Hat jemand eine gute Diskussions Frage zum Thema Populismus?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wie wäre es mit folgenden drei Fragen:

  • Ist Populismus - wörtliche Übersetzung "volksnah sein" -, also das Ablehnen von Macht-Eliten, in einer Demokratie zwingend schlecht, oder könnte es für eine Demokratie sogar sinnvoll und förderlich sein, so zu reden, dass das Volk versteht, wovon gesprochen wird?
  • Wenn es sinnvoll sein kann, "volksnah zu sein": Was unterscheidet guten von schlechtem Populismus? Und wie kann man erkennen, ob man gerade guten oder schlechten Populismus erlebt?
  • Und jetzt, da wir die Unterschiede herausgearbeitet haben: Wie kann man guten Populismus fördern und schlechten Populismus bremsen? Welche Voraussetzungen braucht also das Volk, brauchen wir selbst?

Damit hast du eine Kausal-Kette - also einen "roten Faden" - für deine Diskussion gebastelt, die einige "Aha!"-Momente für deine Zuhörer haben dürfte.

(Wichtig: Beantworte dir diese Fragen zunächst selbst. Dann kannst du auch auf Zwischenfragen und Zwischenrufe eingehen.)

BTW: Die zwanghafte Umgehung der "W-Fragen" kannst du dir selbst basteln, wenn du magst. Da es rein rhetorische Stilmittel sind, die nichts am Inhalt der Frage selbst ändern, halte ich sie für völlig zweckfrei.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hilft mehr politische Bildung gegen Populismus?

Ist die Ursache für Populismus eher die Gier nach einfachen Lösungen für komplexe Probleme oder sind Rassismus, Sexismus, Nationalismus, etc. populär, weil sie einfache Weltsichten darstellen, aus denen Populismus zwangsläufig erwächst?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich stelle Dir eine Erklärung zur Verfügung, die ich auch auf meinem Profil eingestellt habe:

Die sogenannten Populisten schüren und spielen nicht mit der Angst der Bevölkerung, sondern sie äußern lediglich die Angst der Bevölkerung, die erst durch die geschaffen wurde, die die Äußerer als Populisten zu diffamieren versuchen.

Damit bringe ich zum Ausdruck, dass der abfällig behauptete Populismus erst dadurch zustande kommt, dass die Politiker nicht mehr für das Volk regieren, sondern am Volk vorbei.

Das Volk hat keine direkte und unmittelbare Einflussnahme auf politische Entscheidungen, sondern muss politische Entscheidungen einfach hinnehmen.

Daraus resultiert eine negative Empfindung in Teilen der Bevölkerung. 

Diese negativen Empfindungen werden aber keineswegs von der Politik aufgenommen. Wenn sich dann Teile des Volkes im Rahmen einer Partei, wie die AfD, organisieren, und mit demokratischen Mitteln eine Änderung herbei führen wollen, werden sie von denen auch noch diffamiert, die eigentlich die Ursache für die Organisation sind.

Wir haben folglich keine Ursachenklärung, sondern lediglich eine Verzerrung des Resultats.

Beispiel:

Trete ich auf dem Bürgersteig in einen Kot-Haufen, so gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Man kann sich darüber Gedanken machen, wieso der Kot-Haufen auf dem Bürgersteig liegt.
  2. Man kann aber auch pauschal sagen "Du stinkst weil Du Kot am Schuh hast."

Man kann in der von Dir gewünschten Diskussion folglich die Abschlussfrage aufwerfen:

Ist der behauptete Populismus nicht etwa in der Verantwortung, die die Ursache dafür bereitet haben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diskussionfrage könnte sein:

"Sind Volksabstimmungen ein populistisches Instrument der Staaten oder nicht?"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?