Hallo, darf man auf einer Kinderstation Beleidigungen, Drohungen, Hitlergruß (mitpatient) durch die Betreuer und ärztliche Leitung verharmlosen?

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10 Antworten

Wenn alle Kinder normal wären brauchte es keine Kinder-Psychiatrie. Da muß man es mit mehr oder weniger und sehr verschieden gestörten Kindern rechnen. Dem Jungen geht es hauptsächlich um das provozieren/erschrecken/gar schocken nicht um eine wirkliche Bedrohung. Darauf solltes du nicht eingehen, sein Verhalten ignorieren. Das ist die Taktik der Schwestern und Ärzte. Mir tut er eher leid. Trotzdem kannst du darauf bestehen das dein Kind vor solchem Verhalten, was es nicht versteht, geschützt wird. Sie sollen ihn in ein anderes Zimmer, möglichst mit gleicher Entwicklung, verlegen. Ist es nicht möglich bleibt dir nur noch das Krankenhaus zu verlassen.

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Ich denke nicht, dass die Ärzte, et.. das verharmlosen. Aber es handelt sich um eine Kinderpsychiatrie und dort trifft man selten Kinder mit guten Manieren an.

Dass du mit den Verantwortlichen über die Ängste deines Kindes gesprochen hast, finde ich natürlich gut. Vielleicht kann das Kind in ein anderes Zimmer verlegt werden. Zu Kindern in seinem Alter.

Natürlich kannst du auch mit den Vorgesetzten reden. Chefarzt.

Aber dass der 12j. üble Drohungen ausstößt, ist leider "normal". Er wäre nicht in der Klinik, wenn er sich freundlich verhalten würde.

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Kommentar von FelinasDemons
10.11.2016, 14:12

Was für eine Aussage...Auch freundliche Kinder können in die Psychiatrie..

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Kommentar von KatzenEngel
10.11.2016, 15:17

@dahika:
es handelt sich um eine Kinderpsychiatrie und dort trifft man selten Kinder mit guten Manieren an.
Das finde ich eine - sorry - unverschämte Aussage!

Er wäre nicht in der Klinik, wenn er sich freundlich verhalten würde.
Aha...Du scheinst Dich ja in den Kinderpsychiatrien BESTENS auszukennen! :/

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Das scheint offenbar nicht der richtige Ort für dein Kind zu sein. Es besteht außerdem ein großer Unterschied zwischen einem 12 Jährigen mit Gewaltfantasien und einem 6 jährigen Kind.

Muss dein Kind unbedingt stationär behandelt werden? 

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ich finde das geht gar nicht, daß ein 12 jähriger einem 6jährigen Drohungen ausspricht . sprich mit der Leitung darüber, daß dein sohn mit dem jungen nicht mehr in Berührung kommt, das zimmer wechseln, zur not würde ich darauf bestehen, mit dem jungen nach hause zu gehen und ambulant behandeln lassen, daß dein sohn zur ruhe kommt.

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1) die Eltern des Kindes 2)an die Stationsleitung. 2) an die Hausleitung.


Auch wenn man gewisses Verständinis für ein wohl auch krankes Kind hat- so was geht nicht.


Natürlich ist es schwer für die Angestellten, da was zu unternehmen. Aber so was geht überhaupt nicht.

Nicht von Gesunden, nicht von Kranken. Nicht von Kindern, nicht von teenies, nicht von Erwachsenen.

Meine Nichte ist jetzt 8, auch von der Entwicklung her. Und eigentlich ne ganz mutige. Aber so was würde ihr auch richtig Angst machen. Und hatte es auch mit 6.

So was ist nicht normal.

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Das Kind wird ja nicht grundlos in dieser Einrichtung sein. Vielleicht ja genau deswegen. Daran mal gedacht?

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Kommentar von Blitz68
10.11.2016, 13:30

dennoch gilt es zu bedenken, dass durch den Aufenthalt in einer solchen Einrichtug eine Verbesserung für die Kinder eintreten sollte - dazu erscheint ein solches Umfeld nicht gerade geeignet

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Kommentar von BigDreams007
10.11.2016, 13:36

Dennoch sollte man nicht naiv in so eine Einrichtung gehen! Auch wenn es hart ist...sowas lässt sich oftmals nicht vermeiden....

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Du scheinst vergessen zu haben wo das war.

Kinder-Psychiatrie sagt ja nun eine menge über den geistigen Zustand er Kinder aus.

Das dein Kind angst hat ist soweit OK. Aber du solltest schon irgendwie den Durchblick haben und erkennen, das der kleine Holzkopf nicht wirklich was dafür kann oder?



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Hallo?!

Du warst in einer Kinder PSYCHATRIE!

Was erwartest du denn jetzt? Soll dieses Kind was ohnehin schon krank ist noch in irgend einer Art "bestraft" werden.

Also bitte..!

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Kommentar von SiViHa72
10.11.2016, 13:28

Nix sagen und alles verharmlosen ist das dümmste, was man tun kann. Auch einem krabnken, auch einem psych. kranken Menschen kann man gewisse Grenzen aufzeigen. Es zumindest versuchen. Einfach sagen: hey, ist halt so.. soll das auch die Erklärung für nen Teenie-Axtmörder sein?

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Kommentar von BigDreams007
10.11.2016, 13:35

Also bitte....ich arbeite seit Jahren in einer Kinder und Jugendpsychatrie und bei manchen krankheitsbildern ist es BESSER nichts zu sagen! Zumindest nicht vor einer anderen Mutter etc. So was wird natürlich besprochen, analysiert usw. ABER nicht vor einer fremden Frau! In einer Psychatrie MUSS ich mit sowas rechnen und klarkommen alles andere wäre naiv! Gut ich gebe zu die zwei zusammen auf ein Zimmer zu legen halte ich nicht für das sinnvollste aber manchmal geht es nicht anders...

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Der junge ist doch nicht umsonst auf der station. Schon mal daran gedacht?

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sprich doch mal mit einem Anwalt darüber - wie sich die Rechtlage dabei verhält.

Das erscheint mir am sinnvollsten -

aber ich glaube nicht , dass sich dadurch viel ändern wird,

wenn das Personal das alles als "normal" einstuft.

Versuche sonst eine andere Anlaufstelle für deinen Sohn zu finden ( sprich mal mit dem behandelnden Kinderarzt ausserhalb der Klinik)

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