprudukte nicht und einen über 50%igen Fleischanteil, trotzdem bleibt es eine Konserve. Wer mag sein Leben lang Konserven? Wer kennt nicht die gesundheitlichen Gefahren?

Am besten ist Frischfutter- so natürlich wie möglich. Barf ist absolut i.O. , aber auch selbstgekochtes Futter mit hohem Fleischanteil geht. Immer kleinwenig frisches, stark zerkleinertes Grünzeugs und Obst dazu. Auch was der Mensch an zubereiteten Speisen (aus frischen Zutaten) übrig hat darf der Hund wenn es nicht überwürzt ist hin und wieder bekommen. Zzgl. Knochen und Knorpel.

Hunde haben heuzutage kaum noch natürliche Beute, aber als Raubtiere bevorzugen sie Frischkost. Der Sortierung der Futterfabrikate nach alt, jung, groß, klein, müsste eigentlich noch die Fellfarbe und spezielle Rasse hinzugefügt werden- weil das alles Schwachsinn ist. Man unterstellt quasi jedem Hundehalter, dass er zu blöd zur Fütterung ist und versucht Qualitätsmangel durch Gruppierung zu kompensieren. Zu hoch das Ganze? Kein Beutetier hatte jemals einen Zettel um den Hals mit nur "für große, kleine, junge, alte, kranke, Pudel, Dackel, Schäferhunde oder Mischlinge..... usw." und " komme pünklich um 18.00 Uhr zum Gefressenwerden vorbei".

Gutes ausgewogenes Futter ist wichtig und das schaut man sich am besten aus der Natur ab und erkundigt sich wie Hunde seit tausenden Jahren gefüttert wurden. Futter ist nur ein Teil der Hundehaltung. Der andere ist die Intergration des Tieres mit all seinen Bedürfnissen und genau so bedeutend.

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Es kommt auch auf Rasse und Aktivität des Hundes an. Dazu verträgt nicht jeder Hund jedes Futter. Ebenso gibt es Leute die auf BARF schwören. Es gibt also viele Möglichkeiten und Hindernisse.

Gehe in ein Tiergeschäft und hole einen Beutel Hundefutter (für welche Größe steht immer drauf, auf der Rückseite steht bei allen eine Fütterungsempfehlung). Gebe dem Hund am Anfang strikt nach Empfehlung das Futter. Die Menge die da steht ist eine Tagesangabe. Messe morgens ab und gebe dem Hund das Futter nach deinen belieben in 2 oder 3 Mahlzeiten verteilt. Angabe über Getreidefreiheit sthet auch immer auf der Verpackung.

Nach 3-4 Tagen musst Du dann den Kot deines Hundes begutachten. Ist halt so. Ist er fest, aber nicht hart und hat eine normale Bräune (Baumrinde), dann verträgt der Hund das Futter. Bei einer anderen Färbung, zu weich, flüssig oder sehr hart solltest Du das Futter wechseln.

Wenn Du etwas gefunden hast, was er verträgt, dabei bleiben. Ständiges Futterwechseln belastet den Magen des Hundes.

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Kommentar von xttenere
13.07.2016, 07:27

Gute und neutrale Antwort....

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Kommentar von Sparklingeffect
13.07.2016, 14:34

Danke für die hilfreiche Antwort 😊

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Entweder Barf oder Nassfutter, : O-Canis,Lukullus,Ma`cs,Wolfsblut,Grau,Granatapet,Rocco,Rinti,Animonda  Gran Carno,Gran-Canis....u,v.weitere.....Schau mal bei z.Bsp.Zooplus -Online....

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 18:33

Der teure Kram muss ganz sicher nicht sein. Ein preiswerteres Nassfutter ist völlig ausreichend. Noch dazu ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass Barf eine sehr gefährliche Angelegenheit ist. 80% der Hunde sind mit Salmonellen befallen und mehr wie jede zweite Ration führen zu Mangelerscheinungen.. 

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Platinum ist ein sehr sehr hochwertiges aber auch teures Futter. Getreidefrei.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 09:27

Was ist dann bitte sehr Reis?

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In erster Linie kommt es darauf an ob der Hund an irgendwelchen Allergien leidet. Wenn dem nicht der Fall ist, dann kann man auch getrost Trockenfutter füttern. Es kann auch getrost Getreide im Trockenfutter verarbeitet werden. Es ist ein völlig blödes Gerücht, dass Haushunde kein Getreide verarbeiten können. Im Gegenteil der Verdauungstrakt hat sich zum Wolf mit den ganzen Jahren erheblich verändert. Es wurden entsprechende Gene und Enzyme im Körper festgestellt. Es muss auch ganz bestimmt nicht das teuerste Futter sein. Ich selbst füttere ein Trockenfutter im mittleren Preissegment und habe keinerlei Probleme feststellen können. Mein Hund wird 15 Jahre alt, hat keine Arthrose oder Zahnstein etc. und läuft mit mir immer noch einiges an km mit oder ohne Fahrrad.

Alternativ würde ich Nassfutter empfehlen. Auch hier ist nicht gesagt, dass das Teuerste auch das Beste ist. 
Was ich überhaupt nicht empfehlen würde ist Barf (Rohfleichfütterung). Barf ist eine sehr gefährliche Angelegenheit für Mensch und Tier. Es gibt einige weltweite unabhängige Studien die zum Ergebnis hatten, dass eine große Gefahr durch Salmonellenbefall und Mangelernährung besteht. 

Ich pers. tendiere immer wieder zum Trockenfutter. Die Fütterung ist einfach sehr viel entspannter. Bei Dosen stört mich z.B. auch der Fliegenbefall in der gelben Tonne. Denn so ausspülen dass es keine Fliegen anzieht funktioniert nciht wirklich...  

Ich würde eine größeres Zoofachgeschäft aufsuchen und mich bezüglich Nass- und Trockenfutter beraten lassen. 

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Kommentar von Carla62411
25.07.2016, 11:09

Trockenfutter wurde für den Tierhalter entwickelt, NICHT weil es gesünder für den Hund ist. Dass Hunde Getreide verdauen können, ist richtig. Aber es ist nicht super gesund. Getreide enthält viel zu viele Kohlenhydrate und ist einfach nur ein billiges Füllmittel.

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