?Hallo, ein guter Freund von mir ist seit 1. Jahr obdachlos. Er bekommt Arbeitslosengeld 1 und hat eine negative Schufa. Das Amt kann Wohnungen bewilligen wen?

5 Antworten

Was hat er denn an ALG - 1 und wie lange würde er es noch bekommen ?

Er sollte sich erst einmal beim Jobcenter melden und sich da auch Arbeit suchend melden, am besten gleich an der Anmeldung sagen um was es geht und das er zur Zeit noch ALG - 1 bezieht.

Wenn er Glück hat kann er gleich warten und kann persönlich mit einem Mitarbeiter sprechen, da gibt es die Möglichkeit ihn erst einmal an eine Obdachlosen Unterkunft oder sonstige Unterkunft zu vermitteln und anfallende Kosten abzüglich seines Regelbedarfs für den Lebensunterhalt von seinem dann anrechenbaren ALG - 1 zu übernehmen.

Suchen müsste er aber auch dann weiter, evtl.kann er sich mal an eine Beratungsstelle oder die Caritas wenden, da kann man ihm evtl.auch bei der Wohnungssuche helfen, die haben da ganz andere Möglichkeiten.

Er wird von sämtlichen Maklern abgewiesen.

Kann ich mir wenig vorstellen. Es gibt eigentlich immer irgendwelche Vermieter die ihre Bruchbuden gerne an, über das Amt zahlende Mieter abgeben, weil kein anderer sich darauf einlassen würde. Da muss allerdings das eigene Anspruchsdenken komplett abgeschaltet werden.

Wie kann er schnellstmöglich an eigenen Wohnraum kommen?

Landkriese und Städte haben zumindest immer ein kontingent an Notunterkünften für solche fälle.

Mit mieser Schufa? - never. Auch Vermieter von "Bruchbuden" wollen möglichst ohne Risiko Geld verdienen.

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@LouPing

Wenn das geld vom Amt käme? Da hätte sonst nie eine Flüchtling hier je eine Wohnung bekommen.

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@MAB82

Nicht immer überweisen die Ämter direkt an den Vermieter, schon gar nicht bei ALG1 .

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Jeder halbwegs vernünftige Vermieter wird ihn ablehnen. Bei den meisten musst du sogar deine 3 letzten Einkommensnachweise vorlegen. Die wollen Sicherheit, nicht Unsicherheit bei der Zahlung.

Was sollte man als junger Erwachsener machen wenn man mittellos ist und dann plötzlich obdachlos wird?

Was sollte man als junger Erwachsener unter 25 in so einer Situation alles machen? Wäre es so einfach wie ich denke umsetzbar oder kann es da Probleme geben wegen der Obdachlosigkeit? Man wird zum Beispiel von den Eltern rausgeschmissen, hat noch keine Ausbildung gemacht und befindet sich gegenwärtig aus gesundheitlichen Gründen in keinem Beschäftigungsverhältnis. Man hat niemanden der einen aufnehmen könnte und ist sozusagen mittellos.

Mein erster Gedanke wäre gewesen, zur Stadt- oder zum jeweiligen zuständigen Amt gehen und sich dann obdachlos melden.

Als Nächstes sollte man wahrscheinlich zur Familienkasse gehen und das Kindergeld selbst beantragen. Sofern man noch im Jobcenter Ausbildungssuchend oder arbeitslos gemeldet ist, besteht ein Anspruch.

Danach wäre es sinnvoll zum Jobcenter zu gehen und erst mal aufstockende Leistungen zu beantragen. Da das Kindergeld angerechnet wird, würde man vom Jobcenter zusätzlich noch etwas mehr als 200€ bekommen, sodass man auf derzeit 416€ kommt.

Jetzt bleibt nur noch die Frage wo man schlafen und in Zukunft auch wohnen sollte? Eine Wohnung bekommt man nicht so leicht und man müsste vorher eine Kaution bezahlen. Es wäre also fast unmöglich als mittelloser Obdachlose eine Wohnung zu bekommen. Wie würdet ihr das umsetzen?

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Frau bekommt kein Geld, musste mehrere Monate in Zelt leben und ihr Leben ist ein einziges Kuddelmuddel?

Die Frau um die es geht ist jetzt 22 Jahre alt. Sie hat keinen Schulabschluss und hat noch nie eine Arbeit gehabt. Sie lebte (bevor sie obdachlos wurde) bis vor einem Jahr bei einem Verwandten, der dann aber wegen Demenz in ein Wohnheim gezogen ist. Zu ihren Eltern hat sie vor 4 Jahren wegen schlechtem Verhältnis den Kontakt abgebrochen und Freunde hat sie überhaupt keine zu denen sie gehen könnte.

Nachdem sie im Februar dieses Jahres obdachlos wurde hat sie zuerst ein paar Wochen im Hausflur eines Hochhauses geschlafen. Dort wurde sie dann erwischt und rausgeschmissen. Danach hat sie sie ein Zelt gekauft. In dem Zelt lebt sie jetzt schon seit ca. 10 Monaten. Essen muss sie sich meistens klauen (wobei sie schon mehrmals erwischt wurde und sehr viele Anzeigen hat). Sie hat auch schon mehrmals Restaurants und Taxis geprellt. Wegen Einbruch, Diebstahl und Schwarzfahren in der Bahn hat sie schon eine Strafe bekommen und ist jetzt vorbestraft. Sie ist eigentlich wegen psychischen Problemen nicht in der Lage zum Amt zu gehen oder ihr Leben in den Griff zu bekommen.

Als sie mal beim Amt war, wurde sie abgewiesen weil sie erstens: keine Meldeadresse, zweitens: nicht mal ein Konto hat und drittens: hat sie ihren Ausweis verloren und hat kein Geld für einen neuen.

Sie lebt im Kuddelmuddel und findet keinen Ausweg mehr. Hat jemand Rat wie man aus so einem Kreislauf wieder rauskommt?

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Negative Schufa Einträge - wie bekomme ich in Berlin eine Wohnung- Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht und wie/wo habt Ihr eine Wohnung gefunden?

Ich lebe nun seit einem Jahr in Berlin und habe bisher möblierte Wohnungen auf Zeit angemietet. Ich habe mich für diese Option entschieden, weil mich die Anforderungen an den MIeter in den Inseraten sehr abgeschreckt hat. Gefordert wird grundsätzlich eine Schufa Auskunft eingefordert. Leider habe ich einige negative Einträge, jedoch keine Bankschulden, Mietschulden oder ähnliches. Zudem kann ich eine Mietschuldenfreiheit meines aktuellen Vermieters vorlegen und bin Vollzeit Berufstätig (ebenso wie mein Partner, der leider eine ähnliche Schufa hat). Außerdem kommen unglaublich viele Bewerber auf ein Angebot. Haben manche von euch vielleicht ähnliche oder schlechtere Voraussetzungen für eine Anmietung gehabt und dennoch eine bekommen? Wenn ja, wie? An wen kann ich mich wenden, gibt es spezielle Internetseiten o.ä? Ich bitte um Hilfe, Wohnungen auf Zeit sind sehr teuer und nur kurzfristig anzumieten, was einem das Leben auf Dauer schwer macht. Ich Danke euch

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