Hallo - Eine Frage zu amerikanischem Recht. Speziell Touristik und Visa .

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6 Antworten

Tschaa, so ist es in den "freien" USA.

http://www.esta-online.org/

Allerdings bedeutet die Genehmigung nicht, dass man Ihre Einreise automatisch an den US-Grenzen auch genehmigen wird. Das entscheidet immer die US-Grenzbehörde Customer and Border Protection (CBP) zum Zeitpunkt Ihrer Einreise.

Da könnt ihr gar nichts tun sondern als wertvolle Lebenserfahrung verbuchen. Da seit ihr nicht die einzigen und sicher auch nicht die letzten, denen das widerfährt.

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Kommentar von Urbanessa
30.08.2013, 20:40

Ja, so ist das in den "freien" USA. Wäre ja viel besser, wenn die "freien" USA jeden Ausländer, der hier illegal arbeiten will, mit offenen Armen empfangen würden... headdesk

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Da könnt Ihr gar nichts tun. Der Immigration Officer hat alles richtig gemacht. Eure Tochter hat - mit Eurem Wissen und offenbar Eurem Segen - versucht, in den USA illegal zu arbeiten. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob sie auf den Verdienst angewiesen gewesen wäre oder nicht. Relevant ist, dass Haushaltsarbeit, Babysitter etc. normalerweise bezahlt werden müssen.

Es wäre ja nun wirklich kinderleicht gewesen, sich im Vorfeld zu erkundigen und sich eine akkreditierte Au-Pair-Agentur zu suchen, die - immer vorausgesetzt, dass Eure Tochter die Mindestanforderungen in Bezug auf die erforderlichen Kinderbetreuungsstunden erfüllt, aber die hätte sie sich mal eben in den Sommerferien draufschaffen können - als Visumssponsor für das erforderliche J-1-Visum aufgetreten wäre. Das habt Ihr versäumt, und die Schuld dafür ist nicht bei Immigration Officer zu suchen, sondern bei Eurer Tochter, bei Euch und bei der Familie, die bereitwillig eine Deutsche illegal bei sich hätte arbeiten lassen.

Dass das, was Eure Tochter vorhat/te, weder unter der Einreise via Visa Waiver Program noch unter der Einreise mit B-Visum erlaubt ist, war kinderleicht in den entsprechenden Bestimmungen nachzulesen.

Ach ja, Ihr könnt doch 'was tun: Draus lernen nämlich. Das nächste Mal solltet Ihr Euch besser informieren, ehe Ihr einen Auslandsaufenthalt plant.

Eure Tochter hat sich überdies mutmaßlich eine automatische Einreisesperre von drei Jahren eingehandelt (kann auch sein, dass die automatische Sperre für versuchte illegale Arbeit bei 10 Jahren liegt; das müsste ich noch mal explizit nachlesen). Da Eure Tochter aber sowieso nie wieder in die USA einreisen möchte, sollte das nicht weiter relevant sein, wenn man davon absieht, dass sie in dieser Zeit auch nicht mehr in den USA zwischenlanden darf, wenn sie beispielsweise einen Flug nach Kanada oder Südamerika plant. Das wäre bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.

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Das gehört ja wohl -OHNE FRAGE in die Hände vom ANWALT---und zwar zusammen mit der Familie in Amerika..

Viel Glück....ist schon der hammer-aber andere Unternehmen dieser Art laufen doch völlig problemlos.....also unbedingt rechtlich regeln... Sucht jemand, wenn ihr keinen habt der sich mit Auslandsrecht auskennt also so

anwalt.de | Amerikanisches Recht Rechtsanwälte

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Kommentar von sportorhan6
30.08.2013, 12:12

Und was genau erhoffst du dir davon? Man kann als Ausländer nicht darauf klagen, in die USA einreisen zu dürfen, wenn man mit dem falschen Visum am Flughafen aufkreuzt. Wo kämen wir denn da hin?

Man muss sich auch mal in die Lage der USA versetzen. Stellt euch mal vor, am Frankfurter Flughafen würde bei der Einreise eine Russin oder Inderin mit einem Touristenvisum auftauchen, die auf die Frage was sie in Deutschland will antwortet, dass sie jetzt 2 Monate bei einer deutschen Familie leben wird, dort auf die Kinder aufpasst und im Haushalt hilft, und dafür Unterkunft und Verpflegung erhält... klingelt's?

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Man muss sich auch mal in die Lage der USA versetzen. Stellt euch mal vor, am Frankfurter Flughafen würde bei der Einreise eine Russin oder Inderin mit einem Touristenvisum auftauchen, die auf die Frage was sie in Deutschland will antwortet, dass sie jetzt 2 Monate bei einer deutschen Familie leben wird, dort auf die Kinder aufpasst und im Haushalt hilft, und dafür Unterkunft und Verpflegung erhält... klingelt's?

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Ganz ehrlich? Damit so etwas passiert, muss von eurer Tochter oder der Gastfamilie irgendein gravierender Fehler begangen worden sein. Mit einem Touristenvisum einzureisen und dabei aber abzugeben, dass man für eine Familie arbeitet und dafür Unterkunft bei ihr bekommt, könnte ein solcher sein.

Was können wir tun?

Eigentlich nicht viel. Es ist das gute Recht der Vereinigten Staaten, bei nicht vorhandenem Visum oder nach ihrer Auffassung falschem Visum die Einreise zu verweigern. Kontaktiert evtl. die deutsche Botschaft die für Seattle zuständig ist, man kann euch dort vielleicht Rat geben.

Ich kann leider nicht einschätzen, ob sich da noch was machen lässt oder in welchem Stadium der Prozess ist.

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Kommentar von HighwayPretzel
30.08.2013, 13:49

da sind unsere Border Patrol Officers ganz im Recht.

Warum?

Auch wenn die Tochter unbezahlt auf die Kinder aufpasst, arbeitet sie. Sie wird zwar nicht mit $$$ bezahlt, wird aber indirekt mit Naturalien bezahlt. Da tut es nichts zur Sache ob die Tochter finanziell darauf angewiesen ist oder nicht. Fakt ist: Sie erbringt eine Leistung durch ihre Arbeit und bekommt eine Gegenleistung von der Familie zurück - und das ist mit Touristenvisum in diesem Fall nicht erlaubt.

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den Teil mit dem "kinder helfen" war wohl zu viel fürs Touristenvisum

wie lange wollte sie drüben bleiben?

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