Hallo. Darf auf die Nebenkostenabrechnung,der Posten "Baumschnittarbeiten und Feuerlöschwartung"wir haben ein Hausmeister.und der "F" wird alle 2 Jahre geprüft?

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5 Antworten

... Kosten und Lasten für Feuerlöscher hat ein Mieter nicht zu wuppen, so jedenfalls die Gerichte hier bei uns.

Es sei denn, es wurde ausdrücklich im Mietvertrag so vereinbart unter der Kostenstelle sonstige Kosten.

Dann aber auch nur die Wartung, nicht den Aistausch des Pulvers u.a..

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Wenn dieser Posten beides zusammengefasst beinhaltet, ist das ein formeller Fehler. Die Kosten sind weder nachprüfbar noch nachvollziehbar. Deshalb kannst du diese Position herausrechnen.

Ansonsten gehören die Baumschnittarbeiten in die Position Hausmeister.

Die Wartung der Feuerlöscher sind Betriebskosten und gehören bei vereinbarten Vorauszahlungen im MV in die Position sonstige Betriebskosten und muss dort konkret benannt werden. Ist das nicht der Fall, sind diese Kosten nicht zu bezahlen, da nicht vereinbart.

Wann hast du die Abrechnung für welchen Zeitraum erhalten? War das fristgerecht entsprechend vereinbartem Modus (Kalenderjahr oder anders)?

Wenn verfristete Zustellung, keine Nachzahlung fällig, Guthaben wäre zu erstatten.

Auf alle Fälle Einspruch einlegen und Korrektur fordern (Fristsetzung) und Einsichtnahme.

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Das kommt darauf an, wer du bist.

Wenn du Mieter bist und diese Wartungsarbeiten (beim Feuerlöscher) oder die Gartenpflegearbeiten (Rückschnitt bei Bäumen) als umlagefähige Kosten im Mietvertrag derart geregelt sind, dass du diese zu tragen hast, musst du sie dann bezahlen, wenn sie tatsächlich im Abrechnungsjahr angefallen sind.

Bist du Wohnungseigentümer musst du sie in jedem Fall tragen, wenn die Gemeinschaftsordnung nichts anderes bestimmt und auch hier die Kosten tatsächlich im Abrechnungsjahr angefallen sind.

PS: Bei Wohnungseigentümern spricht man im Allgemeinen von einer Nebenkostenabrechnung bzw. Jahresabrechnung; bei Mietern von einer Betriebskostenabrechnung.

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Regelmäßig wiederkehrende Kosten, wie z. B. Baum-, Heckenschnitt, Wartungen oder Überprüfungen, dürfen umgelegt werden.

Auch dann wenn sie nicht jedes Jahr, sondern wie hier nur alle 2 Jahre durchgeführt werden.

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Klar, warum nicht? Seltsam ist nur, diese zwei Kostenposten zusammen zu fassen und außerdem kommt es noch darauf an, welche Kosten lt. Mietvertrag umgelegt werden dürfen.

Beide gehören aber zu den umlagefähigen Kosten auf Mieter und jeder Standardmietvertrag hat die alle mit drin.

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