Haftungsübergang für Strom/Gas bei Verkauf einer Immobilie

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Hier liegt ein Versäumnis vom Verkäufer vor. Als Verkäufer habe ich dafür zu sorgen, dass alle Abmeldungen fristgerecht erfolgen. Die Stromwerke liegen hier richtig. Du kannst aber die Nachzahlung privatrechtlich vom Erwerber einklagen, da er sich ja im Notarvertrag verpflichtet hat, die Nebenkosten ab Auflassung zu übernehmen.

Sie haften solange, wie Sie mit den Lieferanten im Vertragsverhältnis stehen. Andererseits gibt Ihnen die Vereinbarung im Kaufvertrag die Möglichkeit, solche Beträge vom neuen Eigentümer zurückzufordern. Mit dem Kaufvertrag als solchem, der nur ein Vertag interpartis ist, haben die Lieferanten nichts zu schaffen. Als erstes soltlen Sie deshalb die Leiferverträge sofort kündigen.

Frage den Notar oder einen Anwalt.

Wer ist heute rechtmäßiger Eigentümer von im zweiten Weltkrieg zurückgelassenen Gegenständen der Deutschen Wehrmacht?

Hallo zusammen,

über eine Arbeitskollegin, die aus der Ukraine stammt (aus der Stadt Schytomyr/Житомир) wurde uns ein historisches Motorrad der deutschen Wehrmacht angeboten, was in einem kleinen Dorf, wo ihre Schwester wohnt, ein paar KM weiter westlich zum Verkauf steht.

Das Krad befindet sich in einem relativ sehr guten Zustand, unberührt und nahezu komplett original erhalten, sogar mit original WH-Kennzeichen vorne und hinten, wurde wohl seit ’45 nicht mehr gefahren.

Die Sorge ist nun, ob wir uns vielleicht strafbar machen könnten, wenn wir das hier in D kaufen.

Weil die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt sind. Hehlerei (Also etwas zu verkaufen, was einem nicht gehört) ist ein Straftatbestand, der bewußte Erwerb genauso.

Wer ist Rechtsnachfolger der Wehrmacht?

Und mit welchem Recht könnten wir das Motorrad erwerben?

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Stadtwerke fordert von mir Zahlungen von Stromrechnungen zweier Mieter. Hab ich vor Gericht Chancen?

Hallo,

Ich bin Eigentümer einen Mehrfamilienhauses und habe derzeit Probleme mit der Stadtwerke, weil zwei Mieter einen Humbug getrieben haben und die Stadtwerke obendrauf.

Ein Mieter hat sich im August 2011 vom Strom abgemeldet und ist erst Anfang Januar 2013 ausgezogen. Trotzdem hatte er auch in der Zwischenzeit Strom. Ich erfuhr erst nach seinem Auszug, dass der Zähler auf meinen Namen lief. Denn nach seinem Auszug wollte ich einen Leerstand melden Ich bekam in dieser Zwischenzeit keine einzige Rechnung, so dass ich nicht reagieren konnte.

Ein anderer Mieter hat sich nicht einmal angemeldet und Strom bezogen. Auch darüber wusste ich erst im Januar 2013 bescheid, 3 Monate nach seinem Auszug. Die ganze Zeit bekam ich nicht eine einzige Rechnung, bevor ich den Leerstand gemeldet habe.

Normalerweise zahlt man ja monatliche Abschläge und könnte somit sofort reagieren, doch die Stadtwerke Duisburg hat wahrscheinlich gewartet, bis jede Rechnung auf über 1000 Euro lief, und schickte sie mir erst dann per Post.

Nach einer Beschwerde wollte die Stadtwerke von mir die Zählerstände bei den Ein- und Auszügen haben, doch trotzdem sind sie auch damit der Überzeugung, dass sie von mir alles fordern können. Theoretisch wäre es sogar möglich, so die Stadtwerke am Telefon, dass sich jeder Mieter vom Strom abmeldet, so dass der jeweilige Eigentümer den Strom bezahlen müsste ("Das ist leider so und das ist rechtens", so die Stadtwerke Duisburg).

Wie sieht das ganze tatsächlich vor Gericht aus? Hat da jemand Erfahrungen? Kann ich über die Schlichtungsstelle eine Lösung erreichen?

Danke

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Vertragswiderrufung gültig oder sicherheitshalber anderen Anbieter informieren?

Heute hat eine Nachbarin von mir einen Vertrag von zwei vermeintlichen Energieberatern der Stadtwerke einen Vertrag unterschrieben, welcher besagt, dass die "energieberatung today" (die Firma dieser Vertreter) die Strom- und Gaslieferungsverträge mit ihren alten Anbieter (welcher nicht die Stadtwerke ist, wusste sie anscheinend nich...)kündigen wird. Ihr jetziger Anbieter hat also gar nichts mit denen zu tun. Nun hat sie bei rwe (den von den Energieberatern neu eingesetzter Anbieter) bereits diese Verträge widerrufen und das auch schon bestätigt gekriegt. Nun ist ihre Frage ob das nun mit dem Widerruf bei rwe erledigt ist oder ob sie ihren anderen tatsächlichen Anbieter über diesen Vorfall informieren sollte, damit diese nun nicht von der "energieberatung today" darüber informiert werden , dass sie diesen eigentlich gekündigt hat. Von den Energieberatern hat sie auch noch keine Widerrufsbestätigung ihrer Erklärung bekommen, eben nur von rwe, dass die geschlossenen Verträge nicht geschlossen werden sollen. Ein weiteres Problem ist auch noch, dass der Vertrag beim eigentlichen Anbieter über ihre Mitbewohnerin läuft und nicht sie (von der haben die keine Unterschrift und sonstige infos), also gilt der Vertrag überhaupt? Und weils ja noch nicht viel war: Zwischen Vertragsabschluss und Widerrufung lagen nur zwei Stunden, kann rwe dann überhaupt schon die Daten des Vertrages haben?? Nicht, dass die da jetzt ne vermeintliche Widerrufserklärung geschickt haben und diese Vertreter geben die Infos später weiter und dann sind die Daten in dem System von rwe. Wie ihr seht, sind da viele Probleme entstanden und das nur, weil die gute Frau nicht nein sagen kann... Ich hoffe das Probelm ist halbwegs verständlich und ihr könnt was damit anfangen:/

Danke schonmal :)

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EWE Stromsperre, Schulden Bar zahlen?

Hallo, Mir wurde vor einem Monat der Strom abgestellt. Ja, es war mein eigenes Verschulden.. Ich habe momentan einige Geldprobleme und habe es auch verpennt eine Ratenanfrage zu stellen. Auf jeden Fall habe ich das Geld jetzt zusammen bekommen und es wäre halt von Vorteil, wenn ich direkt meinen Strom wieder bekomme. Meine Frage ist also: Könnte ich direkt zur EWE gehen und meine Schulden zahlen (Bar oder mit Bankkarte)? Sodass die mir spätestens am nächsten Werktag den Strom wieder anstellen könnten? Eine Überweisung würde nämlich erst spät ankommen, bis die EWE das dann wahrgenommen hat dauert es dann wahrscheinlich auch noch seine Zeit und so weiter..

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Eigentumswohnung verkauft - Kosten für Verwalterzustimmung

Hallo liebe Forengemeinde,

gemäß Teilungserklärung ist bei einem Verkauf einer Eigentumswohnung die Verwalterzustimmung erforderlich. Gemäß der selbigen Erklärung und gemäß Verwaltervertrag trägt der Veräußerer die Kosten.

Klar ist, dass nur der Veräußerer eine Zustimmung veranlassen kann, da der Käufer zu diesem Zeitpunkt noch kein Eigentümer ist und somit noch keinerlei Rechte besitzt. Vermutlich deswegen hat auch der Veräußerer zunächst die Kosten zu tragen.

Könnte der Veräußerer die Kosten auf den Erwerber "abwälzen"? Insbesondere, wenn im notariellen Kaufvertrag geschrieben steht, dass der Erwerber die Kosten des Vetrags sowie dessen Vollzug zu bezahlen hat?

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