Hakt das Finanzamt nach wenn mir jeden Monat Geld überwiesen wird?

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7 Antworten

Ein grundlegender Irrtum, nur weil es weniger als 400,- Euro sind, ist es nicht abgebanefrei. Das gilt nur, wenn der, der zahlt, dafür pauschla Sozialabgaben zahlt. Ca. 31 % inkl. 2 % Steuern.

Bei Dir ähnelt es einer selbständigen Tätigkeit. Ein Hilfs- und Bringdienst.

Das ist eine gewerbliche Tätigkeit.

Man müsste wissen, wovon Du lebst (Anstellung z. B.) um die Auswirkungen zu kennen.

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Kommentar von TomRichter
08.02.2016, 17:02

Die Fragestellerin hat bisher insgesamt nur 400 Euro/Monat durch Zeitungaustragen plus die 175 von den Freunden - das reicht noch nicht über den Grundfreibetrag hinaus.

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Es kann sein, dass keine Steuer fällig wird !

Trotzdem ist es ein Gewerbe und Steuerlich anzumelden .. 

Macht man es richtig, kann man auch auf MWst verzichten (Kleingewerberegelung) und liegt unter dem Freibetrag für die Einkommensteuer. 

Aber: Wo bist du Krankenversichert ? .. Bei den Eltern ? Oder als Student ? Oder über den Ehemann ? Die Selbständige Tätigkeit könnte bedeuten, dass Du diese Versicherung verlierst und Dich selber versichern musst ! .. Kommt es später raus, würde die Krankenkasse Forderungen stellen !! Das kann viel schwerwiegendere Auswirkungen haben also die Steuer.

Aber auch die Steuer ist nicht ohne: kommt es Jahre später raus, gibt es erstens Strafe wegen Hinterziehung ( bei kleinen Beträgen von ein paar Tausend Euro "nur" die doppelte Steuer möglicherweise) 
Und dann natürlich nicht nachträglich die Kleinunternehmerregelung, also alles mit 19% MWst .. und auch die Kosten die man sonst absetzen könnte .. das wird sicher nicht mehr nachträglich anerkannt. 
Und die vergangenen Jahre werden natürlich mit Zinsen und Zinseszinsen berechnet.

Also wirklich guter Rat: erstens das mit der Krankenversicherung klären, Dann Selbstanzeige .. einfach Beim FA nachfragen, wie man das so in die Steuererklärung einsetzt. 

Oder Geld zurücküberweisen .. wäre auch ein Lösung .. den Leuten erklären, in welche Bedrängnis sie dich gebracht haben. 

(Kontoauszüge werden von der Bank 10 Jahre gespeichert, da ist alles transparent)

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Umso weniger Einkommen du hast, umso weniger fragt das FA nach. Die werden neugierig wo ganz viel zu holen ist. Bei ca. über 700€ im Monat musst du zwar eine Steuererklärung abgeben, kannst aber ohne großes Risiko das Geld von den Freunden "vergessen".

Willst du auf Nummer sicher gehen, gründe mit deinen Freunden (es sind noch 6 Personen nötig, vielleicht machen noch ein paar andere mit) einen gemeinnützigen Verein der Nachbarschaftshilfe. Beantragt die Steuerfreiheit beim FA und du kannst bedenkenlos bis 2400€ im Jahr steuerfrei verdienen. Und das Bier bei der mindestens einmal jährlichen MitgliederVersammlung kann steuerfrei getrunken werden ;-)

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Nur mal zur Klarstellung - weil die Hälfte der bisherigen Antworter das anders interpretiert hat als ich. Ist halt Fasching...

Ist-Zustand: Du nimmst pro Monat 400 Euro ein als Zeitungsausträgerin und weitere 175 Euro von Deinen Freunden.
Geplant: Du nimmst pro Monat 1.000 Euro ein als Zeitungsausträgerin und weitere 175 Euro von Deinen Freunden.

Das Finanzamt wird natürlich sagen, die 175 Euro seien Einnahmen aus Gewerbebetrieb ("Haushaltshilfstätigkeiten") und somit steuerpflichtig nach Abzug der auf dieses Gewerbe entfallenden Betriebsausgaben.

Der Steuerpflichtige sieht das als Geschenk, und somit steuerfrei (bis zu 20.000 Euro pro Schenker und Zehnjahreszeitraum keine Schenkungssteuer)

Ob und wie man das Finanzamt überzeugen kann, weiß vielleicht ein Steuerberater (ein paar lesen hier mit).

Neben der Steuer solltest Du Dir auch über Deine Altersvorsorge und Deine Krankenversicherung Gedanken machen.

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Hallo stimt94,

wie Binder schon geschrieben hat isteswichtig zunächst deine Ist-Situation zu kennen. Darauf aufbauenssolltedeine Existenzgründung/Selbständigkeit geplant werden.

Tatsäch handelt essich bei dem wasDu tust um eine gewerblicheTätigkeit. Ob und wiee s Sinn macht diese auszubauen sollte vor dem Schritt in die Gründung geplant werden. Ist deine Tätigkeit tragfähig?!

Um dies herauszufinden sollte aufbauend auf deine Ist-Situation ein Businessplan geschrieben werden. Hier gehstDu auf die wesentlichen Fragen ein:

  • Steuern/Buchhaltung
  • Versicherungen
  • Kapitalbedarf
  • Kundengewinnung
  • Marketing
  • Fördermittel
  • etc.

Idealerweise setzt Du Dich mit einem Gründungsberater in Verbindung.

VG

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Sobald du regelmäßig Geld bekommst musst du es melden.

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