Hallo , ist es normal das ein Investmentberater sagt: ich kann mit Ihren 10.000€ nicht sicher arbeiten und wegen der "kleinen" Summe ablehnt?

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12 Antworten

Das ist nicht normal, sofern die 10K€ tatsächlich auf längere Zeit investiert werden können.

Zuerst benötigst Du ca. 3 Monatsgehälter an Notreserve für Unvorhergesehenes. Dann solltest Du Dir überlegen, welche Anschaffungen in den nächsten Jahren anstehen (Auto, Wohnung, großer Urlaub, ...) und ob Du das Geld dafür auf die Seite legen kannst.

Und darüber hinaus kannst Du Geld langfristig anlegen. Also wenn die Voraussetzungen stimmen, kann man die 10.000€ international gestreut langfristig (8-10 Jahre Veranlagungshorizont) in Investmentfonds anlegen.

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Vielen Dank für eure Meinungen, ich habe Sie beherzigt.

Mein Entschluss steht Fest, ich habe erneut mit Ihm gesporchen und er hat mir Angeboten das maximale Risiko auf 20% zu setzen, so das ich nicht mehr verlieren kann. Im Januar hat er Nachweislich 6% Rendite mit 2% max. Risiko erwirtschaftet, ich hoffe das es gut geht und werde weiter Berichten.

Danke noch mal an alle

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Komisch, das waren auch seine Worte :-) , er meinte um das Risiko gering zu halten braucht man Kapital. Und wenn man 3-5% Rendite monatlich möchte wäre das Risiko zu Groß, er meinte dann müsse er Zocken und das kann er sich nicht leisten.

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Kommentar von jsch1964
03.02.2016, 16:19

3-5% im Monat? Also 36 bis 50% im Jahr? Das kann normalerweise nur ein Investment sein, was ein ziemlich hohes Risiko in sich hat. Um Genaueres zu sagen, müsste ich allerdings das Anlage-Modell kennen. Es gibt auch interessante Konstruktionen, die Sicherheitskomponenten eingebaut haben, obwohl die Anlage an sich sehr riskant ist.

Wenn "ständige Verfügbarkeit" angeboten wird, kann es sich normalerweise nur um eine Vermögensverwaltung oder einen anderweitig "managed Account" handeln und die Renditen sollen wahrscheinlich im Forex oder CFD-Handel erzielt werden. Ich kenne zwar solche Modelle, aber kenne auch keines, das länger als maximal 1 bis 2 Jahre gut gegangen ist, bevor die Kunden dann doch alles verloren haben.

Kunden, die unbedingt ein hochriskantes Investment wollten und dann Geld verloren haben, jammern hinterher immer am lautesten.

Jeder Vermögensverwalter oder Broker kann selber festlegen, ab welcher Höhe an Kapital er Kunden annimmt. Ich habe z.B. Angebote ab 2.500,- Euro, aber auch Investments ab 50.000 Euro (und wenn jemand in Öl spekulieren will, auch ab 500.000,- Euro) Es hängt halt jeweils von Anbieter ab. Wenn Du 10.000,- anlegen willst, spricht vieles dafür, dass das Dein einziges Vermögen ist. So etwas gehört nicht in solch eine riskante Anlage. Insofern stimme ich dem Beraterkollegen zu.

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Schweren Herzens bin ich mitte Februar mit 50.000 Euro eingestiegen und mir war schon etwas mulmig dabei. Bislang sieht es aber mit 4,5% Gewinn ganz gut aus und ich hoffe das bleibt so. Ich halte euch aber auf dem laufendem.

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Zum Thema Banker, Investment Banker fällt mir spontan das Buch von Nasim Taleb - Narren des Zufalls - ein., der Titel sagt alles über Investmantbanker und was ich von ihnen halte. Ein Banker wird über lange Zeit nie den Index schlagen können. Ich kümmere mich selbst um das bisschen Geld was ich zum Anlegen habe und ich bin genau so gut wie der Index. 10'000 in 2-3 ETF und gut ist.

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Du solltest gar nicht mir sogenannten Investmentberatern sprechen. Die meisten sind nur scharf auf eine Provision. Es gibt inzwischen Online Lösungen die dein Leben deutlich einfacher machen wie z.b. Floreka.der oder Ähnliches

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Es mag nicht normal klingen, aber es ist eine Frage der Ausrichtung des Beraters.

Wenn der sich auf Anleger spezialisiert hat, die über 100.000,- und mehr freies Kapital verfügen, ist es doch eine ehrliche Antwort, wenn er sagt, gehe zu einem anderen.

Jemanden mit einer Einkommensteuererklärung, wo nur etwas Werbungskosten einzutragen sind, schicke ich auch zu einem Lohnsteuerhilfeverein, weil ich nur Unternehmen berate.

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Normal? Keine Ahnung, kommt drauf an, was alle Investmentbanker machen.

Aber fair ist es. Statt dir also ein sinnloses Modell anzubieten, sagt er dir klar: 10.000 Euro reichen nicht aus, um damit ein sinnvolles Investment zu betreiben. Und da hat er recht.

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Kommentar von BoulliontheBull
03.02.2016, 10:14

Irgendwie denke ich das ja auch, aber 50.000€ Mindesteinsatz sind schon viel Geld für mich. Was mich immer noch überlegen lässt ist die Tatsache das er nur im Gewinnfall bezahlt wird, er besteht auf 25% vom Gewinn, aber dafür gibt es keine weiteren Kosten

Ich weis nicht recht, ich bin hin und her gerissen 

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Kommentar von PieOPah
03.02.2016, 10:30

Wenn du keine 50.000 Euro hast, brauchst du sie auch nicht zu investieren. Wozu eigentlich?

Rechne mal nach: 10 Prozent auf 50.000: 5.000 Euro im Jahr. Davon gehen 25 Prozent an den Investmentbanker: 1.250 Euro.

Bleiben dir also nur 3.750 Euro, wenn er wirklich 10 Prozent Rendite erwirtschaften kann. Das sind dann effektiv 7,5 Prozent. Da ziehst du noch 3 Prozent Inflation ab, bleiben 4,5 Prozent.

Sorry. Mach dir einen schönen Urlaub, genieße das Leben. Hilf Freunden, wenn sie mal Hilfe brauchen... Da hast du viel mehr davon.

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Kommentar von PieOPah
03.02.2016, 19:49

Mal ganz offen: Wer eine solche Rendite garantiert, da ist aber gehörig was falsch!

60 Prozent im Jahr, bei 50.000 Kapital... Da nimmst du einen Kredit bei der Bank mit Niedrigzins, lässt diesen Investmentprofi arbeiten und zahlst den Kredit kurzfristig zurück. Du hast also in zwei Jahren die komplette Kreditsumme erwirtschaftet. Wenn Geld verdienen so einfach ist, wieso macht das der Investmentbanker nicht mit seinem Geld sondern begnügt sich mit lächerlichen 25 Prozent? Er könnte 100 Prozent vom Gewinn haben, abzüglich der kleinen Zinsen für den Bankkredit.

Und woher kommt das Zinsgeld? Geld vermehrt sich nicht, es wird nur umverteilt. Also irgend jemand muss sozusagen von seinem Geld etwas abgeben.

Kannst du machen. Du kannst dir auch einen schnellen Wagen bei Sixt ausleihen, mit 200 km/h vor eine Betonmauer fahren und dich im Luxussarg beerdigen lassen. Kommt etwa auf's gleiche raus.

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er meint: 

10.000€ sind zu wenig, da kann ich nicht lange mit zocken. das lohnt sich für mich nicht!

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Kommentar von BoulliontheBull
03.02.2016, 10:07

Komisch, das waren auch seine Worte :-) , er meinte um das Risiko gering zu halten braucht man Kapital. Und wenn man 3-5% Rendite monatlich möchte wäre das Risiko zu Groß, er meinte dann müsse er Zocken und das kann er sich nicht leisten.

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Danke für eure Antworten,

das Geld brauche ich nicht, ich wollte es jedoch so investieren das ich ein geringes Risiko habe und jederzeit darauf zugreifen kann.

Wie Sie schon sagen unvorhersehbares kann immer passieren,...

Sonst klang das Angebot verlockend, ständige Verfügbarkeit 3-5% monatlich Garantiert usw. aber er macht diese Investments erst ab 50.000€

ist das normal ?

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Kommentar von jsch1964
03.02.2016, 16:24

3-5% garantiert - und das jeden Monat? Wer bietet das denn an?

Wie heißt es so schön: Wenn etwas "zu gut, um wahr zu sein" erscheint - dann ist es meistens auch nicht wahr.

Ich glaube immer noch an Wunder, daher halte ich es nicht für absolut unmöglich - aber für sehr, sehr unwahrscheinlich.

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Würde mich selber einlesen und nicht mein Geld einem Investmentberater geben. Wenn du Zeit hast, kannst du dir ja in der Bibliothek Fachbücher ausleihen und beginnen, dir selbst Wissen anzueignen.

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Ehrliche Auskunft....er will und muss ja auch daran verdienen....Würde oder müsste von Dir, dam Anleger auch etwas verlangen. Würde zunächst mit Deiner Hausbank über eine entsprechende, für Deine Verhältnisse günstige Anlagemöglichkeit sprechen. Weitere Angebote kannst Du Dir immer noch einholen

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Kommentar von BoulliontheBull
03.02.2016, 10:56

Meine Hausbank biete mir 0,5% und dann müsste ich es 1 Jahr Festanlegen, mein Vertrauen in die Banken haben ich schon verloren seitdem ich mit 18 auf meinen Kontoauszug gesehen habe und das die mir  12% Überziehungsgebühren abgezogen haben,...

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