Hallo Ein Familienmitglied von mir wurde fristlos gekündigt weil er eine op hatte und deshalb einen Monat krankist...ist es erlaubt ihn deshalb zu entlassen?

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5 Antworten

Dein Familienmitglied sollte unbedingt innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einlegen. Sonst wird auch eine unwirksame Kündigung gem. § 7 KSchG wirksam. Hierfür ist weder ein Anwalt noch besondere Fachkenntnis erforderlich.

Ob die Kündigung wirksam ist oder nicht kann man so pauschal und ohne weitere Infos nicht mit Sicherheit sagen, auch wenn sehr viel dafür spricht, dass die krankheitsbedingte fristlose Kündigung in diesem Fall unwirksam ist.

Aber wie gesagt: Wenn nicht bald Klage erhoben wird, dann ist es auch egal ob die Kündigung wirksam war oder nicht.

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Eine Kündigung wegen Krankheit ist grundsätzlich möglich, allerdings gibt es da hohe Hürden, die hier noch nicht erfüllt sein dürften. Eine fristlose Kündigung deswegen ist aber nicht zulässig.

Wie würde denn die Kündigung begründet?

Wenn man gegen die Kündigung angehen will, muss man innerhalb von drei Wochen nach Zugang Kündigungsschutzklage erheben, ansonsten wird auch eine eigentlich unzulässige Kündigung wirksam.

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Wenn es so ist, wie du geschildert hast, wäre eine Kündigung keinesfalls gerechtfertigt. Vielleicht müsste man aber ein paar weitere Hintergründe kennen.

Eine Krankheit von nur einem Monat rechtfertigt keine Kündigung. Eine fristlose Kündigung ist zudem total überzogen.

Ich würde innerhalb von drei Wochen Klage gegen die Kündigung einrecihen (Arbeitsgericht). Wenn es einen Betriebsrat gibt, würde ich mir zusätzlich dort Informationen über die Angelegenheit holen.

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hat er vielleicht vergessen, seine AU vorzulegen? Dann wäre auch eine fristlose Kündigung gerechtfertigt

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Kommentar von PeterSchu
27.07.2016, 21:11

Dann wäre zuerst mal eine Abmahnung zu erwarten, aber keine Kündigung. Und schon gar keine fristlose, wenn die fehlende AU das einzige Problem ist.

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Nein. Das kann der Arbeitgeber nicht machen. Er muss einen triftigen Grund haben um ihn zu kündigen.

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