Hallo GF-ler, habt Ihr Euch schon einmal völlig in einer Person getäuscht, hat sie sich als völlig anders herausgestellt als Ihr ursprünglich dachte?

5 Antworten

Ja das kenn ich leider auch... ich dachte eine Freundin wäre wirklich eine gute Freundin, musste leider feststellen,dass ich einfach nur praktisch war...

Mir hat sie in vielen Situationen leid getan, hab ihr viel geholfen, finanziell, mit Zeit die ich eigentlich für was anderes gebraucht hätte. Schlussendlich hat sie es nur ausgenutzt und viele Situationen und Erlebnisse falsch weiter erzählt. Als ich ihr einmal sagte... Du ich kann dir jetzt nicht helfen, ging um Geld, machte selbst gerade eine Weiterbildung die mir finanzielle Einbußen bescherte, war ich ein rotes Tuch für sie.

War schlimm weil meine 2 großen Mädels sie sehr gern mochten und heute noch nach ihr fragen...

Hi,

ich habe im letzten Jahr meine Deppen-Steuern bezahlt!

Wir haben zwei Betriebe. Einen Großhandel und einen Einzelhandel.

Im Großhandel haben wir eine Dame beschäftigt, die seit ca 40 Jahren im Unternehmen ist. Sie hatte unser vollstes Vertrauen und sie war sowas wie die heimliche Chefin. Sie hatte alles im Griff und wir vertrauten ihr blind.

Anfang 2018 fiel uns auf, dass Ware im größeren Stil fehlte. Wir installierten eine Kamera und kurz darauf fanden wir heraus, dass unsere Super-Angestellte, für die wir übrigens die Hand ins Feuer gelegt hätten - uns nach Strich und Faden bestohlen und hintergangen hat!

Wirt haben sie daraufhin fristlos entlassen! Sie besaß noch die Frechheit, dagegen zu protestieren, aber wir haben ihr Anwaltsschreiben derartig abgewehrt, dass sie sich nie wieder gemeldet hat!

Ich habe vor ~25 Jahren mal eine Brieffreundschaft mit einer jungen Dame begonnen. So fielen mir bei ihr zunächst einmal so einige Dinge auf. Ihre Briefe schrieb sie zum Beispiel grundsätzlich mit der Schreibmaschine oder am PC. Als Hobbys gab sie zum Beispiel klassische Musik an (also Musik hören) oder der Aufenthalt in der Natur (auf der Parkbank sitzen, sich die warme Sonne ins Gesicht scheinen lassen, dem Gezwitscher der Vögel zuhören). Weiterhin berichtete sie mir stets über Unternehmungen mit ihrer Mutter (einen Führerschein hatte sie nicht). Nach einem Jahr kam dann per Zufall raus - sie war zu 100 % blind.

Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich die Person "verpfiffen" habe (s.D.)?

Mein sehr netter Hausarzt hat leider eine Angestellte, die sich bisher immer als ganz schöner Besen präsentiert hat, wenn der Arzt nicht dabei war. Dies habe nicht nur ich so empfunden, sondern zahlreiche Kommilitonen, die zu ihm gehen auch.

Nach einer Unverschämtheit vor Weihnachten habe ich meinen Arzt in der Sprechstunde darauf angesprochen und er meinte, es sei gut, dass ich ihn darauf hinweisen würde, er sei mir sogar dankbar dafür und er wollte das in der nächsten Teambesprechung einmal ansprechen. Denn nur so könnte er und seine Praxis sich verbessern und den guten Ruf noch mehr verbreiten.

Tatsächlich war die Angestellte heute wieder am Empfang und ich dachte schon, ich könnte mir mal wieder eine Gemeinheit abholen.

Aber sie war heute superfreundlich und zuvorkommend.

Trotzdem beschleicht mich irgendwie ein komisches Gefühl, weil ich mir so vorstelle, dass sie möglichweise Ärger bekommen hat.

Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich die Person "verpfiffen" habe?

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Warum wird immer so getan, also könnte man alles im Leben erreichen?

Es steht doch außer Frage, das es Menschen gibt, die durch welche Voraussetzungen auch immer, nicht das erreichen können, was Sie vielleicht möchten. Sei es im Sport, in der Arbeit, in der Liebe.

Ist es nicht einfach nur Scheinheilig, wenn gerade diejenigen, die vermeintlich garnichts auszustehen haben, so etwas sagen?!

Warum wird die Tatsache, dass das Leben nicht fair ist, auch von Anfang an so vermittelt? Ist es einfach nur der eigenen Oberflächlichkeit geschuldet, das man sich versucht positiv zu äußern, obwohl dies garnichts bewirkt?

Denn am Ende, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist man doch eigentlich nur froh darüber, daß es einen selbst nicht so schlecht getroffen hat, wie jemand anderen.

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