Hallo, die Barmer verweigert mir die KvK weil ich bei der Vorgängerversicherung Beitragsschulden habe?

7 Antworten

Keine Kasse darf dich aufnehmen, wenn du Schulden bei einer anderen hast.

Selbständige sind zwar frei in der Wahl des Krankenversicherungssystems, aber sind trotzdem verpflichtet sich krankenzuversichern. GKV Mitgliedschaften können nicht ruhen.

Wenn du als Selbständiger nicht in der Lage bist 2.200,- € Gewinn vor Steuern im Monat zu erwirtschaften, bist du nicht selbständig, sondern geistig behindert. Dann hast du nämlich kein Unternehmen, sondern ein teures Hobby und belügst dich selbst.

Dem Grunde nach ist die Forderung also korrekt, die Frage wäre nun ob man an der Höhe was machen kann.

Wahrscheinlich hast du auch "vergessen" der Kasse die Einkommensteuerbescheide zuzusenden, ergo stuft man dich zum Höchstbeitrag ein. Das gepaart mit Vogel-Strauß-Taktik führt zu dem Clusterfuck den du jetzt hast.

Such dir einen Schuldenberater und ggf. einen Sozialrechtler.

Ich versuche es mal zusammenzufassen:

Ich war über 10 Jahre Selbständig und freiwillig versichert. In den
letzten Jahren konnte ich mir die hohen Versicherungsbeiträge nicht mehr
leisten und ließ den Vertrag ruhen.

Unsinn. Die Mitgliedschaft in der KK kann nicht ruhend gestellt werden, sie kann nur aufgrund Zahllungsrückständen seites des VS einen ruhenden Leistungsanspruch haben. Als Selbstständiger hättest du zeitnah der KK immer deine aktuellen Einkünfte nachweisen müssen (§ 240 SGB V), damit hätten sich vermutlich auch keine massiven Außenstände aufsummiert.

Es häuften sich Schulden in Höhe von ca.6000€ an. Wegen der fehlenden
Krankenversicherung bin ich seit einem Jahr wieder in einem
Angestelltenverhältnis und somit gesetzlich Krankenversichert.

Das warst du auch zuvor (nur eben als freiwillig gesetzlich Versicherter, nicht als Pflichtversicherter). Solange die Beitragsrückstände nicht ausgeglichen wurdne, ruht dein Anspruch aber weiterhin - es werden nur die Außenstände nicht höher.

Jetzt bin ich auf der Arbeit zusammengebrochen und wurde mit Verdacht
auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert. Die Nachsorge
machte mein Hausarzt und ein Radiologe.(MRT und CT)

Du hast Anspruch auf Behandlung und Erstattung dieser Kosten durch die Barmer, da es sich um einen medizinischen Notfall handelt. Da du aber noch keine KvK besitzt, musst du dies den behandelnden Ärzten bei der Behandlungsaufnahme auch sagen wegen der Abrechnungsfragen, die sich daraus ergeben.

Das Krankenhaus und der Arzt stellen jetzt Forderungen von über 10.000€.

Diese Forderungen sind - soweit sie aus dem Notfall herrührenn - durch die Barmer zu tragen, ggfs. allerdings nicht in voller Höhe (siehe Hinweis zur Behandlungsaufnahme). Das müssen KKH und KK direkt klären.

Man kann doch nicht die freiwillige Versicherung der Selbständigkeit mit der gesetzlichen Pflichtversicherung zusammenlegen.

Du verwechselst Versicherungspflicht mit Pflichtversicherung. Der Versicherungsschutz durch Mitgliedschaft mit einer KK kann nur durch Kündigung respektive Systemwechsel geändert werden, und nur dann, wenn der VS einen nahtlosen nachfolgenden VS nachweisen kann. Ob du nun freilwillig gesetzlich oder gesetzlich pflichtversichert in der Barmer warst / bist, ändert am Versicherungsstatus rein gar nichts, sondern nur an der Berechnungsgrundlage der Beiträge und der Bezahlung der monatlichen Prämien. Du bist und bleibst aber dasselbe Mitglied, mit denselben Beitragssschulden.

Tipp: Bitte einen Sozialverband oder eine soziale Beratungsstelle aufsuchen zwecks Klärung der Kostenübernahme mit KK und Arzt, ggfs. unter Zuhilfenahme einner Klage vor dem SG (ist kostenfrei).

Die Karte hättest du schon längst abgegeben haben müssen. Solange du keine Ratenzahlungsvereinbarung machst und dieser auch ordnungsgemäß nachkommst, steht dir nur ein Notfallbehandlungsschein zu. Den musst du bei Bedarf anfordern und der Arzt weiß, was er abrechnen darf, eben nur den Notfall. Der Leistungsanspruch ist so wie wenn man ins Ausland fährt.

Die stationäre Behandlung muss die Kasse übernehmen, da es sich hier um einen Notfall gehandelt hat. Die Kostenübernahme wird systemseitig abgewiesen, da du das Ruhensmerkmal gesetzt hast in deinen Unterlagen.

Wende dich an deine Krankenkasse. Dann übernehmen sie diese Kosten. Was hast du bisher unternommen, um deine Beiträge nachzuzahlen?  Eigenmächtig zu entscheiden, man zahlt keine Beiträge und lässt den Vertrag ruhen, geht eben nicht.

Der Stress mit den Ämtern...Keine Krankenkasse - was tun??

Ich schildere mal kurz, ist etwas kompliziert

Ich war stinknormal gesetzlich bei der AOK versichert. Ich bin 21 und mache jetzt meine Ausbildung. Aus der Familienversicherung bin ich raus, da meine Eltern privat versichert sind haben wir mich deshalb aus Kostengründen nachdem ich arbeit hatte und auch kurz darauf ausgezogen bin normal versichert, also bei der AOK. Das ging erstmal alles gut. Seit letztem Jahr mache ich eine schulische vollzeit Ausbildung, deshalb beziehe ich BaföG.

Wegen meiner Ausbildung habe ich mit dem Arbeiten aufgehört und mir sozusagen "im Sommer nochmal Urlaub gönnen wollen" bevors losgeht und zum Juli gekündigt und Hartz4 beantragt (ALG1 stand mir nicht zu) So. beim Hartz gabs dann das Problem das es mir nicht genehmigt wurde solang ich keinen BaföG bescheid hab. D.h. außer den 184€ Kindergeld für mich hatte ich kein Geld für Essen und Miete, Krankenkasse hat ebenfals Niemand bezahlt. Bafög hab ich sofort beantragt aber das Amt hat sich Zeit gelassen. Irgendwabb war Bafög durch und Hartz4 musst ich dann noch zur Aufstockung beantragen.

Dann kam die Frage wer zahlt jetzt die Versicherung, Bafög Amt oder Jobcenter? Ich hab zwar Gelder nachgezahlt bekommen aber auch etliche Mietschulden gemacht die ich zahlen musste, Schulden bei Freunden und Eon. Die hab ich bezahlt. Ich lag zwischenzeitlich im Krankenhaus und habe deshalb durch eine RTW und KH Rechnung 2 Monate später erfahren dass ich vom Jobcenter bei der AOK abgemeldet wurde, dass Bafög Amt aber gar nicht meine Krankenvetsicherung kennt und mich deshalb nicht wiedet angemeldet hat. Gemeldet hatte dich nienand, weder AOK, Bafög oder Jobcenter.

Hab dem B- Amt meine Daten gegeben und es hieß mir wird das Geld überwiesen damit ich es an die AOK weiterleite. Ich bekam somit jeden Monat ca. 80€ mehr (Beitragshöhe für Auszubildene) Nachgezahlt bekam ich aber nur die letzten 3 Monate, somit waren immernoch 7(!) Monatsbeiträge Mahnkosten offen. Ich hatte einen Ratenantrag gestellt und wollte mir das Geld dann bom Amt wieder holen, aber es kam keine Antwort.

Als ich dann 2015 das 1. Mal zum Arzt wollte hieß es da sie meine Karte nichtmehr annehmen können da auf der kein Foto drauf ist, also es ist halt noch die Alte. Damit ich die Rechnung bich nach Hause kriege sollte ich einen aktuellen, formlosen Nachweis meiner Krankenkasse vorzeigen das ich dort vetsichert bin. Auf Anfrage habe ich diesen nicht erhalten, genau so wenig wie ma auf den Antrag meiner neuen Karte antworte. Stattdessen kam ein Brief in dem stand dass das Ausbildungsjahr endet und ich nachweisen muss das ich das Jahr bestanden habe damit man mich weiter versichert.

"Ihre Kranken- und Pflegeversicherung vei det AOK Nordost endete am 15.07.2015. Damit sie weiterhin Krankenversichert sind, empfehle ich Ihnen eine freiwillige Versicherung. Die erhalten Informationsmaterial und einen Antrag ....."

..... Kleinen Moment, der Text ist zu lang, ich habe keine Zeichen mehr und schreib als ein Kommentar weiter ...

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